First Camp Lilleby-Göteborg | Lilleby
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First Camp Lilleby bewies bei unserem Besuch eindrucksvoll, dass ein bekannter Name keine Garantie für Urlaubsfreuden ist: Was als unkomplizierter Stopp bei Göteborg geplant war, wandelte sich in eine nächtliche Schräglagen-Odyssee auf einem dunklen Ausweich-Feldweg – inklusive defekter Sanitäranlagen und Flucht noch am selben Abend..

⭐️ Der boehms-on-tour Check ⭐️
Stellplätze
Die Kategorie „Feldweg 1A“: Was uns als Parzelle verkauft wurde, lag ab vom Hauptgelände auf der anderen Straßenseite. Dunkel, uneben, ohne Orientierung oder Ausschilderung und so schief, dass der Camper am liebsten von alleine weggerollt wäre.
Sanitär
Ein Satz mit X: Die Sanitäranlagen waren schlichtweg geschlossen und angeblich defekt. Weder Toiletten noch Duschen standen zur Verfügung – für eine bezahlte Übernachtung ein absolutes No-Go.
Strom/Wasser
Abenteuerliche Technik: Die Stromsäule hing reichlich lädiert am Boden herum. An geordnete Frischwasserversorgung oder bequeme Entsorgung war in unserem nächtlichen Ausweichquartier überhaupt nicht zu denken.
Genuss
Keine Chance für Gemütlichkeit: Da wir auf der Ausweichwiese am Straßenrand landeten und wenig später frustriert die Flucht ergriffen, blieb die platzeigene Gastro für uns unerreichbar auf der anderen Straßenseite.
Service & Check-IN
Service im Schnelldurchlauf: Die Rezeptionistin war gerade dabei, die Schlüsselbox zu bestücken, drückte uns knapp einen Zettel in die Hand („Platz ist drüben“) und verschwand. Das vorausgezahlte Geld gab es trotz des Debakels natürlich nicht zurück.
Kinder
Familienbonus gestrichen: Ob der reguläre Hauptplatz auf der anderen Seite schöne Ecken bietet, können wir nicht beurteilen. Auf der Ausweichwiese im Dunkeln gab es für Groß und Klein nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung: Motor anwerfen und weiterfahren!

💬 Das boehms-on-tour Erlebnis
First Camp Lilleby: Wenn der Markenname zur Mogelpackung wird
Normalerweise verbindet man mit „First Camp“ eine verlässliche Anlaufstelle für entspannte Tage in Skandinavien. Bei unserem Zwischenstopp am First Camp Lilleby bei Göteborg sah die Realität allerdings völlig anders aus. Was als geschmeidiger später Check-in gedacht war, mutierte zu einer echten Geduldsprobe für das Camper-Nervenkostüm.
Die Rezeptionistin trafen wir im letzten Moment – mit dem knappen Hinweis, unser Stellplatz liege „auf der anderen Straßenseite“. Aus der Ankündigung wurde eine abendliche Suchaktion über einen stockdunklen Feldweg. Das Ergebnis? Ein schräg abfallender Parkstreifen irgendwo in der Pampa, der mit einem Campingplatz so viel gemeinsam hatte wie eine Autobahnraststätte mit einem Fünf-Sterne-Spa.
Als Krönung des Ganzen präsentierten sich die Sanitäranlagen als komplett abgeschlossen – angeblich defekt. Kein Wasser, keine Toilette, keine Duschmöglichkeit, aber der volle Preis kassiert. Das saß. Nach kurzer Lagebesprechung war klar: Hier bleiben wir keine Minute länger. Kabel eingerollt, Motor wieder an und weg. Das vorausgezahlte Geld blieb natürlich beim Platz, aber immerhin nahmen wir eine unbezahlbare Geschichte mit.
Unser Fazit: Zu den regulären Stellplätzen auf dem Hauptgelände können wir nichts sagen. Aber unser Ausflug nach „Lost Camp Lilleby“ war der einzig echte Reinfall der Tour. Manchmal schreibt eben auch das Pech die besten Reiseanekdoten!
📍 First Camp Lilleby-Göteborg | Lilleby
Lillebyvägen 100
423 50 Göteborg
für 2 Erwachsene & 1 Kind
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