Tag 11 – Landluft, Leerlauf und große Essenspläne
Heute passiert offiziell… nichts. Also zumindest nichts, was man in einen straffen Reiseplan pressen könnte. Wir haben einen ganzen Tag auf dem Bauernhof Coru & Bentu, irgendwo zwischen Pferden, Enten, Hühnern und der Erkenntnis, dass Zeit plötzlich eine sehr entspannte Bedeutung bekommt.
Der Plan ist simpel: ausschlafen, durchatmen, vielleicht ein bisschen über das Gelände schlendern und so tun, als hätten wir schon immer gewusst, wie entschleunigt sich Landleben anfühlt. Zwischendurch wird vermutlich festgestellt, dass Kinder auf einem Bauernhof eine Energie entwickeln, die selbst den koffeinreichsten Espresso alt aussehen lässt.
Wenn uns doch die Abenteuerlust packt, bietet die Gegend rund um Fluminimaggiore genug Möglichkeiten für spontane Mini-Expeditionen – kleine Wanderungen, wilde Küstenblicke oder einfach ein Abstecher ins nächste Dorf, um zu schauen, ob es dort Eis gibt. Spoiler: In Italien gibt es immer Eis.
Am Abend geht’s dann weiter mit dem nächsten Drei-Gänge-Menü von Giovanni. Und während wir tagsüber vielleicht noch sportliche Ambitionen hegen, wird spätestens beim ersten Gang klar: Der eigentliche Programmpunkt dieses Tages ist kulinarischer Natur.
So jedenfalls der Plan. Aber wer weiß – vielleicht endet dieser „Ruhetag“ mit neuen Entdeckungen, unerwarteten Gesprächen oder einfach damit, dass wir feststellen, wie gut sich Nichtstun anfühlen kann, wenn es von gutem Essen eingerahmt wird.