Eigentlich wollten wir nur ein Wochenende weg.
Jetzt haben wir einen Camper, Fernweh das nicht aufhört – und Geschichten, die wir längst aufgehört haben zu zählen.
Zwischen Alpenpässen, amerikanischen Highways und zu viel Gelato entstand diese Seite.

Der nächste Roadtrip startet in
Bis wir die Handbremse lösen, tauch hier schonmal ab!
Unterwegs notiert
Unterwegs sein ist unser Zuhause.
Wir sind keine Camper.
Wir sind Roadtripper mit Bett.
Seit 2023 auf Pässen, an Küsten und auf Stellplätzen, die manchmal besser sind als jedes Hotel.


25 Jahre USA
25 Jahre Roadtrips.
Unzählige Highways.
Wir wollten nur einmal rüber.
Jetzt sind es 30 Mal geworden.
Schuld sind die Highways, der schlechte Motelkaffee und die simple Tatsache, dass Amerika ein Land ist, mit dem man nie wirklich fertig wird.
Hier standen wir. Und wir sagen, wie es war.
Keine Prospekte. Keine Sternebewertungen aus dem Büro.
Nur echte Stellplätze – und was wirklich dort war.

Von Dänemark bis Italien.
Von „Wow, bleiben wir länger“
bis „Okay… eine Nacht reicht.“
Reisen ist nur ein Teil der Geschichte.
Der Rest passiert dazwischen.
Auf der Straße, in der Garage, auf der Couch danach. Manchmal geplant, meistens nicht.
Vom Nutella-Drama bis zum Werkstatt-Blues…
Frisch aus dem Logbuch serviert
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Noch schnell ein Cornetto – dann geht’s nach Hause
Bevor wir den Camper endgültig Richtung Heimat lenkten, machten wir noch einen letzten Stopp am Migross Superstore. Genau dort, wo wir am Vortag bereits einen halben italienischen Supermarkt auf Fahrrädern zum Campingplatz transportiert hatten. Rational betrachtet hätten wir sämtliche Einkäufe natürlich auch einfach heute erledigen können. Mit dem Camper. Ohne Rucksäcke. Ohne Gleichgewichtsprobleme. Ohne die ständige Sorge, dass irgendwo eine Salami aus dem Gepäck springt. Aber das wäre ja vernünftig gewesen. Und Vernunft spielt in unseren Urlauben bekanntlich nur eine Nebenrolle.
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Bardolino: Markt, Melonenschüssel und viel zu viel Käse
Der letzte Urlaubstag begann mit einer Idee, die bei Stefan zunächst keine Begeisterung auslöste: „Du Stefan, nachdem der Markt in Desenzano gestern ausgefallen ist – heute ist Markt in Bardolino.“ Die Reaktion fiel verhalten aus. Sehr verhalten. Man könnte auch sagen: Hätte Begeisterung eine Temperatur, wäre sie knapp über dem Gefrierpunkt gelegen.
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Venedig: Mit dem falschen Vaporetto ins richtige Abenteuer
Für diesen Tag hatten wir ausnahmsweise einmal nicht die Fahrräder eingeplant. Stattdessen stand ein Ausflug nach Venedig auf dem Programm. Die Zugtickets hatten wir bereits zu Hause gekauft, was sich später als ausgesprochen kluge Entscheidung herausstellen sollte. Um 8:14 Uhr rollte der Frecciarossa 9705 in Peschiera ein – pünktlich, sauber und mit genau dem Tempo, das einen glauben lässt, Italien hätte das Reisen erfunden.
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Eigentlich wollten wir nur auf den Markt in Desenzano
Dienstag stand der schönste Markt am ganzen Gardasee auf dem Programm: Desenzano. Wieder sechzehn Kilometer mit dem Rad, wieder die Promenade, und wieder ein Stefan der kurz vor der Abfahrt streikte. Ganz kurz. Drei, vier Sätze über Beine, Vortag, Erholungsbedarf – dann war ihm selbst klar dass Streiken bei mir ungefähr so erfolgreich ist wie Verhandeln mit einer Ampel. Es ist sinnlos. Das wissen wir beide seit Jahren, er probiert es trotzdem gelegentlich, aus Prinzip oder aus Tradition, ich weiß es nicht genau. Nach dem Frühstück saßen wir auf den Rädern und los ging’s.
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Garda, Bardolino, Lazise – und irgendwo dazwischen eskalierte der Einkauf
Der Campingplatz-Bäcker hat um 07:10 Uhr auf und ich war eine der Ersten. Croissants, ein paar Brötchen, und weil wir Urlaub haben auch noch zwei Cannoli die so aussahen als würden sie unbedingt mit wollen. Stefan machte Frühstück – das heißt konkret: er stellt alles auf den Tisch, schneidet was geschnitten werden muss, und macht das mit einer Ruhe die ich nach Jahren immer noch leicht bewundere.
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Campeggio Del Garda | Peschiera del Garda
Der Campeggio del Garda in Peschiera ist der absolute Hauptgewinn für Familien und Entdecker: Ein blitzsauberer 5-Sterne-Platz direkt am See, der mit Top-Kinderprogramm, fairer Gastronomie und einer unschlagbaren Fahrrad-Reichweite glänzt.
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Zwischen Fernpass-Kolonne, Brenner-Outlet und Vino della Casa
Irgendwo zwischen dem dritten Kaffee und dem Beschluss, dass der Camper jetzt wirklich gepackt ist, wurde es neun Uhr. Keine Kinder, keine Trödelrunden, kein kollektives Warten auf jemanden, der noch schnell sein Handy sucht – Stefan und ich, fertig, Tür zu, los. Das fühlt sich jedes Mal ein bisschen wie ein kleines Wunder an. Heute also nur wir zwei. Die A8 lag frei vor uns, der Himmel zog Wolken auf, und das Radio spielte irgendetwas, das weder störte noch begeisterte – perfekte Reisebegleitung.
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Vespa Nummer Zwei. Weiß. Klein. Und der Anhänger-Plan lebt wieder.
Heute ist der 30. Mai 2026. Wir haben heute eine Vespa Primavera 125 gekauft.
Schneeweiß. Klein. Hübsch wie ein Cappuccino auf einer sonnigen Piazza. Und noch in zwei Wochen beim Händler, weil man sowas nicht einfach direkt mitnimmt – man lässt es ein bisschen ziehen, wie einen guten Rotwein. Oder weil das Nummernschild noch nicht da ist. Eines von beidem.

BOEHMS-ON-TOUR
Hallo
Wir sind die mit dem Fernweh.
Seit Jahrzehnten unterwegs – mal zu zweit, mal mit der ganzen Familie im Schlepptau. Was als Wochenende geplant war, ist inzwischen ein Stapel Logbücher, dreißig Mal Amerika und mehr Gelato-Stopps als wir zugeben wollen.
Das hier ist kein Reiseportal. Das ist unser Logbuch.
Wenn du echte Geschichten magst – bist du hier richtig.
Gabi & Stefan
„Falls Du uns suchst: „Wir sind die, die am Pass rechts ranfahren. Wegen dem Kaffee. Und einem Foto.“