Tag 16 – Seebrise, Kinderlachen und der letzte Hauch Italien
Heute gibt es keinen Plan. Also zumindest keinen, der über „einfach mal genießen“ hinausgeht. Ein ganzer Tag am Lago Maggiore – mit allem, was dazugehört: Wasser, Sonne, entspannte Campingplatz-Atmosphäre und einem Mini Club, der dafür sorgt, dass die Kinder noch einmal ihre letzten Urlaubs-Energiereserven in Rekordtempo verbrauchen.
Während die Kleinen toben, schwimmen oder neue Freundschaften schließen, versuchen wir Erwachsenen vermutlich, dieses seltene Gefühl festzuhalten, wenn man nicht ständig weiterziehen muss. Einfach sitzen, schauen, durchatmen – und dabei so tun, als wäre es ganz selbstverständlich, dass der See heute nur für uns glitzert.
Am Nachmittag steht vielleicht noch ein letzter Einkauf im Supermarkt an. So ein bisschen Italien zum Mitnehmen: Olivenöl, Pasta, irgendetwas, das zu Hause sofort wieder Fernweh auslöst. Und natürlich Dinge, die man eigentlich nicht braucht, aber trotzdem kauft, weil sie im Urlaub plötzlich unverzichtbar erscheinen.
Abends wird der Grill angeworfen. Ein letzter gemeinsamer Urlaubsabend, irgendwo zwischen Seeufer, Sonnenuntergang und dem leisen Gedanken: Morgen geht’s wirklich heim.
So stellen wir uns diesen Tag vor. Ob wir am Ende tatsächlich entspannt sind oder doch noch einmal in spontane See-Abenteuer abrutschen, bleibt offen. Aber eines ist sicher: Dieser Tag fühlt sich schon ein bisschen wie ein Abspann an – nur mit besserem Essen.