
Faszinierende Landschaften entlang des Alaska- und Richardson Highway
Der Morgen startet mit einem wow-wie-aus-einem-Märchen-Sonnenaufgang am Chena Lake. Die ersten Sonnenstrahlen brechen durch den Horizont, als hätten sie eine Verspätung bei der Arbeit, und tauchen alles in ein kaleidoskopartiges Gemisch aus Rosa, Orange und Gold. Der See liegt spiegelglatt da, wie ein Kunstwerk, das nur darauf wartet, von Instagram entdeckt zu werden. Wir stehen da, die Kaffeetassen in der Hand, und fühlen uns, als hätte Alaska uns für diesen Moment adoptiert.
Zurück im Camper gibt’s Frühstück à la „Reiseprofi“: Kaffee dampft, der Toaster arbeitet auf Hochtouren, und wir sitzen in unserer kleinen mobilen Küche, umgeben von den besten Erinnerungen der letzten Wochen. Während wir den ersten Schluck Kaffee nehmen, schauen wir uns an und denken: Ja, das Leben fühlt sich gerade ziemlich perfekt an. Es ist der genau richtige Start, bevor wir uns auf die letzte große Etappe dieser Reise begeben.

Gut gestärkt starten wir den Motor und rollen los. Heute geht’s nach Whitehorse – die letzte Station, bevor uns unser Flugzeug in ein neues Kapitel bringt. Aber hey, warum einfach nur die Route runterkurbeln, wenn wir auch ein bisschen Chaos einbauen können?
Die Strecke nach Whitehorse ist für uns so eine „hmmm“-Sache: Für einen Tag ein bisschen zu kurz, für zwei Tage aber so lang, dass uns die Füße einschlafen würden. Also was tun? Klar, wir basteln uns einen Umweg! Abenteuer, wir kommen!
Unser ursprünglicher Plan? Den epischen Top of the World Highway nehmen, eine Route, die nur von epischen Hollywood-Kamerafahrten übertroffen wird. Der Haken? Die Straße ist im Winterschlaf – und zwar so tief, dass nicht einmal wir sie aufwecken könnten. Aber hey, was soll’s? Wir schütteln die Enttäuschung ab, packen unseren Kreativität aus und wählen eine neue Route: ein weiteres Mal über den Richardson Highway bis Gakona, dann über den Tok Cutoffnach Tok, und von dort aus ab auf den Alaska Highway in Richtung Kanada. Flexibilität, mein Name ist Programm!

Das ergibt vielleicht nicht auf den ersten Blick Sinn, aber als wir den Richardson Highway vor ein paar Tagen befuhren, erwartete uns trübes und regnerisches Wetter. Heute jedoch bietet sich uns eine neue Gelegenheit, um einige atemberaubende Fotos zu schießen! 📸
Doch bevor wir uns in das Abenteuer stürzen, gönnen wir uns noch einen entspannten Moment an unserem malerischen Platz hier am Chena Lake. Während Stefan ein leckeres Frühstück zubereitet, mache ich mich auf den Weg zum Ufer des Flusses. Plötzlich bricht die Sonne hinter den Bäumen am gegenüberliegenden Ufer hervor, und der Anblick raubt mir den Atem. Es ist zwar klirrend kalt, aber diese Schönheit entschädigt uns mehr als genug. 🌞
In der Ferne höre ich Stefan rufen: „Frühstück ist fertig!“ Ich eile zurück zu unserem Camper und wir genoßen das leckere Frühstück und den duftenden Kaffee.
Mit vollem Bauch und einem Lächeln im Gesicht setzen wir unsere Reise mit unserem treuen Rolling Home fort. Unser Weg führt uns erneut auf den Richardson Highway, diesmal Richtung Osten. Unterwegs passieren wir das beeindruckende Gelände der Eielson Airforce Base. Kurz danach legen wir einen kurzen Halt am malerischen Birch Lake ein, um die Schönheit der Natur in vollen Zügen zu genießen.


Es ergibt vielleicht nicht auf den ersten Blick Sinn, aber als wir den Richardson Highway vor ein paar Tagen befuhren, erwartete uns trübes, regnerisches Wetter. Heute jedoch? Ein völlig neues Bild. Es ist, als hätte Alaska entschieden, uns noch einmal so richtig zu beeindrucken. Die Sonne zeigt sich in ihrer ganzen Pracht, und wir können es kaum erwarten, die Kamera glühen zu lassen.
Doch bevor wir uns ins Abenteuer stürzen, gönnen wir uns einen entspannten Moment an unserem malerischen Platz am Chena Lake. Während Stefan in der kleinen Camperküche ein leckeres Frühstück zaubert, schnappe ich mir die Kamera und mache mich auf zum Ufer des Flusses. Dort bricht plötzlich die Sonne hinter den Bäumen am gegenüberliegenden Ufer hervor. Das warme Licht taucht alles in Gold und lässt den leichten Nebel über dem Wasser schimmern. Es ist klirrend kalt, aber dieser Anblick entschädigt für alles. Ich bleibe wie angewurzelt stehen, völlig hingerissen von der Schönheit dieses Augenblicks.
In der Ferne höre ich Stefans vertraute Stimme: „Frühstück ist fertig!“ Also eile ich zurück zu unserem Camper, wo mich der Duft von frisch gebrühtem Kaffee und knusprigem Toast empfängt. Gemeinsam genießen wir das einfache, aber köstliche Frühstück und lachen über die vielen kleinen Abenteuer, die wir in den letzten Wochen erlebt haben. Der Moment ist so perfekt, dass ich ihn am liebsten konservieren würde.

Mit vollem Bauch und einem zufriedenen Lächeln machen wir uns schließlich wieder auf den Weg. Unser treues „Rolling Home“ rollt gemächlich gen Osten, zurück auf den Richardson Highway. Dieses Mal hält uns das Wetter nicht auf – stattdessen lässt es uns staunen. Kurz nach dem beeindruckenden Gelände der Eielson Airforce Base legen wir einen Stopp am malerischen Birch Lake ein.
Hier scheint alles in stiller Perfektion eingefroren zu sein. Eine einsame Bank, überzogen von glitzerndem Rauhreif, zieht Stefans Aufmerksamkeit magisch an. Ohne zu zögern – und völlig unbeeindruckt von der eisigen Kälte – setzt er sich hin und schmökert in der Milepost, als wäre er in einem warmen Wohnzimmer. Ich frage mich nur: Hat der Mann einen eingebauten Frostschutz oder will er sich wirklich den Hintern abfrieren?
Während Stefan sich seiner „literarischen Pause“ hingibt, ziehe ich los und halte die atemberaubende Szenerie fest. Die Landschaft glitzert im Morgenlicht, als hätte jemand Alaska mit funkelndem Diamantstaub überzogen. Jeder Baum, jeder Strauch ist mit frostigen Kristallen verziert. Die Sonne bricht sich im Eis, und es sieht aus, als würde die Natur selbst ein Feuerwerk für uns veranstalten.

Gegen Mittag erreichen wir den malerischen Meiers Lake, einen Ort, der in meinen Erinnerungen fest mit dem Jahr 2015 verankert ist. Damals war die gesamte Gegend von einer dicken, weißen Schneedecke überzogen, und ich erinnere mich noch genau an das zauberhafte Bild des Sees mit einem kleinen, idyllischen Häuschen im Hintergrund. Es war wie eine Szene aus einem Wintermärchen.
Unser Ziel heute: diesen magischen Ort aus der Vergangenheit wiederzufinden. Wir suchen systematisch, blicken immer wieder auf die Landschaft und versuchen, die vertrauten Konturen zu erkennen. Nach einigem Herumfahren und Vergleichen glauben wir schließlich, den genauen Platz entdeckt zu haben. Ich mache ein Foto, um es später mit dem Original abzugleichen. Als ich dann später zu Hause das alte Bild danebenlege, bin ich baff. Wir haben den Ausschnitt tatsächlich perfekt wiedergefunden. Manchmal sind unsere Erinnerungen eben präziser, als wir denken – oder wir hatten einfach eine riesige Portion Glück. Aber seht selbst!


Obwohl die Herbstfarben um uns herum atemberaubend sind, schleicht sich bei uns doch eine leise Sehnsucht nach dem Winterwunderland von damals ein. Schnee verleiht einer Landschaft einfach einen unvergleichlichen Zauber. Aber auch so ist der Anblick des Sees mit den goldgelben und roten Reflexen der herbstlichen Wälder schön.
Nachdem wir unseren Foto-Spot erfolgreich gefunden haben, lenken wir unseren Camper zum Meier’s Lake Roadhouse, wo wir uns ein spätes Mittagessen gönnen möchten. Es ist kurz nach 13 Uhr, und unser knurrender Magen signalisiert uns unmissverständlich: Jetzt wird es Zeit für eine Pause.
Das Roadhouse strahlt dieselbe rustikale Gemütlichkeit aus wie vor ein paar Tagen, als wir hier waren. Es ist erstaunlich, wie vertraut sich dieser Ort anfühlt. Als wir hereinkommen, begrüßt uns die freundliche Kellnerin – und ich bin völlig überrascht, als sie uns mit einem strahlenden Lächeln erkennt. „Schon wieder unterwegs?“, fragt sie scherzhaft. Es ist diese persönliche Note, die solche abgelegenen Orte so besonders macht.
Wir entscheiden uns für das Tages-Special, und die köstliche Suppe, die uns serviert wird, wärmt nicht nur den Magen, sondern auch das Herz. Die Besitzerin des Roadhouses setzt sich kurz zu uns, und wir plaudern über unsere Reise. Als sie plötzlich in perfektem Deutsch weiterspricht, bin ich völlig perplex. „Wie bitte?“, bringe ich heraus. „Oh, ich habe vor vielen Jahren in Deutschland gelebt“, erklärt sie mit einem Lächeln.



Linda erzählt uns von ihrer unglaublichen Lebensgeschichte, und wir hängen förmlich an ihren Lippen. Acht Jahre hat sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbracht, und in dieser Zeit brachte sie sage und schreibe fünf Söhne zur Welt! “Fünf?!”, frage ich ungläubig, und sie lacht: “Ja, da war einiges los!” Während dieser Zeit lernte sie auch ihren Mann kennen, einen gebürtigen Alaskaner. Mit ihm hat sie außerdem eine Tochter, die die beiden mit ihrer Lebensfreude verbindet. Linda selbst stammt übrigens ursprünglich aus Kalifornien, was ihrer Erzählung noch eine weitere spannende Wendung gibt.
Und als ob das nicht schon genug Stoff für ein ganzes Buch wäre, erzählt sie uns, dass sie und ihr Mann sich nach Jahren der Ehe getrennt haben – nur um 20 Jahre später wieder zu heiraten! “Das war übrigens die Idee unserer Tochter”, sagt sie mit einem Augenzwinkern. Es ist einfach unfassbar, wie das Leben manchmal seine eigenen Wege geht. Jetzt leben die beiden glücklich in der Nähe von Gakona und führen das charmante Meiers Lake Roadhouse mit Herz und Seele.
Doch Linda hat nicht nur tolle Geschichten, sondern auch einen ausgezeichneten Geschmack. Als wir nach ihrem Lieblingsdessert fragen, empfiehlt sie uns ohne zu zögern den “Four Berry Cobbler” mit hausgemachtem Vanilleeis. “Aber”, warnt sie uns lächelnd, “das dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Gut Ding will Weile haben.” Uns stört das überhaupt nicht – wir könnten ewig hier sitzen und der Atmosphäre lauschen.
Die Geschichten aus Lindas Leben sind wie ein Fenster in ein typisches alaskanisches Abenteuer, das voller überraschender Wendungen, Wärme und Leben steckt. Es ist faszinierend, wie die Menschen hier eine solche Fülle an Erfahrungen mit sich tragen, und es macht uns klar, wie besonders diese Region und ihre Bewohner sind.
Nach ein paar Minuten bringt Linda den Cobbler an unseren Tisch, und unser erster Gedanke ist: Wow! Der Desserttraum sieht nicht nur aus wie ein Kunstwerk, sondern schmeckt auch wie einer. Der leicht warme, fruchtige Cobbler und das cremige, kühle Eis bilden eine perfekte Symphonie auf unseren Gaumen. “Das ist das beste Dessert, das wir seit Wochen hatten”, sage ich zu Stefan, der nur nickt, weil er viel zu beschäftigt ist, die nächste Gabel zu nehmen.
Mit einem herzlichen Dank verabschieden wir uns von der wunderbaren Linda. Ihre Geschichten und die liebevolle Gastfreundschaft haben uns nachhaltig beeindruckt, und wir setzen unsere Reise mit einem warmen Gefühl im Herzen fort. Meiers Lake Roadhouse – dieser Ort wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben!

Die Straße zieht sich wie ein endloses Band durch die weite, ungezähmte Landschaft, und wir lassen uns von ihrem Rhythmus tragen. 40 Meilen nach Süden, und plötzlich sind wir in Gakona, wo wir auf den Highway 1, auch bekannt als Tok Cutoff, abbiegen. Die Straße windet sich durch die unberührte Wildnis, und mit jedem gefahrenen Kilometer scheint uns Alaska ein weiteres Stück seiner atemberaubenden Schönheit zu enthüllen.
Unsere Fahrt entwickelt ihren eigenen Flow: Fahren, anhalten, staunen, fotografieren – und dann wieder weiterfahren. Die Landschaft verlangt förmlich, immer wieder innezuhalten. Majestätische Berge, die sich im klaren Himmel abzeichnen, weite Täler, die sich bis zum Horizont erstrecken, und die letzten Herbstfarben, die in der Sonne leuchten – jede Kurve, jede Anhöhe bietet ein neues Meisterwerk, das uns zum Staunen bringt. Alaska, du bist wirklich eine echte Verführerin!
Nach weiteren 120 Meilen und etwa 2,5 Stunden Fahrt erreichen wir erneut Tok, das charmante kleine Städtchen, das oft als “Tor zu Alaska” bezeichnet wird. Hier kreuzen sich die Wege von Abenteurern und Reisenden, die sich auf den Alaska Highway wagen. Doch für uns gibt es heute keine großen Pläne in Tok – keine Einkäufe, kein Mittagessen, nur eine gemütliche Durchfahrt durch die Hauptstraße. Wir lassen uns Zeit, beobachten das Treiben in diesem kleinen Ort und genießen das Gefühl, mitten in Alaskas Herz zu sein.



Nach einer langen Etappe durch Alaskas Weiten, begleitet von wechselnden Landschaften und goldenen Herbstfarben, rollen wir um Punkt 20 Uhr über die Grenze nach Kanada. Ein neuer Abschnitt unserer Reise beginnt – willkommen zurück, Yukon! Die Grenzformalitäten verlaufen so entspannt wie der Abend selbst, und wir setzen unsere Fahrt in Richtung Beaver Creek fort. Doch unser Magen, dieser ständige Reisebegleiter, meldet sich mit einer dezenten Erinnerung: Zeit für eine Pause und etwas Leckeres zu essen. Da kommt Buckshot Betty’s wie gerufen.
Buckshot Betty’s ist das Paradebeispiel für eines dieser abgelegenen Restaurants, die mit ihrer bodenständigen, herzlichen Atmosphäre und erstaunlich guter Küche überraschen. Ganz ehrlich, wenn es keine Konkurrenz gibt, könnte man nachlässig werden, aber Betty liefert ab – und wie! Die Speisekarte ist überschaubar, aber genau das spricht für die Qualität. Stefan entscheidet sich ohne Zögern für den Deluxe Cheeseburger, während ich mich von den Fish & Chipsverführen lasse. Die Portionen sind großzügig, der Geschmack hervorragend, und der Preis? Erfrischend fair! Es ist fast schon gemütlich hier, und wir merken, wie die Müdigkeit langsam anklopft, während die warme Atmosphäre uns einlullt.
Doch, wie so oft, obsiegt die Abenteuerlust. Um 21 Uhr rollen wir zurück auf die Straße. Es ist noch hell, und die Verlockung, weiterzufahren, ist einfach zu groß. Einmal in Fahrt, fällt es schwer, anzuhalten.
Unser nächstes Ziel ist der Snug Junction Campground, von dem wir in der Milepost gelesen haben. Klingt vielversprechend, dachten wir. Doch als wir gegen 22 Uhr dort ankommen, erwartet uns ein ernüchterndes Bild: Tore geschlossen, Saisonende. Ach, Snug Junction, du warst so nah und doch so fern.
Aber wir wären keine erfahrenen Roadtripper, wenn uns das aus der Bahn werfen würde. Wir zucken mit den Schultern, nehmen es mit Humor und lassen uns nicht beirren. Plan B lautet: einfach weiterfahren, bis wir irgendwo eine ruhige Stelle finden, die uns willkommen heißt. Die Nacht ist jung, die Straße gehört uns, und irgendwo wartet ein Platz, der uns für ein paar Stunden Ruhe schenkt. Der Yukon hat schließlich noch jede Menge zu bieten!

Nach etwa 20 Minuten Fahrt durch die stillen Weiten des Yukon taucht plötzlich ein Schild vor uns auf: Discovery Yukon Campground & Lodgings – “A relaxing oasis along the Alaska Highway”. Allein der Name klingt wie ein Versprechen, und so beschließen wir ohne zu zögern, hier unser Nachtlager aufzuschlagen. Schließlich könnten wir nach diesem langen Tag genau diese “Oase” gut gebrauchen.
Schon beim Einbiegen in das Gelände wird uns klar: Hier hat jemand mit Liebe zum Detail einen Ort geschaffen, der Ruhe und Charme ausstrahlt. Sanftes Licht schimmert aus dem Campground-Büro, das viel eher einem gemütlichen Wohnzimmer gleicht. Ich mache mich auf den Weg hinein, während Stefan draußen im Camper wartet.
Drinnen werde ich von einem Trio freundlich begrüßt: Zwei ältere Damen und ein Herr, die sichtlich Freude daran haben, diesen besonderen Ort zu betreiben. Die Wände des Büros sind mit alten Fotos, Landkarten und handgemalten Schildern dekoriert – es fühlt sich an, als würde man in die gute Stube eines Familienhauses eintreten. Ihre herzliche Art bestätigt uns, dass wir die richtige Wahl getroffen haben.



Die Damen erklären mir mit einer Mischung aus Stolz und Humor die Regeln des Platzes und schwärmen von den Annehmlichkeiten, die uns erwarten: heiße Duschen, blitzsaubere Sanitäranlagen und sogar eine kleine Feuerstelle, falls wir den Abend romantisch ausklingen lassen möchten. „Ihr könnt morgen früh auch die Waschmaschinen benutzen, falls ihr noch etwas saubere Kleidung für eure Heimreise braucht“, fügt die eine Dame mit einem Augenzwinkern hinzu. Es ist diese Art von Gastfreundschaft, die einen sofort ankommen lässt.
Ich bezahle die Übernachtungsgebühr, und mit einem Lächeln auf den Lippen verlasse ich das Büro, bereit, diesen charmanten Platz zu entdecken. Stefan hat inzwischen den Camper auf einem gemütlichen Stellplatz mit Blick auf die umliegende Wildnis geparkt. Es fühlt sich fast so an, als hätte diese Oase mitten im Nirgendwo nur auf uns gewartet.