
“Ciao Bella Italia – Bis Bald!”
Der Morgen begann früh. 7:40 Uhr, der Camper war abfahrbereit, die letzten Handgriffe erledigt, und dann rollten wir auch schon vom Campingplatz.
Warum nach Hause fahren, ohne noch einmal so richtig zuzuschlagen? Also erst ein mal einkaufen im Migross Superstore in Castelnuovo del Garda. Wie praktisch, dass unser Camper einen Kühlschrank hat – so konnten wir ohne Sorgen frische italienische Spezialitäten einkaufen: Schinken, Salami, Wein, Olivenöl und so viel mehr!
Während Stefan noch überlegte, ob wir wirklich so viel Prosciutto brauchen (Antwort: Ja, immer.), nutzten wir die Gelegenheit für ein gemütliches Frühstück im modernen Foodcourt des Supermarkts. Ein Cappuccino, ein Cornetto mit Pistaziencreme und ein frisch gepresster Orangensaft – besser hätte der letzte italienische Morgen nicht starten können.

Und dann: Regen. Der Himmel war grau, die ersten Tropfen perlten über die Windschutzscheibe, als wir uns Richtung Brenner aufmachten. Trotzdem war die Fahrt angenehm – schließlich hatten wir Italien im Gepäck und noch den Geschmack unseres Frühstücks auf der Zunge.
Am Brenner Outlet war dann noch einmal eine Pause fällig. Nicht, weil wir dringend eine Shopping-Therapie brauchten, sondern weil wir zufällig ein perfektes Fundstück für unseren nächsten Familien-Campingtrip im März entdeckten: Eine brandneue Bialetti-Kaffeemaschine für Nadine und Oli.
Denn mal ehrlich: Camping ist schön, aber ohne vernünftigen Espresso geht gar nichts. Die Vorstellung, dass wir alle morgens im Camper sitzen, während das Aroma von frischem Kaffee durch den kleinen Innenraum zieht – unbezahlbar.
BILDERGALERIE: Ciao bella italia
Der Regen begleitete uns noch ein Stück, doch das tat der Schönheit der Strecke keinen Abbruch. Die Alpen präsentierten sich dramatisch – nebelverhangene Gipfel, dunkle Wälder, tief eingeschnittene Täler. Regen oder nicht – diese Kulisse war einfach beeindruckend.
Wir passierten Füssen, warfen noch einen letzten Blick auf die Schlösser, die im Dunst auftauchten, und machten uns dann auf die letzte Etappe.
17:30 Uhr – endlich zu Hause. Der Camper rollte auf seinen gewohnten Platz, und kaum war der Motor aus, hörten wir schon das fröhliche „Opa! Oma!“ aus dem Haus. Noah und Emilia hatten uns bereits erwartet – und natürlich auch die kleinen Mitbringsel, die wir für sie dabei hatten. Strahlende Kinderaugen, fröhliches Auspacken – der beste Empfang, den man sich nach einer langen Fahrt wünschen konnte.
Beim gemeinsamen Essen mit Oli und Nadine wurden die Abenteuer des Urlaubs noch einmal erzählt. Wir berichteten von unserem Venedig-Tag, von all den kleinen Umwegen, den unglaublichen Aussichtspunkten und natürlich von dem besten Tiramisu aller Zeiten.
Währenddessen wurden die mitgebrachten Spezialitäten verkostet – und spätestens bei der ersten Scheibe Salami war klar: Italien hatte es auch diesmal wieder geschafft, uns völlig um den Finger zu wickeln. Und dann fiel uns auf: In nur fünf Wochen heißt es schon wieder „Ciao Italia“ – dann geht es nach Florenz und Rom! Denn eines ist sicher: Nach Italien ist immer auch vor Italien.