
Abenteuer in der Bisti Wilderness und eine Nacht in „Sally’s Cozy Cone Motel“
Der Tag begann mit einem Frühstück, das keine Wünsche offen ließ – es gab frische Bagels, dampfenden Kaffee und Pancakes, die so fluffig waren, dass man sie eigentlich hätte als Kissen mitnehmen können. Perfekte Grundlage für einen Tag voller Abenteuer. Um 8 Uhr war der Teller leer, um 8:50 Uhr war der Tank voll – und wir startklar für unser nächstes Ziel: die Bisti/De-Na-Zin Wilderness Area, eine abgelegene Wüstenlandschaft südlich von Farmington, New Mexico. Bekannt für ihre bizarren Felsformationen, verspricht sie unberührte Wildnis und das Gefühl, direkt in einen Science-Fiction-Film gestolpert zu sein.
Nach einer entspannten Fahrt erreichten wir gegen 10 Uhr den Parkplatz. Wir öffneten die Autotüren in froher Erwartung der warmen Sonne, die uns im Südwesten schon so oft verwöhnt hatte – nur um uns stattdessen von einem eisig scharfen Wind direkt ins Gesicht schlagen zu lassen. Ein Hauch von Arktis mitten in der Wüste. Kurz erwog ich, die Expedition spontan abzublasen und mich in die wohlige Sicherheit des Autos zurückzuziehen, doch Abenteuerlust und Trotz gewannen. Also rein in die Jacken, ein schneller Eintrag ins Trail-Register – falls uns die Wüste verschlingen sollte, würde man wenigstens wissen, wo man suchen muss – und los ging’s in diese surreale Landschaft, die aussah, als hätte ein gelangweilter Riese mit Felsbrocken und Sandkegeln gespielt.

Die großen Nationalparks wie der Grand Canyon oder Yosemite sind die unangefochtenen Superstars unter den Naturwundern – beeindruckend, weltberühmt und oft mit einer Besucherzahl, die einem Konzert von The Rolling Stones Konkurrenz machen könnte. Doch fernab der Touristenströme gibt es sie noch: die geheimen Schätze des Westens – Orte, die sich ihre ursprüngliche Wildheit bewahrt haben. Die Bisti/De-Na-Zin Wilderness ist genau so ein verborgenes Kleinod, ein Wunderland aus Stein, in dem man sich fühlt, als wäre man geradewegs in eine andere Welt spaziert.
Bisti Wilderness – Eine surreale Landschaft aus Stein, Zeit und Stille
Die Bisti/De-Na-Zin Wilderness in New Mexico ist eine Landschaft wie von einem anderen Planeten – rauh, ungezähmt und vollgepackt mit geologischen Überraschungen. Inmitten des weiten Südwestens der USA liegt dieses abgelegene Stück Wildnis, das sich mit seinen bizarren Felsformationen, eigenwilligen Gesteinsfarben und absoluter Stille so deutlich von jeder touristischen Hochglanzkulisse abhebt, dass man fast vergisst, dass man sich noch auf der Erde befindet. Hier begegnet man einer Natur, die nicht auf sich aufmerksam macht – sie fordert Respekt, ganz still und mächtig.
Schon der Name trägt das Ungewöhnliche in sich. „Bisti“ stammt aus der Sprache der Navajo und bedeutet so viel wie „unterbrochene Landschaft“ – eine treffende Beschreibung für das wirre Durcheinander aus Hoodoos, Felsnadeln und skurrilen Steinfiguren, das sich dort über Kilometer erstreckt. „De-Na-Zin“ bezieht sich auf Kraniche, wie sie in alten Felszeichnungen zu finden sind. Namen, die Geschichten erzählen – aus einer Zeit, in der hier noch Dinosaurier durch ein riesiges Sumpfgebiet stapften.
Denn genau das war dieser Ort einst: ein urzeitliches Feuchtgebiet, etwa 70 Millionen Jahre alt. Heute sind die Spuren dieser Vergangenheit noch sichtbar – und zwar in Form von versteinerten Pflanzen, Fossilien von Muscheln und Bäumen, und ja, Dinosaurierresten. Die Erosion hat aus den weichen Sedimenten eine bizarre Kulisse geformt: Täler, Schluchten, windgeformte Skulpturen. Besonders berühmt sind die „Cracked Eggs“, Felsgebilde, die aussehen wie übergroße Urzeiteier, die jeden Moment aufspringen könnten.
Wer dieses Naturwunder betreten will, sollte wissen, worauf er sich einlässt. Keine Wege, keine Schilder, keine Infrastruktur. Nur Wildnis pur. Orientierungssinn, GPS und ausreichend Wasser sind kein netter Tipp, sondern absolute Notwendigkeit. Die Temperaturen sind eine Herausforderung für sich: im Sommer über 40 Grad, im Winter gern mal unter null. Und wehe, es hat geregnet – dann wird der Boden zu einer rutschigen, zähen Lehmsuppe, in der selbst erfahrene Wanderer kapitulieren.
Aber genau darin liegt der Zauber. Wer sich auf die Bisti/De-Na-Zin Wilderness einlässt, bekommt kein Instagram-Moment auf Bestellung, sondern eine Erfahrung, die tiefer geht. Keine Menschenseele weit und breit, nur der Wind, der durch die Felsspalten pfeift, und ein Sternenhimmel, so klar, dass er aussieht, als hätte jemand ein Fenster zur Milchstraße geöffnet. Keine Lichtverschmutzung, keine Geräusche, keine Ablenkung. Nur du und das Gefühl, völlig klein und gleichzeitig unendlich lebendig zu sein.
Diese abgelegene Wildnis südlich von Farmington, New Mexico, könnte ohne weiteres als Kulisse für einen Science-Fiction-Film durchgehen. Wind und Wetter haben hier über Jahrtausende ganze Kunstwerke in den Sandstein gemeißelt: filigrane Hoodoos, pilzartige Steinsäulen und turmhohe Gebilde, die aussehen, als hätten Riesen sie beim Spielen vergessen. Während wir über staubige Pfade und lehmige Hügel marschierten, durch sandige Washs stapften und uns durch enge Seitentäler schlängelten, fühlte es sich an, als hätten wir die Tür zu einer längst vergessenen Zeit aufgestoßen. Ein Ort, an dem die Erde ihre eigene Geschichte erzählt – und zwar auf eine Weise, die man so schnell nicht wieder vergisst.

Besonders spektakulär – und dabei ein bisschen skurril – sind die „Cracked Eggs“. Diese Felsformationen sehen tatsächlich aus wie gigantische, aufgebrochene Eier, die ein mysteriöses Wesen vor Jahrhunderten hier abgelegt und dann nie wieder abgeholt hat. Bei unserem ersten Besuch in der Bisti Wilderness hatten uns diese bizarren Steine so sehr fasziniert, dass Stefan sofort ihre Koordinaten ins Handy tippte – ein Schatz muss schließlich kartografiert werden. Dank dieser kleinen Vorsichtsmaßnahme führte er uns heute zielsicher zu diesem außergewöhnlichen Ort, versteckt in einem kleinen Seitental, wo die „Eier“ in perfektem Chaos verstreut lagen.

Nach etwa 45 Minuten zügigen Wanderns standen wir mitten in dieser surrealen Szenerie – und der Anblick war wieder einmal überwältigend. Diese Formationen sind so unwirklich, dass es nicht überraschen würde, wenn eines Tages kleine, außerirdische Wesen aus ihnen schlüpfen. Vielleicht haben wir ja nur den richtigen Moment verpasst? Die Mittagszeit erwies sich als perfekte Gelegenheit, um die Atmosphäre auf uns wirken zu lassen – und als noch perfektere Gelegenheit für ein Picknick. Also machten wir es uns zwischen den seltsamen Steinen gemütlich, packten frisches Obst, Müsliriegel und ein paar Snacks aus und genossen das Essen mitten in dieser bizarren Traumlandschaft. Die Sonne hatte inzwischen genug Kraft, um den Wind vergessen zu lassen, und so saßen wir da, als hätten wir uns ein VIP-Ticket für eine private Kunstausstellung der Natur gesichert.
Bildergalerie: bisti/De-Na-Zin Wilderness
Nach gut zwei Stunden Wandern durch die surreale Landschaft der Bisti Wilderness erreichten wir unser Auto wieder – erschöpft, sandverstaubt, aber voller Eindrücke, die man nicht so schnell vergisst. Die Schuhe waren mit feinem Staub überzogen, die Haare standen vom Wind in alle Richtungen, und das Gefühl, eine kleine Expedition hinter sich zu haben, machte sich breit. Zeit, weiterzuziehen!
Unser nächstes Ziel: Holbrook, Arizona. Eine Strecke von rund 230 Kilometern, quer durch das staubige Grenzland zwischen New Mexico und Arizona. Die Art von Fahrt, bei der man die Weite des Westens nicht nur sieht, sondern auch spürt – endlose Straßen, die sich schnurgerade bis zum Horizont ziehen, und eine Landschaft, die sich nur in Nuancen verändert. Mal flache Wüste mit tiefrotem Sand, mal niedrige Mesas, die in der Ferne aufragen wie vergessene Festungen.
Kurz nach dem Start blickten wir ein letztes Mal in den Rückspiegel – ein Abschied von der unwirklichen Schönheit der Bisti Wilderness, bevor wir uns wieder auf die Straße konzentrierten. Der Highway war fast menschenleer, abgesehen von ein paar einsamen Pick-ups, die mit verblassten Firmenlogos über den Asphalt rumpelten, und den obligatorischen Roadtrains, die in beeindruckender Gelassenheit die Wüstenstraßen entlangschwebten.
Mit jedem gefahrenen Kilometer tauchten wir tiefer in das Herz des Wilden Westens ein. Die karge Schönheit New Mexicos begleitete uns, bis wir die Grenze nach Arizona überquerten. Von hier an wurde die Landschaft dramatischer: flache Prärie wich zerklüfteten Sandsteinformationen, und in der Ferne zeichneten sich die ersten Hügel des Petrified Forest National Parks ab. Wir überlegten kurz, ob wir einen Abstecher machen sollten – schließlich war dies die einzige Gegend der Welt, in der 225 Millionen Jahre alte versteinerte Bäume einfach so herumlagen. Aber das Wigwam Motel wartete, und wir hatten zwei ganz bestimmte kleine Hotelgäste an Bord, die es kaum erwarten konnten.
Gegen 17 Uhr rollten wir schließlich in Holbrook ein – eine Stadt, die direkt aus der Zeit gefallen schien. Route 66-Nostalgie pur: alte Neonreklamen, verlassene Diner, und Schilder, die mit halb abgeblätterter Schrift Cheeseburger für 2,99 $ anpriesen. Und dann, mitten in dieser Kulisse aus verblasster Westernromantik, das legendäre Wigwam Motel – ein Anblick, der selbst uns ein begeistertes Grinsen ins Gesicht zauberte.
Kein gewöhnliches Motel – sondern ein Stück Filmgeschichte. Die Zimmer? Keine schnöden viereckigen Bauten, sondern große, weiß-rote Tipis aus Beton! Genau wie im Disney-Film „Cars“, wo Sallys Cozy Cone Motel als Hommage an diesen Ort diente.
Noah und Emilia, ohnehin schon voller Vorfreude, flippten beim Anblick der riesigen Wigwams komplett aus. Noch bevor das Auto richtig stand, waren sie schon draußen, rannten aufgeregt über den Parkplatz und versuchten herauszufinden, welches ihr Tipi für die Nacht sein würde. Während Stefan und ich noch das Check-in-Formular ausfüllten, inspizierten die beiden bereits die „Zimmer“ mit der Ernsthaftigkeit von Hotelkritikern. „Das ist genau wie in Cars!“ rief Noah begeistert, während Emilia sich ins Türmchen stellte und einmal im Kreis drehte, als würde sie auf einer Bühne stehen.
Nachdem wir unsere Taschen verstaut und uns in frische Kleidung geworfen hatten – denn nach einem Tag in der Wüste fühlte sich das einfach wie ein kleines Stück Luxus an – war es an der Zeit, den Tag mit einem wohlverdienten Abendessen ausklingen zu lassen. Ein Motel voller Nostalgie, zwei glückliche Kinder und eine Nacht in einem legendären Route-66-Wahrzeichen – besser hätte der Tag nicht enden können.

Die Tipi-Zimmer des Wigwam Motels sind zwar keine luxuriösen Suiten, aber sie haben alles, was ein echtes Roadtrip-Herz höherschlagen lässt. Die runden Wände aus Beton, die handgefertigten Holzmöbel und die winzigen Badezimmer – alles atmet den Charme der legendären Route 66. Es war fast, als wären wir versehentlich in Radiator Springs gelandet, und ganz ehrlich? Wir hätten uns nicht gewundert, wenn uns Doc Hudson oder Hook am Parkplatz begrüßt hätten.
Während wir uns für die Nacht einrichteten, war die Stimmung elektrisiert – Noah und Emilia konnten es kaum erwarten, am nächsten Morgen weiterzufahren. Denn der nächste Abschnitt unserer Reise führte uns über die berühmte Route 66, direkt zu Orten, die als Vorlage für ihre geliebten „Cars“-Szenen dienten. Kleine Filmexperten wie die beiden wussten natürlich genau, was sie erwartete.
Bildergalerie: wigwam motel, holbrook
Doch der eigentliche Star des Abends – neben den Tipi-Zimmern – waren die Oldtimer vor jedem einzelnen Wigwam. Richtig gelesen: Jede dieser charmanten Behausungen wird von einem klassischen Straßenkreuzer bewacht. Von rostigen Pick-ups über Cadillacs bis hin zu Chevrolets mit abblätterndem Lack – eine perfekte Kulisse für nostalgische Route-66-Träume.
Für Noah und Emilia war das die ultimative Attraktion. Sie stürmten von Wigwam zu Wigwam, bestaunten die Autos und fingen sofort an, ihre Fantasie auf Hochtouren laufen zu lassen. Jeder Wagen bekam eine Identität: „Das ist Doc Hudson!“ „Guck mal, der hier ist ganz sicher Sheriff!“ Mit ernster Miene wurden imaginäre Motorhauben geöffnet, Inspektionen durchgeführt und kleine technische Defekte diagnostiziert. Ein besonders alter Wagen hatte einen leicht schiefen Kühlergrill – Emilia war sich sicher: Das war eindeutig Mater, der Abschleppwagen!
Obwohl der Tag lang war und wir nach der Wanderung durch die Bisti Wilderness eigentlich völlig erledigt sein sollten, schienen die Kinder unermüdlich. Sie liefen kreuz und quer über den Parkplatz, inspizierten jeden Wagen aus nächster Nähe und spielten so begeistert, dass es schwer war, sie zur Ruhe zu bringen. Aber irgendwann rief der Magen – Zeit für ein wohlverdientes Abendessen.

Pünktlich um 18:04 Uhr – ja, wir haben nachgeschaut – saßen wir im „Bienvenidos“, einem mexikanischen Restaurant, das mit riesigen Portionen und einem Duft von frisch gebackenen Tortillas lockte. Nach einem langen Tag fühlte sich das Essen an wie ein kleines Festmahl. Bunte Teller voller Tacos, dampfende Burritos, scharfe Salsa – genau das Richtige nach einem staubigen Wüstenabenteuer. Noah und Emilia tauchten mit voller Begeisterung in ihre Mahlzeiten ein, während wir uns entspannt zurücklehnten und uns zufrieden ansahen: Ein Tag voller Highlights, und das Beste lag noch vor uns.
BILDERGALERIE: Bienvenidos Restaurant
Allerdings gab es eine kleine Planänderung: Auf dem Weg zum Restaurant entdeckten wir, dass das Denny’s, in dem wir am nächsten Morgen frühstücken wollten, dauerhaft geschlossen war. Ach nö! Das hatten wir uns anders vorgestellt. Doch unsere aufmerksame Kellnerin wusste Rat: „Tom und Suzie’s Diner – beste Pancakes der Stadt!“ Na gut, wir lassen uns überraschen – was wäre eine Reise ohne ein ungeplantes Frühstücksabenteuer?
Wigwam Motel – Eine Nacht im Kult-Erbe der Route 66
Das Wigwam Motel in Holbrook, Arizona ist mehr als nur eine schrullige Übernachtungsmöglichkeit – es ist eine Ikone amerikanischer Roadtrip-Kultur. Ursprünglich Teil einer Kette von sieben Motels, die zwischen den 1930er- und 1950er-Jahren in den USA gebaut wurden, haben bis heute nur noch drei überlebt. Neben Holbrook existieren noch Standorte in Rialto (Kalifornien) und Cave City (Kentucky). Die Idee stammte von Frank A. Redford, der sich zwar vom Stil der indigenen Völker inspirieren ließ – dessen Bauweise aber eher an Tipis erinnert als an echte Wigwams.
Das Wigwam Motel Holbrook öffnete 1950 seine Türen und war einst ein gefragter Stopp entlang der legendären Route 66. Doch mit dem Bau der Interstate 40 verlor es seinen Glanz – bis es 1988 von der Familie des Vorbesitzers Chester E. Lewis mit viel Herzblut restauriert wurde. Seither ist es wiederbelebt – und gilt heute als eine der charmantesten Stationen der „Mutterstraße Amerikas“.
Ein echtes Popkultur-Highlight: Das Motel inspirierte Pixar zum Cozy Cone Motel in Cars (2006) – die kleinen, kegelartigen Hütten aus dem Film sind eine direkte Hommage an das Wigwam Motel in Holbrook.
Noch mehr Nostalgie gefällig? Vor jedem der 15 Wigwams steht ein stilechter Oldtimer – nicht nur Deko, sondern teilweise sogar fahrbereit. Man fühlt sich sofort in die goldene Ära des amerikanischen Roadtrips zurückversetzt. Die Hütten selbst bestehen aus massivem Beton und bieten einfachen, aber authentischen 50er-Jahre-Charme. Kein WLAN, keine Flatscreens – aber dafür jede Menge Atmosphäre und das Gefühl, für eine Nacht Teil der Route-66-Legende zu sein.
Heute ist das Motel offiziell im National Register of Historic Places gelistet – und somit als historisches Wahrzeichen der USA geschützt. Wer also statt steriler Hotelketten lieber ein bisschen Staub, Geschichte und Herzblut sucht, ist hier genau richtig.
Fazit: Wer auf der Route 66 unterwegs ist und eine Nacht erleben will, die sich anfühlt wie eine Zeitreise mit Benzingeruch, kommt am Wigwam Motel Holbrook nicht vorbei. Ein Muss für Nostalgiker, Roadtrip-Fans – und natürlich für alle kleinen und großen Cars-Fans.
Zurück im Wigwam Motel machten wir es uns schließlich gemütlich. Durch die kleinen runden Fenster fiel das warme Licht der Straßenlaternen, draußen knirschte hin und wieder ein Reifen über den Schotter. Es war eine dieser Nächte, die sich einbrennen – nicht, weil das Bett besonders weich war oder das Zimmer besonders groß, sondern weil die Atmosphäre perfekt war. Ein Motel aus einer anderen Zeit, zwei überglückliche Kinder und eine legendäre Straße, die uns am nächsten Morgen weiterführen würde.
Gute Nacht, Holbrook. Gute Nacht, Sally’s Cozy Cone Motel. Mit einem Lächeln auf den Lippen kuschelten wir uns in unsere Betten und ließen uns in eine Welt aus Nostalgie, alten Straßenkreuzern und dem Wilden Westen entführen. Bis morgen, Route 66!