Von Talkeetna nach Anchorage: Zimtschnecken, Birkensirup und der malerische Hatcher Pass

Guten Morgen aus Talkeetna! Die Sonne lugt schüchtern hinter den Wolken hervor, und die frische Morgenluft Alaskas weckt all unsere Sinne. Heute gibt es einen Grund, die Camper-Küche kalt zu lassen, denn wir gönnen uns eine Pause vom Kochen – und das aus gutem Grund! Im Talkeetna Roadhouse warten die legendären, riesigen Cinnamon Rolls auf uns, die diesen kleinen Ort weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt gemacht haben. Die duftende Köstlichkeit ist eine wahre Institution, und wir können es kaum erwarten, sie zu probieren!

Doch bevor wir uns auf den Weg ins Zentrum machen, nutzen wir noch einmal die gepflegten Waschräume unseres Campgrounds. Eine erfrischende Dusche und ein schnelles Frischmachen gehören zu unserem morgendlichen Ritual, und es ist immer wieder ein kleiner Luxus, den wir auf Reisen besonders zu schätzen wissen. So starten wir frisch und voller Vorfreude in den Tag.

Nach unserer Mini-Morgenroutine schnüren wir die Schuhe und machen uns zu Fuß auf den Weg in die charmante Downtown von Talkeetna. Bereits nach wenigen Minuten tauchen wir in die einzigartige Atmosphäre des Ortes ein. Die Straßen sind gesäumt von kleinen, urigen Läden, rustikalen Holzhäusern und liebevoll gestalteten Schildern, die uns einladend in die Geschäfte locken. Hier ist alles ein bisschen langsamer, ein bisschen entspannter – perfekt, um den Tag zu genießen.

Im Roadhouse angekommen, strömt uns bereits der unwiderstehliche Duft frisch gebackener Zimtschnecken entgegen. Es fühlt sich an, als ob die Zeit hier stillsteht, und das gemütliche Ambiente des Hauses verstärkt diesen Eindruck noch. Die Bedienung begrüßt uns mit einem freundlichen Lächeln, und kaum haben wir Platz genommen, wird auch schon unsere Bestellung aufgenommen: Natürlich die berühmten Cinnamon Rolls, frisch gebackenes Brot und eine Tasse heißen Kaffee.

Downtown Talkeetna

Das Talkeetna Roadhouse ist mehr als nur ein Café – es ist ein Stück lebendige Geschichte. Ursprünglich diente es als Raststation für Musher und ihre Schlittenhunde, die sich hier auf ihren langen, beschwerlichen Reisen stärken konnten. Man kann sich lebhaft vorstellen, wie diese Abenteurer nach einem harten Tag durch Schnee und Eis ihre Hunde versorgten, sich am warmen Holzofen aufwärmten und Geschichten von der Wildnis Alaskas austauschten. Diese Tradition der Gastfreundschaft hat das Roadhouse bis heute bewahrt, wenn auch mit einem modernen, köstlichen Twist.

Heute ist das Roadhouse ein echter kulinarischer Pilgerort. Besonders bekannt ist es für seine Sourdough Pancakes, die so groß sind, dass sie fast den Teller sprengen, und die legendären Cinnamon Rolls, die jeden Feinschmecker ins Schwärmen bringen. Ob Bergsteiger, die den Denali erklimmen wollen, oder Reisende aus aller Welt – alle kommen hierher, um diese unwiderstehlichen Köstlichkeiten zu genießen.

Talkeetna Roadhouse

Wir hatten das Glück, uns an denselben langen Holztisch zu setzen, an dem wir bereits vor vier Jahren unser Frühstück genossen hatten. Es fühlte sich an, als würde die Zeit stehenbleiben, während wir in der gemütlichen Atmosphäre des Roadhouses saßen. Die rustikalen Holzmöbel, die funkelnden Lichterketten an den Fenstern und die einladende Sofa-Ecke, die zum Verweilen einlädt, schaffen eine Atmosphäre, die schwer zu beschreiben, aber leicht zu lieben ist.

Als wir unsere riesigen Zimtschnecken vor uns sahen, überzogen mit einer dicken Schicht Zuckerguss, war die Vorfreude riesig. Der erste Bissen war eine Geschmacksexplosion: fluffig, warm und perfekt süß. Dazu eine dampfende Tasse Kaffee – es war, als würden wir uns in puren Genuss hüllen.

Ja, es ist nicht billig hier, aber allein das Erlebnis macht jeden Cent wert. Die Szenerie, die Atmosphäre, der Duft von frisch Gebackenem – das ist nicht nur Frühstück, das ist ein Erlebnis für alle Sinne.

Und als wäre das nicht schon genug, erhebt sich aus einer Ecke plötzlich jemand und beginnt, auf dem Klavier zu spielen. Die sanften Melodien füllen den Raum, während wir unseren Kaffee schlürfen und den Moment genießen. Es ist ein Gefühl von heimeliger Geborgenheit, das uns umgibt, und für einen Augenblick scheinen wir weit weg von allem – nur wir, der Duft von Zimt und ein Stück Alaska-Geschichte.

Nach unserem schmackhaften Frühstück schlendern wir zurück zu unserem Camper, wo eine kleine Wartung auf uns wartet. Abwasser entsorgen, frisches Wasser auffüllen – die Routine eines Roadtrips. Mit einem zufriedenen Lächeln und einem frisch versorgten Camper sind wir bereit für neue Abenteuer.

Doch kaum rollen wir aus Talkeetna hinaus, fällt mein Blick auf ein charmantes kleines Geschäft: den Alaska Birch Syrup & Wild Harvest Shop. Und – Halleluja! – er hat geöffnet! Vor einigen Jahren hatte ich bereits die Gelegenheit, diesen unglaublich köstlichen Birken-Sirup zu probieren, aber damals war der Laden leider geschlossen, als wir vorbeikamen. Heute jedoch lächelt uns das Schild an der Tür einladend an. Da muss ich einfach rein!

„Schau mal, die bieten hier sogar Touren mit Verkostungen an!“, rufe ich Stefan zu, während ich schon fast die Tür aufdrücke. „Ich hab keine Lust auf eine Führung“, murrt er noch, doch ehe er weiß, wie ihm geschieht, betreten wir den Laden.

Eine sympathische junge Frau taucht aus dem Hintergrund auf, strahlt uns an und begrüßt uns mit einem fröhlichen „Hey Guys!“. Sie erklärt, dass gerade eine Tour mit Verkostung begonnen hat, und fragt, ob wir mitmachen wollen. Natürlich sage ich sofort „Klar!“ und ehe Stefan protestieren kann, stehen wir in einem Raum voller Geräte, Schautafeln und – zu Stefans Beruhigung – nur zwei weiteren Teilnehmern.

Die Führung beginnt, und unsere Gastgeberin erklärt mit Leidenschaft und Humor die Kunst der Birken-Sirup-Herstellung. Ich bin begeistert: Für einen einzigen Liter Sirup werden 100 bis 150 Liter Birkenwasser benötigt! Zum Vergleich: Für Ahorn-Sirup reicht etwa die Hälfte des Baumsafts. Dazu kommt, dass die Erntezeit der Birken extrem kurz ist – nur wenige Wochen pro Jahr –, was den stolzen Preis erklärt.

Wir erfahren auch, dass es verschiedene „Runs“ gibt: First, Mid und Late Run. Je später der Saft gewonnen wird, desto dunkler, reichhaltiger und intensiver wird der Sirup. Der Prozess erfordert Präzision, Erfahrung und eine große Portion Geduld – und ich sauge jedes Detail wie ein Schwamm auf.

Doch dann kommt der Höhepunkt: die Verkostung. Wir probieren uns durch die verschiedenen Runs, und ich bin sofort verliebt in den Mid-Run. Der Geschmack ist einfach unvergleichlich: leicht süß, mit einer überraschend tiefen, karamelligen Note, die an geröstete Nüsse erinnert. Stefan, inzwischen sichtlich beeindruckt, nickt anerkennend. „Das ist wirklich gut“, sagt er und nimmt gleich noch einen Löffel.

Natürlich können wir nicht widerstehen: Für 26 Dollar gönnen wir uns eine kleine Flasche des Mid-Run-Sirups. Sie ist zwar winzig, aber jeder Tropfen ist ein purer Genuss, und ich weiß schon jetzt, dass sie zu Hause einen Ehrenplatz bekommt – vielleicht auf meinen Pfannkuchen oder sogar in einem raffinierten Dessert.

Mit unserem süßen Schatz und einem Kopf voller neuer Erkenntnisse verlassen wir den Shop. Stefan grinst mich an: „Okay, das hat sich wirklich gelohnt.“ Und genau deshalb liebe ich solche spontanen Abstecher – man weiß nie, welche kleinen, unerwarteten Schätze man dabei entdeckt!

Hatcher Pass

Als die Uhr bereits 11 schlug, brachen wir endlich auf und ließen Talkeetna hinter uns, mit Anchorage als unser heutiges Ziel. Doch natürlich wählten wir nicht den direkten Weg. Schließlich wissen wir längst: Der Umweg ist oft der spannendere Weg! Unser Abenteuer führte uns zum berühmten Hatcher Pass, einem beeindruckenden Gebirgspass in den Talkeetna Mountains, der mit einer Höhe von 1148 Metern und einer spektakulären Landschaft lockt. Besonders im Herbst soll der Pass in einem Farbenmeer aus Gold, Orange und Rot erstrahlen – genau das wollten wir uns nicht entgehen lassen.

Kurz vor Willow bogen wir vom George Parks Highway auf die Hatcher Pass Road ab. Zunächst war die Straße in einem tadellosen Zustand, aber schon bald verwandelte sie sich in eine rustikale Schotterpiste. Kein Problem für uns und unseren Camper – schließlich wissen wir, dass der Weg das Ziel ist. Und dieser Weg hatte es wirklich in sich! Die Umgebung war einfach atemberaubend: majestic mountains mit sanften Hängen, die wie mit einem bunten Teppich aus herbstlichem Laub bedeckt waren. Plätschernde Flüsse und kleine Bäche zogen sich durch die Täler, und die leuchtenden Herbstfarben gaben dem Ganzen einen magischen Touch.

Unser Tag entwickelte sich zu einer perfekten Mischung aus Fahrt, spontanen Stopps und Foto-Sessions. Nach jeder Serpentine wartete ein neues Highlight auf uns. Die Straße schlängelte sich in sanften Kurven durch die Berglandschaft, und mit jeder Meile schien die Aussicht noch grandioser zu werden. Die Talkeetna Mountains präsentierten sich in ihrer ganzen Pracht: sanfte Hügel, dramatische Gipfel und eine Weite, die uns sprachlos machte.

Nach etwa 30 Meilen erreichten wir den Summit Lake, ein malerischer Bergsee, der inmitten dieser grandiosen Kulisse lag. Wir parkten unseren Camper und machten uns auf den Weg, den Hügel neben dem See zu erklimmen. Der Aufstieg war kurz, aber die Belohnung unbeschreiblich: Von oben hatten wir einen 360-Grad-Blick auf die umliegenden Gipfel und Täler. Der See unter uns funkelte im Sonnenlicht, und die Farben der Landschaft schienen noch intensiver.

Unmittelbar hinter dem Summit Lake erreichten wir den höchsten Punkt des Hatcher Pass. Hier oben war die Luft frisch und klar, und wir konnten uns kaum sattsehen an der unberührten Schönheit der Umgebung. Es war der perfekte Moment, um innezuhalten und einfach nur die Ruhe zu genießen.

Von dort aus führte die Schotterstraße in gemächlichen Serpentinen wieder bergab, aber die Landschaft blieb atemberaubend. Die Farben des Herbstes begleiteten uns weiter, und die Berge, die uns umgaben, schienen in der Nachmittagssonne regelrecht zu leuchten.

Nach weiteren 25 Meilen erreichten wir schließlich wieder den Parks Highway, irgendwo zwischen den Städten Wasillaund Palmer. Die Straße wurde wieder asphaltiert, und wir spürten, dass unser Abenteuer auf dem Hatcher Pass zu Ende ging. Doch die Erinnerungen an diese unglaubliche Fahrt – an die farbenfrohen Berge, die weiten Täler und die vielen kleinen Entdeckungen entlang des Weges – bleiben für immer.

Hatcher Pass

Auf unserem Weg entdeckten wir den Denali Harley Davidson Shop, der wie ein kleines Juwel am Straßenrand auf uns wartete. Ein kurzer Blick genügte, und wir wussten, dass wir anhalten mussten. Schließlich kann man nie genug coole T-Shirts in seiner Sammlung haben, oder? Also schnell hinein, zwei stylische Shirts ausgesucht – und voilà, schon waren wir um zwei neue Lieblingsstücke reicher.

Nur 40 Minuten später, gegen 15 Uhr, rollten wir schließlich nach Anchorage hinein. Unser Ziel: Downtown Anchorage, das Herz der Stadt. Wir parkten unseren Camper in einer Seitenstraße und machten uns zu Fuß auf den Weg zur 5th Avenue Mall, einem echten Einkaufsparadies. Doch bereits beim Betreten der Mall stach uns die lange Schlange vor dem Apple Store ins Auge. Ein Blick auf die Wartenden, und die Sache war klar: Heute war wohl der heiß erwartete Verkaufsstart des neuen iPhones. Technikbegeisterte aus allen Ecken der Stadt hatten sich versammelt, um das neueste Gadget in die Hände zu bekommen.

In der obersten Etage der Mall fanden wir schließlich den Food Court, ein Eldorado für hungrige Reisende wie uns. Es duftete nach allerlei Köstlichkeiten, und die Entscheidung fiel schwer. Am Ende entschieden wir uns für Orange Chicken, ein Klassiker, der einfach immer geht. Doch dann passierte mir ein kleiner Fauxpas: Ich hatte versehentlich die extra scharfe Version mit Chilis gewählt. Ein Bissen – und schon spürte ich, wie die Schärfe ihren Weg bahnte. Meine Zunge brannte, meine Augen tränten, und ich schnappte mir hektisch mein Getränk, um die Flammen zu löschen. Stefan konnte sich ein Lachen nicht verkneifen und meinte nur: “Na, das wärmt dich wenigstens ordentlich durch!”

Trotz des kleinen Missgeschicks hatten wir viel Spaß. Der Food Court bot uns nicht nur gutes Essen, sondern auch einen tollen Ausblick auf das bunte Treiben in der Mall – und so wurde selbst dieser Moment zu einem kleinen Highlight unseres Tages.

Wir schlenderten durch die Geschäfte der 5th Avenue Mall und ließen uns von der Vielfalt an Angeboten inspirieren. Tatsächlich ergatterten wir ein paar echte Schnäppchen – solche kleinen Erfolge machen eine Shoppingtour doch gleich doppelt so schön! Es ist wirklich erstaunlich, was man in den Einkaufsparadiesen einer Stadt wie Anchorage alles finden kann.

Nach unserer kleinen Shopping-Runde traten wir aus der Mall und ließen uns von der lebendigen Atmosphäre der Stadt mitreißen. Die Straßen waren belebt, und die Mischung aus moderner Urbanität und der rauen Wildnis Alaskas, die die Stadt umgibt, machte jeden Schritt durch Downtown Anchorage zu einem Erlebnis.

Natürlich durfte auch ein Besuch im Hard Rock Cafe Anchorage nicht fehlen. Hier galt das altbekannte Motto: “Been there. Done that. Got the T-shirt.” Wir hatten bereits 2015 dieses charmante Lokal besucht, und es war ein schönes Gefühl, die Erinnerungen an damals aufzufrischen. Nach ein bisschen Stöbern im Souvenirshop und einer kleinen Pause mit Blick auf das bunte Treiben vor dem Cafe machten wir uns wieder auf den Weg.

Fast vier Stunden verbrachten wir in Downtown, und schließlich machte sich der Hunger bemerkbar. Die Antwort auf unser knurrender Magen war klar: Es musste ein Steak her! Glücklicherweise bietet Anchorage gleich zwei Filialen unserer liebsten Steakhouse-Kette: dem Texas Roadhouse. Ein Grund mehr, warum ich diese Stadt so liebe!

Zurück im Camper fuhren wir nur etwa 10 Minuten zum Steakhouse, wo wir freundlich empfangen wurden. Die Kellnerin stellte uns die übliche Frage: “Wart ihr schon mal hier?” Mit einem breiten Lächeln antworteten wir: “Ja klar! Das letzte Mal 2015!”

Das erste Highlight ließ nicht lange auf sich warten: die Dinner Rolls, die hier traditionell vor dem eigentlichen Essen serviert werden. Diese warmen Hefeteigbrötchen, begleitet von der köstlich-süßen Zimt-Butter, sind einfach ein Traum. Ich war im Himmel – sie allein wären schon ein Grund, dieses Steakhouse immer wieder zu besuchen.

Texas Roadhouse Anchorage

Dann kamen unsere Ribeye-Steaks. Sie waren perfekt gegrillt, genau nach meinem Geschmack: medium-rare, außen schön knusprig, innen saftig und zart. Dazu noch die Beilagen – knusprige Pommes und knackiges Gemüse – und das Essen war einfach ein Gaumenschmaus. Stefan und ich genossen jede Sekunde dieses kulinarischen Erlebnisses.

Nach dem Essen lehnten wir uns entspannt zurück, glücklich und satt. Anchorage hatte uns wieder einmal gezeigt, dass diese Stadt nicht nur durch ihre Nähe zur Natur, sondern auch durch ihre kulinarischen Highlights punkten kann.

Nun fehlte uns nur noch ein geeigneter Platz für die Nacht. Walmart und ähnliche Geschäfte fielen schnell aus der Auswahl, da überall unübersehbare Schilder prangten, die klarmachten: “Kein Overnight-Parking erlaubt.” Ziemlich frustrierend, aber wir ließen uns nicht entmutigen.

Ein Lichtblick war die Empfehlung auf der Website campendium.com, die den Parkplatz von Cabela’s als Boondocking-Standort anpries. Hoffnungsvoll machten wir uns auf den Weg dorthin, doch auch hier sahen wir zunächst enttäuschende Verbotsschilder. Bevor wir jedoch das Handtuch warfen, beschlossen wir, direkt im Laden nachzufragen.

Die Dame an der Information begrüßte uns mit einem freundlichen Lächeln und versicherte: “Kein Problem, bleibt so lange ihr wollt. Wenn ihr länger bleibt, solltet ihr das Fahrzeug nur gelegentlich bewegen.” Was für eine Erleichterung! Eine kostenlose Übernachtungsmöglichkeit direkt in Anchorage – das war genau das, was wir brauchten.

Wir suchten uns einen Platz abseits des Haupteingangs, stellten den Camper ab und machten uns neugierig auf den Weg in diesen riesigen Outdoor-Laden. Schon beim Betreten wurden wir überwältigt: Cabela’s gleicht einer Mischung aus Naturmuseum, Abenteuerpark und Shopping-Paradies. Künstliche Bachläufe, sprudelnde Wasserfälle, imposante AquarienFelsenlandschaften und realistisch gestaltete Bäume – alles, umgeben von einem Hauch von Abenteuer. Ausgestopfte Tiere, von Grizzlys bis Elchen, vervollständigten die beeindruckende Szenerie.

Wir schlenderten durch die großzügigen Gänge und entdeckten immer wieder kleine Details, die uns staunen ließen. Besonders beeindruckte uns ein gigantisches Regal, das sich nahezu bis zur Decke erstreckte und mit unzähligen GewürzenRubs und Saucen bestückt war. Die Auswahl war überwältigend!

Ein Verkäufer bemerkte unser Zögern und trat freundlich auf uns zu. “May I help you?” fragte er. Wir erzählten ihm, dass wir auf der Suche nach dem perfekten Steak-Gewürz waren. Er lächelte wissend, griff zielsicher zu einer Dose und hielt sie uns entgegen: Jack Daniel’s Beef Rub. Seine Überzeugung und das vielversprechende Design der Dose machten die Entscheidung leicht. Natürlich wanderten auch noch ein paar andere Kleinigkeiten in unseren Einkaufswagen – schließlich wollten wir die Alaskan Experience richtig genießen.

Nach unserem ausgiebigen Stöbern kehrten wir zum Camper zurück, wo uns eine ruhige und entspannte Nachterwartete. Es fühlte sich fast luxuriös an, kostenlos auf einem sicheren Parkplatz mitten in Anchorage zu übernachten. Mit dem Gefühl, bestens für den nächsten Tag gerüstet zu sein, kuschelten wir uns in die Decken und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Cabala’s Anchorage

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