Preview: 2026 – Gardasee: Der Norden ruft – Die Mission Zitrone
Der Kalender zeigt Juli, das Thermometer klettert, und die Sehnsucht nach dem „Dolce Vita“ hat uns voraussichtlich wieder fest im Griff. Wer dachte, wir hätten nach dem Juni-Abenteuer genug vom See, der unterschätzt unsere Ausdauer – oder unsere Gier nach der perfekten Salami. Die Koffer (und der Camper) ist gepackt, die Sonnenbrillen sitzen: Vorhang auf für den nächsten Akt am Lago.
Riva & Die Überquerung: Mission Limoncello
Unser Basislager ist diesmal der Norden, dort, wo die Berge den See küssen und der Wind genau richtig weht. Riva del Garda wartet darauf, von uns unsicher gemacht zu werden – und zwar mit der gebotenen Lässigkeit. Aber der eigentliche Clou folgt auf dem Wasser: Wir kapern das Schiff nach Limone. Der Plan steht fest: Zitroneneis essen, bis der Kältekopfschmerz einsetzt, den ein oder anderen Limoncello verkosten (rein zu Recherchezwecken, versteht sich) und im Salami-Haus Vorräte bunkern, als stünde eine Belagerung kurz bevor.
Malcesine oder die Kunst des Planwechsels
Vielleicht zieht es uns wieder nach Malcesine, um unter der Skaligerburg zu flanieren und so zu tun, als wären wir Teil einer historischen Filmkulisse. Oder wir machen es wie in einem guten Roadmovie: Wir biegen einfach spontan links ab, wenn uns ein anderer Ort schöner zuzwinkert. Wir sind die Regisseure, und das Drehbuch wird im Zweifel direkt am Ufer bei einer Portion Pasta umgeschrieben.
Und sonst?
Abseits der bekannten Pfade lassen wir uns treiben. Keine Termine, keine Verpflichtungen, wir beide, der Camper und die Suche nach dem Parkplatz, der groß genug für unsere Freiheit ist. Wir haben Hunger auf echte, bodenständige Küche – dort, wo die Einheimischen ihren Wein trinken und der Fisch (den wir den anderen überlassen) gar nicht erst auf der Karte steht, weil die Salami einfach zu gut ist.
Gardasee, wir sind zurück. Die Böhms im Juli-Modus: Spritziger als ein Limoncello und bereit für alles, was hinter der nächsten Kurve kommt.
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