Preview: (2026) Ein Déjà-vu auf zwei Rädern – Amalfi, wir kommen wieder
Der Kalender sagt September, doch bei uns ist der Sommer noch lange nicht bereit, die Segel zu streichen. Wer dachte, wir hätten unsere Dosis Amalfi-Küste letztes Jahr erschöpft, der unterschätzt unsere hartnäckige Vorliebe für Kurven, Küstenstraßen und den unbändigen Drang, uns den Wind um die Nase wehen zu lassen. Diesmal lassen wir den Camper nicht nur als Basislager fungieren, sondern führen den Vespas – dem roten GTS-Sportflitzer und der weißen Primavera – artgerechten Auslauf zu. Das Ziel: Die Steilküste, an der man entweder atemlos vor Staunen oder vor Adrenalin ist.
Amalfi-Küste
Vespa-Ballett auf italienisch Die Vespas sind startklar, die Route ist im Kopf bereits kurvig vorgezeichnet. Wir werden die Amalfi-Küste nicht nur bereisen, wir werden sie uns buchstäblich erfahren. Von den schmalsten Gassen bis zu den Aussichtspunkten, die so aussehen, als hätte ein Bühnenbildner sie exklusiv für uns drapiert: Wir sind bereit für das italienische Verkehrschaos, bewaffnet mit der Gelassenheit von erfahrenen Campern und der Wendigkeit von italienischen Motorrollern. Die Mission ist klar: Den perfekten Espresso-Spot finden.
Villa Julia Camping & das Neapel-Abenteuer
Nach fünf Tagen im Rausch der Kurven und Küstenpanoramen sehnen wir uns nach dem Bekannten, dem Guten, dem „Hier-fühlen-wir-uns-zuhause“-Gefühl. Es geht zurück zum Campingplatz Villa Julia in Pompeji – einfach, weil es dort beim letzten Mal so unverschämt schön war. Wir tauschen den Asphalt der Küstenstraße kurz gegen die entspannte Stimmung auf dem Platz, lassen die Vespas aber nicht lange verschnaufen: Sie sind unser Ticket zum Bahnhof, und von dort stürzen wir uns mitten hinein in das pulsierende Chaos von Neapel. Ich habe mich in diese Stadt einfach verliebt und muss unbedingt wieder hin. Und falls der Terminkalender mitspielt, schauen wir uns endlich auch die Ruinen von Pompeji an. Wenn nicht? Dann eben beim nächsten Mal – wir kommen schließlich immer wieder.
Und sonst? Wir lassen uns treiben, immer mit der Freiheit im Gepäck, die unsere Camper so wunderbar bieten. Keine Hektik, keine Schickimicki-Allüren, sondern einfach nur wir zwei und die Vespas. Die Böhms sind wieder unterwegs – spätsommerlich entspannt, Vespa-verliebt und bereit für alles, was hinter der nächsten Kehre auf uns wartet.
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