Preview: 2026 – Veni, Vidi, Verona: Warum ein Mal einfach nicht genug war

Der Kalender ist markiert, die Vorfreude steigt: Im Juni tauschen wir den Alltag endlich wieder gegen echtes italienisches Lebensgefühl. Wer glaubt, wir hätten nach den letzten Roadtrips genug vom Asphalt, der irrt gewaltig. Die Mission für diesen Trip ist kurz, knackig und purer Genuss – ganz ohne das übliche „Opa, wie weit ist es noch?“ vom Rücksitz. Dieses Mal gehört der Asphalt und der Aperol allein uns beiden.

Die Desenzano-Wiederholungstäter-Strategie

Unser einziger, aber in Stein gemeißelter Fixpunkt im Terminkalender ist der Dienstag. Der Plan ist so simpel wie effektiv: Der Wochenmarkt in Desenzano del Garda ruft. Ja, wir waren letztes Jahr schon da, aber manche Dinge sind wie ein guter Director’s Cut – man entdeckt jedes Mal ein neues Detail. Wir werden dort nicht einfach nur durchschlendern, sondern mit der Präzision von Profis zuschlagen. Käse, Olivenöl, Salami oder Dinge, von denen wir bis zum Morgen des 9. Juni nicht wussten, dass sie lebensnotwendig sind: Wir sind bereit für die Schnäppchenjagd mit Seeblick. Sollte uns allerdings spontan der Hafer stechen und ein anderes Dorf am Ufer schöner in der Sonne glänzen, werfen wir den Plan mit der nötigen Nonchalance über Bord.

Verona – Romeo, Julia und die Ruhe vor dem Sturm

Wenn schon Kultur, dann richtig: Ein Tag ist für Verona reserviert. Wir werden versuchen, die Arena so zu bestaunen, als wären wir waschechte Römer, und vielleicht werfen wir auch einen Blick auf den Balkon der Julia – wobei wir uns vermutlich mehr für die Eisdielen in der direkten Umgebung interessieren werden. Das Ziel: Ein Stadtbummel zwischen Historie und dem Drang nach der nächsten Kugel Pistazie. Wir sind gespannt, ob die Kinder diesmal eher von der Architektur oder vom nächsten Spielplatz beeindruckt sind.

Und sonst?

Abseits dieser Klassiker lassen wir uns treiben. Kein straffer Zeitplan, keine Kompromisse bei der Restaurantwahl. Der Gardasee ist unser Wohnzimmer für diese sechs Tage, und wir entscheiden allein, ob wir die Füße hochlegen oder doch noch ein neues Tal entdecken. Wir haben Hunger auf Freiheit, echte Pasta und die ein oder andere Geschichte, die man so in keinem Reiseführer findet.

Gardasee, mach dich bereit. Die Böhms kommen im Doppelpack – und wir haben definitiv Lust auf mehr.

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