Vorschau Tag 12 – Farben, Küsten und ein Hauch von Höhenluft
Heute geht’s weiter Richtung Norden – und wie so oft auf Sardinien gilt: Die Strecke ist eigentlich das eigentliche Ziel. Erster Halt ist Bosa, dieses pastellfarbene Postkartenstädtchen, das aussieht, als hätte jemand beim Häuseranstreichen ein Faible für Eiscremefarben gehabt. Vom Fluss Temo aus wirkt alles herrlich entspannt, bis wir beschließen, kurz zum Castello Malaspina hochzugehen. „Kurz“ ist dabei ein dehnbarer Begriff, aber die Aussicht soll jede Stufe wert sein – sagen zumindest die, die oben schon einmal angekommen sind.
Danach wartet mit der Spiaggia di Poddine ein Strandstopp, der vermutlich als „kleine Pause“ geplant ist, sich aber sehr schnell in eine Mischung aus Barfußlaufen, Sandfotos und „Bleiben wir nicht doch noch ein bisschen?“ verwandeln könnte.
Weiter geht’s zum Capo Caccia, wo die Landschaft wieder einmal zeigt, dass Sardinien dramatische Auftritte liebt. Steile Klippen, tiefblaues Meer und dieses Gefühl, dass man hier oben gleichzeitig winzig und ziemlich glücklich ist.
Am Ende des Tages rollen wir zum Camping Village Laguna Blu – mit müden Beinen, vollem Speicherplatz auf der Kamera und der leisen Gewissheit, dass dieser Tag zwar strukturiert geplant war, sich aber garantiert wieder wie ein kleines Roadtrip-Abenteuer anfühlen wird.