Einmal Las Vegas zu Fuß – mit vier Elvis, einem Riesenrad und Steak für kleines Geld
Heute geben wir Las Vegas die Gelegenheit, uns zu zeigen, was es am besten kann: vollkommen übertreiben. Keine große Fahrt, kein Nationalpark, keine Wanderung durch irgendeinen Canyon und ausnahmsweise auch kein Shopping-Marathon mit akut gefährdeter Kreditkarte. Wir wollen uns einen ganzen Tag lang durch die Casino-Hotels treiben lassen, vom New York-New York über das Cosmopolitan und Bellagio bis zum CityCenter, zwischendurch ein paar kulinarische Schnäppchen ausprobieren und einfach schauen, was uns vor die Füße läuft. Dass wir am Ende trotzdem wieder einen Tagesablauf zusammenbekommen, bei dem man abends seine Beine am liebsten an der Hotelrezeption abgeben würde, ahnen wir morgens noch nicht. Las Vegas sieht auf der Karte nämlich immer so schön kompakt aus. Ein paar Hotels nebeneinander, eine Straße dazwischen – was soll da schon groß zusammenkommen? Sehr viel. Vor allem Kilometer.
Aber zuerst wird gefrühstückt, und heute soll es nicht einfach irgendein Denny’s oder IHOP sein. Wir haben uns vorgenommen, ein paar der Food-Tipps auszuprobieren, die man für Las Vegas immer wieder findet, und beginnen mit einem Kandidaten, der preislich schon einmal eine Kampfansage ist: dem Wild West Breakfast Buffet im Arizona Charlie’s Boulder. Für 6,99 Dollar. In Las Vegas. Ein komplettes Frühstücksbuffet inklusive Getränken. Bei diesem Preis rechnet man innerlich zunächst damit, dass irgendwo ein Haken sein muss, vermutlich in Form eines trockenen Toastbrots und einer Kanne Kaffee, die seit 1987 auf der Warmhalteplatte steht. Also fahren wir die rund 15 Minuten vom Strip hinaus und sehen nach.
Das Arizona Charlie’s ist nun zugegebenermaßen kein Bellagio. Niemand steht vor der Tür und verteilt Rosenblätter, kein Kronleuchter besteht aus drei Millionen Kristallen und das Gebäude selbst hat schon sichtbar ein paar Jahre Las Vegas hinter sich. Es wirkt ein bisschen so, als hätte jemand irgendwann beschlossen, dass Renovierungen auch überschätzt werden. Mir ist das allerdings vollkommen egal. Ich möchte das Hotel nicht heiraten, sondern frühstücken. Und das Buffet überrascht uns tatsächlich positiv. Es gibt warme und kalte Sachen, Eier in verschiedenen Ausführungen, Omeletts werden frisch nach Wunsch zubereitet, dazu das übliche amerikanische Frühstücksarsenal und sogar eine beachtliche Dessertabteilung für Menschen, die morgens um neun bereits der Meinung sind, dass Kuchen eine völlig legitime Frühstückskomponente darstellt. Die Getränke sind in den 6,99 Dollar ebenfalls enthalten, der Service passt – und damit ist die Sache für mich entschieden. Das Arizona Charlie’s gewinnt sicher keinen Designpreis, aber beim Preis-Leistungs-Verhältnis muss sich der alte Kasten vor niemandem verstecken.

Gut versorgt fahren wir zurück zum Strip und stellen unser Auto im Parkhaus des New York-New York ab. Ab jetzt wird gelaufen. Viel gelaufen. Das New York-New York mag ich ohnehin sehr gern, weil man sich hier beim Thema „New York“ nicht mit ein paar gelben Taxis und einem Foto der Freiheitsstatue begnügt hat. Draußen stehen Hochhäuser, Brooklyn Bridge und Freiheitsstatue dekorativ nebeneinander, während die Achterbahn irgendwo dazwischen ihre Fahrgäste kreischend um die Fassaden jagt. Drinnen geht es genauso weiter. Besonders schön finde ich die Village Street Eateries, wo kleine Straßen, Häuserfassaden, Feuertreppen, Restaurants und Leuchtreklamen eine Miniaturversion von Manhattan ergeben. Über uns herrscht künstliche Nacht, obwohl draußen die Sonne vom Himmel brennt. Typisch Vegas: Warum sollte man sich von so etwas Unwichtigem wie der tatsächlichen Tageszeit abhängig machen?
Wir laufen weiter über den Strip zum Hard Rock Cafe. Dort steht natürlich zunächst ein Programmpunkt an, der keinerlei Diskussion zulässt: T-Shirts kaufen. Unsere Sammlung erweitert sich schließlich nicht von alleine. Vor dem Gebäude hängt die gigantische Gitarre an der Fassade, gegenüber leuchtet die grüne Coca-Cola-Flasche zwischen Palmen und Reklametafeln, und spätestens jetzt sind wir wieder mitten in diesem Las-Vegas-Bilderbuch, in dem normale Gebäude offenbar gegen eine städtische Verordnung verstoßen würden. Alles muss leuchten, blinken, riesig sein oder wenigstens eine Gitarre in Hausgröße an der Fassade tragen.
Von dort wechseln wir die Straßenseite und landen im Cosmopolitan. Und wenn das New York-New York die verspielte Themenwelt ist, dann ist das Cosmopolitan das schicke Gegenprogramm. Modern, elegant, ein bisschen extravagant und so durchgestylt, dass man sich automatisch fragt, ob die eigenen Schuhe eigentlich fein genug sind, um hier über den Boden zu laufen.
Besonders beeindruckend ist die Chandelier Bar. Ein riesiger, mehrstöckiger Lüster aus unzähligen glitzernden Kristallsträngen hängt mitten im Gebäude, und die Bar befindet sich praktisch darin. Man sitzt also nicht unter einem Kronleuchter, sondern im Kronleuchter. Das ist vollkommen unnötig, sieht fantastisch aus und erfüllt damit sämtliche Anforderungen, die Las Vegas an Inneneinrichtung stellt. Stefan nutzt eine der geschwungenen Sitzlandschaften schon einmal für eine kurze Qualitätskontrolle, während ich mich frage, wie viele Menschen wohl damit beschäftigt sind, dieses ganze Glitzerzeug staubfrei zu halten. Manche Fragen sollte man sich im Urlaub besser nicht stellen.
Weiter geht es zum Bellagio, und dort wartet eine Begegnung, auf die man sich auch mit sorgfältigster Reiseplanung kaum vorbereiten kann. Plötzlich stehen da Elvisse (Keine Ahnung ob das der richitige Plural ist). Mehrere. Erst sehe ich einen, dann zwei, dann drei – und schließlich sind es vier. Vier Elvis Presleys gleichzeitig, jeder selbstverständlich mit der unausgesprochenen Überzeugung, der einzig wahre King zu sein. Damit wäre zumindest die Frage geklärt, ob Elvis noch lebt. Offenbar sogar mehrfach.
Natürlich lande ich wenige Augenblicke später mitten zwischen ihnen. Links Elvis, rechts Elvis, noch ein Elvis, noch einer – und ich dazwischen, breit grinsend und mit meinem Rock-of-Ages-Shirt wenigstens halbwegs passend gekleidet. Drei der Herren erfüllen optisch durchaus die klassische Elvis-Erwartung, beim vierten hat die Evolution des King allerdings einen etwas überraschenden Weg eingeschlagen. Aber gut, wir sind in Las Vegas. Hier stehen ein Eiffelturm, Venedig und New York innerhalb weniger Kilometer in der Wüste, da werde ich jetzt sicher nicht anfangen, bei Elvis kleinlich zu werden. Die Jungs sind lustig, wir haben unseren Spaß, bekommen unser Foto und hinterlassen natürlich ein Trinkgeld. Schließlich müssen vier Kings auch von irgendetwas leben.

Beim Caesars Palace wechseln wir wieder die Straßenseite, denn wir wollen uns die neueste Attraktion dieser Ecke ansehen: den High Roller. Hinter dem ehemaligen Imperial Palace, das zwischendurch The Quad hieß und inzwischen The LINQ heißt – Las Vegas wechselt Hotelnamen ungefähr so zuverlässig wie andere Leute Bettwäsche – ist eine komplett neue Fußgängerzone entstanden. Die LINQ Promenade gefällt uns richtig gut. Kleine Geschäfte und Restaurants ziehen sich zwischen Flamingo und LINQ entlang, Palmen stehen zwischen den Gebäuden, überall gibt es Terrassen und Bars, und am Ende thront dieses gigantische weiße Riesenrad über allem.
Mit seinen 167,6 Metern ist der High Roller das größte Riesenrad der Welt und überragt damit sogar das London Eye mit seinen 135 Metern und den Singapore Flyer mit 165 Metern. Wenn Las Vegas ein Riesenrad baut, dann natürlich nicht einfach irgendeins. Das wäre ja peinlich. 28 riesige, geschlossene Gondeln hängen an dem Rad, in jede passen bis zu 40 Personen, sodass theoretisch mehr als tausend Menschen gleichzeitig eine halbe Stunde lang über Las Vegas schweben können. Wir bleiben allerdings unten. Ich finde das Ding auch von hier beeindruckend genug, und außerdem haben wir heute noch eine stattliche Menge Las Vegas vor uns.

Inzwischen ist es ungefähr 15 Uhr und damit beginnt am Bellagio endlich die Show der Fontänen. Also – richtig – wieder über den Strip. Wir entwickeln langsam eine gewisse Routine darin. Rolltreppe hoch, Fußgängerbrücke, Rolltreppe runter, Hotel, wieder hoch, nächste Brücke. Man könnte am Las Vegas Boulevard problemlos eine eigene Sportart daraus machen. Vor dem Bellagio stehen wir schließlich am See, und dann setzt die Musik ein. Innerhalb weniger Sekunden wird aus der ruhigen Wasserfläche eine Bühne. Fontänen schießen hoch, kippen zur Seite, kreuzen sich und bewegen sich im Takt, während das Bellagio dahinter wie eine Theaterkulisse steht. Ich kenne die Show inzwischen, aber sie funktioniert trotzdem jedes Mal. Man bleibt stehen. Man schaut. Und wenn sie vorbei ist, denkt man automatisch: Eine könnten wir eigentlich noch ansehen.
Tun wir aber nicht. Noch nicht.
Stattdessen geht es wieder über die Straße ins Planet Hollywood und durch die Miracle Mile Shops. Der Name ist durchaus passend, denn irgendwann fühlt sich dieser Einkaufsbereich tatsächlich ungefähr eine Meile länger an, als die eigenen Füße gerade für sinnvoll halten. Anschließend wechseln wir erneut die Strip-Seite und laufen ins CityCenter.

Hier verändert sich Las Vegas wieder komplett. Vorbei sind Themenwelten und künstliche Straßenzüge, stattdessen Glas, Stahl, moderne Architektur und Geschäfte, bei denen schon die Schaufenster vermitteln: Wenn du nach dem Preis fragen musst, bist du vermutlich nicht die Zielgruppe.

Wir schlendern durch Crystals, vorbei an Gucci, Dolce & Gabbana und weiteren Geschäften, in denen ich heute keinerlei Gefahr laufe, spontan etwas mitzunehmen. Das ist ausgesprochen entspannendes Shopping. Besonders schön ist die Dekoration im Inneren: riesige Installationen, glänzende Flächen und ein leuchtender Baum, der aussieht, als hätte Weihnachten eine Kooperation mit einer modernen Kunstgalerie begonnen. Wir schauen, fotografieren und lassen die Kreditkarte in vollkommener Sicherheit. Anschließend steigen wir in die kostenlose Tram, fahren eine Station Richtung Monte Carlo und laufen von dort zurück zum New York-New York. Und jetzt habe ich Hunger.

Das ist wichtig, denn für den nächsten Programmpunkt braucht man Hunger. Wir holen das Auto und fahren zum Ellis Island Casino, das etwas abseits des Strip liegt und von außen ungefähr das Gegenteil der glitzernden Milliardenpaläste darstellt, durch die wir gerade gelaufen sind. Genau hier soll es allerdings einen dieser legendären Las-Vegas-Deals geben, von denen man normalerweise erst erfährt, wenn man entweder einen Einheimischen kennt oder sich vor der Reise durch genügend Internetforen gearbeitet hat: das Steak Special.

Das Ganze funktioniert ein wenig wie eine Schatzsuche. Wir melden uns zunächst beim Players Club an und bekommen unsere Karten. Am Terminal lassen sich anschließend verschiedene Coupons ausdrucken, darunter einer für den Steak Deal und ein weiterer mit 20 Dollar Slot-Guthaben. Die 20 Dollar müssen selbstverständlich wissenschaftlich untersucht werden. Wir setzen uns also kurz an die Automaten und schaffen es mit beeindruckender Effizienz, das kostenlose Guthaben wieder in den Wirtschaftskreislauf von Las Vegas zurückzuführen. Mission erfüllt. Millionäre sind wir nicht geworden, aber das wäre zu diesem Zeitpunkt ohnehin ungünstig, denn ich habe Hunger und möchte jetzt Steak.
Der Steak Deal steht nicht regulär auf der Speisekarte. Man muss wissen, dass es ihn gibt – eine Art kulinarisches Geheimwort für Eingeweihte. Tatsächlich hätten wir den ausgedruckten Coupon nicht einmal unbedingt gebraucht; die Players-Club-Karte reicht. Für 9,90 Dollar bekommen wir schließlich ein ordentliches Sirloin Steak, dazu frische grüne Bohnen, wahlweise Suppe oder Salat und sogar ein Bier beziehungsweise Root Beer aus der hauseigenen Brauerei. Und das Steak ist richtig gut. Medium rare bestellt, medium rare bekommen. Außen schön gegrillt, innen rosa, saftig und dazu eine Portion, nach der niemand mehr überlegen muss, ob vielleicht noch ein Dessert hineinpasst.
Wir sitzen also mit Bier, Suppe, Gemüse und einem großen Steak vor uns und rechnen innerlich noch einmal nach, ob irgendwo ein Fehler passiert sein könnte. Nein. Das kostet tatsächlich so wenig. Das Ellis Island ist ebenfalls kein Ort, an dem man wegen der pompösen Einrichtung ehrfürchtig die Kamera zückt, aber dieses Steak bekommt sofort einen festen Platz auf unserer persönlichen Las-Vegas-Liste. Manchmal sind eben nicht die großen Namen die besten Entdeckungen.
Die beiden Pianisten sind fantastisch. Sie spielen abwechselnd, gemeinsam, begleiten sich gegenseitig und machen aus der ganzen Bar innerhalb kürzester Zeit eine einzige große Mitsingveranstaltung. Natürlich funktionieren Billy Joel und Elton John hervorragend, aber selbst „Highway to Hell“ wird auf zwei Pianos so überzeugend zerlegt, dass AC/DC vermutlich zumindest anerkennend genickt hätten. Dann legt ein Gast tatsächlich 100 Dollar für „Don’t Stop Believin’“ hin. Hundert Dollar. Für einen Musikwunsch. Da sieht man wieder, wie unterschiedlich Menschen Prioritäten setzen: Ich überlege beim Outlet, ob ich mit einem Coupon noch zehn Prozent sparen kann, während jemand anders einen Hunderter auf ein Piano legt, damit Journey gespielt wird. Andererseits: Es funktioniert.
Die Stimmung ist großartig, die ganze Bar singt mit, und nach unserem Rock-of-Ages-Abend passt „Don’t Stop Believin’“ ohnehin wie bestellt. Wir bleiben ungefähr zwei Stunden, die Pianisten spielen immer weiter und wir stellen irgendwann fest, dass der Tag inzwischen doch deutliche Spuren hinterlassen hat. Die Füße haben ihre Mitarbeit weitgehend eingestellt. Das Steak liegt noch immer zuverlässig im Magen. Wir wollen eigentlich nur noch zurück ins Hard Rock Hotel und ins Bett. Eigentlich. Denn als wir nach draußen kommen, ist es dunkel. Und wenn es in Las Vegas dunkel ist, gibt es diese eine Sache, an der ich offenbar nicht vorbeikomme: die Bellagio Fountains.
Wir haben sie heute bereits gesehen. Das weiß ich. Stefan weiß es vermutlich auch. Aber tagsüber ist tagsüber, und nachts ist nachts, und nachts sieht das Ganze nun einmal noch viel schöner aus. Das ist ein völlig wasserdichtes Argument. Also fahren wir noch einmal zum Bellagio. Schnell Fontänen anschauen, denke ich. Ein Satz, der in einem Casino-Hotel ungefähr dieselbe Verlässlichkeit besitzt wie „Ich gehe nur kurz zu IKEA“.

Vom Parkhaus aus führt der Weg natürlich zunächst einmal durch das halbe Bellagio. Und wenn wir schon hier sind, schauen wir uns auch die Lobby und den Conservatory & Botanical Garden an. Über der Rezeption schwebt Dale Chihulys berühmte Glasinstallation wie ein gigantischer Garten aus bunten Blüten, und dahinter hat das Bellagio seine saisonale Gartenwelt wieder mit jener dezenten Zurückhaltung dekoriert, für die Las Vegas weltberühmt ist: rote Lampions in allen Größen, Blumenbeete, Pavillons, Brücken, Bambus und weiße Pferde zwischen einer üppigen asiatisch angehauchten Szenerie. Natürlich könnte man ein Hotel auch einfach mit zwei Topfpflanzen dekorieren. Aber dann wäre es eben nicht das Bellagio.
Irgendwann schaffen wir es tatsächlich nach draußen an den See. Jetzt liegt der Strip im Dunkeln, der Eiffelturm des Paris leuchtet goldfarben gegenüber, die Fassaden spiegeln sich im Wasser und dann beginnt die Musik. Die Fontänen steigen auf, zunächst niedrig, dann immer höher, ganze Wasserwände schießen aus dem See und werden von tausenden Lampen angestrahlt. Tagsüber ist die Show beeindruckend. Nachts ist sie magisch.
Im See steckt dafür eine gewaltige Technik: mehr als tausend Düsen und mehrere tausend Lampen verwandeln die Wasserfläche in eine computergesteuerte Bühne. Manche Strahlen schießen weit über hundert Meter in die Höhe, andere können sich bewegen und lassen das Wasser tatsächlich über den See tanzen. Das Faszinierende ist aber nicht die Technik. Es ist dieser Moment, wenn Musik, Wasser, Licht und die völlig übertriebene Kulisse des Strip zusammenpassen und plötzlich hunderte Menschen am Ufer einfach stehen bleiben und gemeinsam zuschauen.
Ich könnte das ewig ansehen. Meine Füße sehen das anders. Also reißen wir uns irgendwann los und machen uns auf den inzwischen verdächtig langen Weg zurück durch das Bellagio zum Auto. Hinter uns tanzt das Wasser weiter, gegenüber leuchtet Paris, und irgendwo in dieser Stadt sitzen wahrscheinlich noch immer Menschen an Spielautomaten, essen Steaks für zehn Dollar oder bezahlen hundert Dollar dafür, dass jemand „Don’t Stop Believin’“ spielt. Wir dagegen sind fertig.
Heute haben wir New York besucht, in einem Kronleuchter gesessen, vier Elvisse getroffen, das größte Riesenrad der Welt bestaunt, mehrfach den Strip überquert, ein verstecktes Steak gegessen, AC/DC auf dem Piano gehört und uns die Bellagio-Fontänen gleich zweimal angesehen. Und dabei haben wir Las Vegas nicht einmal verlassen. Das muss man dieser Stadt lassen: Effizient ist sie.

























