Aus dem Leben geplaudert: Geschichten zwischen den Reisen
Es gibt diese Momente, die sich weigern, brav in einer Excel-Liste oder einer Reisekategorie Platz zu nehmen. Hier landen all die Gedanken, Beobachtungen und kleinen Katastrophen, die mir im ganz normalen Wahnsinn begegnen. Dass dabei auffällig oft Fahrzeuge vorkommen – mal ein neues Auto, mal ein altes Motorrad, mal beides gleichzeitig –, ist keine Absicht, sondern eine unvermeidbare Nebenwirkung meines Lebensstils. Wer ständig auf Achse ist, sammelt eben Stoff, ob er will oder nicht.
Das hier ist kein Technikblog, keine dröge Fahrzeugchronik und schon gar kein Ratgeber für Leute, die ihr Leben im Griff haben. Es sind Momentaufnahmen:
- Der helle Wahnsinn: Situationen, bei denen ich schmunzeln musste, heftig den Kopf geschüttelt habe oder mir dachte: „Das schreibst du lieber auf, sonst glaubt dir das morgen kein Mensch mehr.“
- Vom Ranger zum Grinsen: Wenn wir uns von alten Weggefährten verabschieden und ein neues Auto einzieht, das uns so breit angrinst, dass man fast zurücklächeln muss.
- Elfen-Alarm & Zweiradliebe: Von weihnachtlichen Nutella-Tatorten, die den Stresspegel in neue Sphären hieven, bis hin zur großen Liebe auf zwei Rädern, die einen auf ganz neue Wege führt.
Manches ist spontan, manches ein bisschen nostalgisch, anderes einfach nur mit einer gesunden Prise Sarkasmus gewürzter Alltag. Ob es um Abschiede, Neuanfänge oder Dinge geht, die man eigentlich gar nicht so ernst nehmen sollte – sie haben alle eines gemeinsam: Sie sind passiert. Und manchmal lohnt es sich, sie festzuhalten, bevor sie zwischen Schichtplänen, Terminen und der Suche nach dem Hausschlüssel untergehen.
Kurz gesagt: Wenn mir etwas durch den Kopf fährt, laut hupend stehen bleibt oder leise „Schreib mich auf“ flüstert, landet es genau hier.
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Wir wollten doch nur einen Espresso!
Es gibt Anschaffungen, bei denen stellt man hinterher fest, dass man eigentlich gar keinen Gegenstand gekauft hat, sondern ein neues Hobby. Manchmal sogar eine neue Lebensaufgabe. Bei uns begann diese…
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IKEA BORRBY außer Kontrolle: Mein Laternen-Imperium
Es fing harmlos an. Mit einer gewöhnlichen IKEA-Laterne namens BORRBY. Das Schweden-Konstrukt ist eigentlich dafür gedacht, eine stumpfe Kerze zu beherbergen, damit man sich am gemütlichen Schein erfreut. Eigentlich. Ich starrte das…
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Ozon gegen Hello Kitty – der wohl härteste Duftkampf des Jahres. Ein Duell, bei dem selbst die Chemiewaffenkonvention vor Neid erblasst wäre.
Alles begann mit dieser unheimlichen Stille, die ja bekanntlich immer das Vorstadium einer Katastrophe ist. Wir saßen noch beim Essen, Emi war bereits zum Spielen abgetaucht. Als ich den Tatort – pardon, mein Gästezimmer – betrat, schlug mir eine aromatische Breitseite entgegen, die so dermaßen intensiv war, dass sich die Raumluft buchstäblich rosa färbte und mein Gehirn sofort den Notstand ausrief.
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Die zweite Vespa – oder wie aus einer spontanen Idee plötzlich ein italienischer Fuhrpark wurde
Heute ist der 30. Mai 2026. Wir haben heute eine Vespa Primavera 125 gekauft.
Schneeweiß. Klein. Hübsch wie ein Cappuccino auf einer sonnigen Piazza. Und noch in zwei Wochen beim Händler, weil man sowas nicht einfach direkt mitnimmt – man lässt es ein bisschen ziehen, wie einen guten Rotwein. Oder weil das Nummernschild noch nicht da ist. Eines von beidem.
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Der Opa-Nochmal-Tag. Oder: Wie ich drei Achterbahnen überlebt habe und warum Stefan eigentlich der größte Kind von allen ist.
Es gibt Dinge, die man erst versteht, wenn man Opa & Oma ist. Zum Beispiel, dass ein Mini-Karussell, das sich im Schneckentempo im Kreis dreht, tatsächlich Tränen der reinen Begeisterung auslösen kann. Oder dass „Opa, noch mal!“ nicht als Bitte gemeint ist, sondern als Ansage. Und dass man diese Ansage — mit bemerkenswert wenig innerem Widerstand — immer wieder einfach befolgt.
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Operation Fleischkäse-Perfektion: Warum ein Profi-Kutter die Küche endgültig zum Maschinenraum macht
Es gibt kulinarische Geheimnisse, die behütet man besser als das Rezept für Coca-Cola. Eines davon ist Stefans Vorliebe für Fleischkäse. Nicht etwa klassisch im Brötchen oder mit Kartoffelsalat. Nein. Stefan…
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Wie wir lernten, Dinge zu drucken, die die Welt nicht braucht (aber unbedingt will)
Es gibt Dinge, die bestellt man, um sie zu benutzen. Und es gibt Dinge, die bestellt man, um sich wochenlang darüber zu wundern, warum man sie bestellt hat. So wie…
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Zwischen Florenz und Fernweh: Warum eine Rührschüssel niemals ein Sportwagen sein kann
Es gibt Anschaffungen, die plant man mit der Akribie eines NASA-Ingenieurs. Und es gibt Anschaffungen, die passieren einfach – wie der Moment, in dem man eigentlich nur nach einer Tischdecke…
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Operation Weihnachts-Elfen – Wie ich jedes Jahr heimlich den Verstand verliere
Eigentlich halte ich mich für einen ziemlich vernünftigen Menschen. Ich fahre Züge, plane Urlaubsrouten Monate im Voraus, vergleiche Mautsysteme in vier Ländern und kann über Bremsgewichte vermutlich länger diskutieren als…
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Wir haben ein neues Auto. Es grinst. Tschüss Ranger. War schön mit dir.
Es gab eine Zeit, da bestand mein berufliches Leben aus Autobahnen, Terminen und Firmenwagen, deren Namen so aufregend klangen wie eine Vorlesung über die Grundsteuerreform: Skoda. Golf. Golf. Und noch…
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Bye bye Harley, hallo Vespa – WROARR war gestern, heute heißt es brr-brr-brrr
Vom Harley-Donner zum Vespa-Schnurren: Nach Jahren auf zwei röhrenden Rädern kam der Abschied – schmerzhaft, aber stilvoll. Doch kaum war die Garage leer, fuhr eine knallrote Vespa ins Herz. Eine neue Ära beginnt – mit „brr-brr“ statt „WROARR“.