Magisches Mardi Gras Wochenende in New Orleans: Parade, Po’Boys und Party pur!

Um 6:30 Uhr starten wir unseren Tag mit einem köstlichen Frühstück im Hotel – die perfekte Stärkung für das, was uns heute erwartet. Die Sonne strahlt, der Himmel ist blau, und unsere Wetter-App verspricht uns bestes Ausflugswetter.Heute geht’s auf eine ganz besondere Route, die uns nicht direkt nach New Orleans führt, sondern entlang der malerischen Plantation Alley, einer der faszinierendsten Regionen Louisianas.

Während die meisten einfach den schnellsten Weg nach “Big Easy” nehmen würden, haben wir uns bewusst entschieden, einen kleinen Abstecher in die Vergangenheit zu machen. Die Great River Road, die sich entlang des Mississippi schlängelt, ist gesäumt von geschichtsträchtigen Plantagen, die den Reichtum und die Tragik des alten Südens erzählen. Von Zuckerrohr und Baumwolle geprägt, war diese Region vor dem amerikanischen Bürgerkrieg eine der wohlhabendsten Gegenden der USA.

Unser Plan ist es, die großartigsten Herrenhäuser zu bewundern, die wie Perlen entlang des mächtigen Flusses aufgereiht sind. Eine dieser Plantagen wollen wir sogar später in der Woche ausführlicher besichtigen, wenn der Mardi Gras-Trubel vorbei ist. Aber heute nehmen wir euch erstmal mit auf eine kleine Entdeckungsreise.

Nottoway Plantation

Nach etwa einer Stunde Fahrt erreichen wir die Nottoway Plantation, das größte erhaltene Antebellum-Herrenhaus am Südufer des Mississippi. Wow – was für ein Anblick! Mitten in einem perfekt gepflegten Rasen, umgeben von uralten Eichen, thront dieses prächtige Herrenhaus wie aus einer anderen Zeit.

Der erste Eindruck? Es sieht aus wie ein Palast! Kein Wunder, dass es auch den Beinamen „Das weiße Schloss von Louisiana“ trägt. Der schneeweiße Anstrich, die hohen Fenster und die dunkelgrünen Fensterläden, die bis zum Boden reichen, lassen sofort Szenen aus „Vom Winde verweht“ vor unserem inneren Auge aufblitzen.

Die 22 majestätischen Säulen, die das Herrenhaus auf zwei Stockwerken tragen, verleihen ihm eine Anmut, die man nicht in Worte fassen kann. Es ist schwer zu glauben, dass dieses Gebäude den Bürgerkrieg nahezu unbeschadetüberstanden hat. Die Rückansicht mit ihrer weiten Veranda und den Blicken auf den Mississippi ist schlicht atemberaubend.

Wir hatten ursprünglich überlegt, an einer geführten Tour teilzunehmen, um mehr über die Geschichte und das Leben in dieser Villa zu erfahren, aber schließlich entschieden wir uns, es bei einem Blick von außen zu belassen. Ein bisschen Fantasie und ein Hauch von Geschichte – das reicht uns heute.

Judge Pochè Plantation House

Weiter geht es auf der Great River Road, vorbei an weiteren beeindruckenden Herrenhäusern, von denen viele ihre besten Zeiten zwar hinter sich haben, aber immer noch stolz von einer vergangenen Epoche erzählen. Unser nächster Halt: das Judge Poché Plantation House.

Dieses geschichtsträchtige Juwel trägt den Namen des angesehenen Juristen und Politikers Felix Pierre Poché und ist ein Paradebeispiel für die Architektur und den Charme des alten Südens. Es steht nicht nur unter Denkmalschutz, sondern erzählt auch die Geschichte einer Familie, die hier einst lebte.

Am Ufer des mächtigen Mississippi River gelegen, wirkt das Haus wie ein Fenster in die Vergangenheit. Die Architektur? Rustikal und zugleich elegant, mit einer Veranda, die zum Verweilen einlädt, und einer Umgebung, die von Stille und Gelassenheit geprägt ist.

Nach einer weiteren halben Stunde Fahrt erreichen wir die San Francisco Plantage, und eines wird sofort klar: Hier erwartet uns ein völliger Stilbruch! Im Gegensatz zu den vorherigen Herrenhäusern, die mit ihrem klassischen, majestätischen Auftreten beeindrucken, strahlt dieses Anwesen mit leuchtenden Farben und außergewöhnlichem Design.

San Francisco Plantation

Die blauen Fensterläden und die sonnengelben Verzierungen der Fassade stechen sofort ins Auge und verleihen der Plantage einen lebendigen, fast spielerischen Charakter. Es wirkt, als hätte jemand versucht, den Süden mit einem Hauch von europäischer Verspieltheit zu verbinden – und das funktioniert hervorragend.

Dieses prächtige Haus war einst das Zuhause von Valsin Bozonier Marmillon, dem wohlhabenden Erben einer Zuckerrohrplantage, und seiner Frau Louise von Seybold, die ursprünglich aus München stammte. Gemeinsam lebten sie hier mit ihren drei Töchtern – und ja, man kann sich förmlich vorstellen, wie diese Familie durch die opulenten Räume des Hauses flanierte oder auf der Veranda den Ausblick auf die umliegenden Zuckerrohrfelder genoss.

Das Anwesen, das im Jahr 1856 fertiggestellt wurde, ist ein wahres Meisterwerk viktorianischer Architektur. Es zeigt, wie die Einflüsse der damaligen europäischen Einwanderer – in diesem Fall Louise von Seybolds deutsche Wurzeln – die Gestaltung dieser Plantage prägten. Während die meisten anderen Herrenhäuser entlang des Mississippi eher zurückhaltend und klassisch wirken, trotzt die San Francisco Plantage mit Farbe, Detailreichtum und Charakter.

Obwohl die San Francisco Plantage bei weitem nicht die größte entlang des Mississippi ist, trägt sie stolz den Titel „die prunkvollste“. Ein Spaziergang um das Haus offenbart die Liebe zum Detail, die in die Gestaltung eingeflossen ist: Verzierungen, Schnitzereien und farbenfrohe Akzente, die das Gebäude fast wie ein Kunstwerk wirken lassen.

Man spürt förmlich, dass diese Plantage nicht nur ein Zuhause, sondern auch ein Symbol für Wohlstand, Geschmack und Individualität war. Es ist ein Ort, an dem Geschichte und Kunstfertigkeit aufeinandertreffen, und das macht sie zu einem absoluten Muss für alle, die die Vielfalt und Pracht der historischen Herrenhäuser am Mississippi erleben möchten.

San Francisco Plantation

Unser letzter Halt auf der heutigen Plantagen-Route führt uns zur Ormond Plantation, nur 25 Minuten vor den Toren von New Orleans gelegen. Diese beeindruckende Stätte hat nicht nur architektonischen Reiz, sondern auch eine tiefe historische Bedeutung: Es ist das älteste dokumentierte Haus im unteren Mississippi-Tal.

Das Herrenhaus, erbaut im Jahr 1789, ist ein faszinierendes Zeugnis französischer Kolonialarchitektur. Es erzählt die Geschichte von einer Zeit, als Louisiana noch unter französischer und später spanischer Herrschaft stand. Die Umgebung, geprägt von uralten Eichen, die ihre knorrigen Äste majestätisch über den gepflegten Rasen spannen, und die ruhige Lage am Fluss lassen uns fast vergessen, dass wir uns nur wenige Minuten von der pulsierenden Großstadt entfernt befinden.

Während wir uns die Anlage ansehen, fotografieren wir jede Ecke, jedes Detail, jede Perspektive. Es ist ein Anblick, der einfach festgehalten werden muss. Die schlichte Schönheit des Hauses und die friedliche Umgebung schaffen eine ganz besondere Atmosphäre – hier scheint die Zeit stillzustehen.

Mit einem letzten Blick auf die Ormond Plantation verabschieden wir uns von der ruhigen Eleganz der Plantagen-Welt und machen uns auf den Weg in die lebendige, unvergleichliche Metropole New Orleans.

Nach all der Ruhe, den geschichtsträchtigen Orten und der nostalgischen Reise in die Vergangenheit spüren wir förmlich, wie uns die Energie von New Orleans entgegenzieht. Die „Big Easy“ ruft – mit all ihren kulturellen Schätzen, den kulinarischen Verlockungen und ihrer unverwechselbaren, quirligen Atmosphäre.

In Gedanken planen wir schon die nächsten Stunden: Ein Spaziergang durch den French Quarter, ein erstes Abendessen mit Creole- und Cajun-Spezialitäten und vielleicht – wenn uns der Tag noch genug Energie lässt – ein Abstecher in eine der legendären Jazzbars.

Es ist kaum zu glauben, wie vielfältig dieser Tag schon war, und doch wissen wir, dass das Beste noch vor uns liegt. New Orleans, wir kommen!

Ormond Plantation

Um genau 12:00 Uhr mittags erreichen wir das French Quarter in New Orleans. Die Vorfreude auf diese legendäre Stadt ist riesig – zumindest so lange, bis wir uns plötzlich an einer Straßensperre wiederfinden, die uns den Weg zu unserem Hotel versperrt. Willkommen zum Chaos von Mardi Gras! 🚧 Doch bevor wir die Hoffnung verlieren, winkt uns ein freundlicher Polizeibeamter durch, nachdem wir ihm unsere Hotelbuchungsbestätigung gezeigt haben.

Unser Hotel, das Wyndham French Quarter, liegt perfekt im Herzen des historischen Stadtteils. Und das Beste? Wir haben es zu einem unglaublichen Preis von nur 105 € pro Nacht gebucht. Wenn ihr wüsstet, wie absurd die Zimmerpreise in New Orleans während Mardi Gras sind, würdet ihr jetzt wahrscheinlich genauso erstaunt sein wie wir.

Kleiner Rückblick: Ursprünglich hatten wir ein Best Western Hotel außerhalb der Stadt gebucht, knapp 25 Kilometer entfernt – für ebenfalls über 100 € pro Nacht. Doch dann stieß ich etwa einen Monat vor der Abreise auf Check24 zufällig auf das Angebot für das Wyndham. Der Preis? Ebenfalls 105 € – mitten im French Quarter.

Das Gleiche Zimmer kostete bei anderen Anbietern fast das Fünffache. Wahrscheinlich ein Fehler im Buchungssystem, aber was soll’s? Ich hab’s einfach gebucht! Die Buchungsbestätigung kam tatsächlich 24 Stunden später, und plötzlich hatten wir für vier Tage ein Zimmer mitten im Mardi Gras-Trubel – zum Schnäppchenpreis. Ein echter Glücksgriff! 

Natürlich wäre es zu schön gewesen, einfach direkt bis zum Hotel zu fahren. Die Straßen des French Quarter? Total verstopft – und das trotz der Sperren. Wir quälen uns langsam voran, während ich mir überlege, ob es nicht schneller wäre, einfach auszusteigen und den Rest zu Fuß zu laufen. Schließlich entschließe ich mich genau dazu, um zumindest schon mal herauszufinden, wo wir parken und unser Gepäck abstellen können.

An der Hotelrezeption angekommen, empfängt man uns freundlich, aber mit der ernüchternden Nachricht, dass unser Zimmer noch nicht fertig ist. Kein Problem, denn immerhin können wir unser Auto über den Valet-Parking-Service abgeben und das Gepäck sicher verstauen.

Für 40 $ pro Nacht ist das Valet Parking zwar nicht gerade ein Schnäppchen, aber in diesem Moment war es uns egal. Die Erleichterung, das Auto endlich abgeben zu können, war unbezahlbar. Nach der stressigen Anreise wollten wir uns einfach nur noch entspannen – und uns darauf freuen, endlich in das pulsierende Leben von New Orleans einzutauchen.

Jetzt, wo wir unser Gepäck los sind und das Auto in sicheren Händen wissen, bleibt nur eine Frage: Was machen wir zuerst? Erkunden wir die engen, lebhaften Gassen des French Quarter? Genießen wir die ersten Beignets und Café au Lait bei Café du Monde? Oder stürzen wir uns direkt ins Treiben der Mardi Gras-Parade, die heute Abend beginnt?

Eins ist sicher: New Orleans erwartet uns – und wir können es kaum erwarten, uns von der Energie dieser unvergleichlichen Stadt mitreißen zu lassen! 🎭🎷

Nachdem wir unser Auto abgegeben und unser Gepäck sicher eingelagert haben, erhalten wir vom Hotel noch Plastik-Armbänder, die uns als Gäste ausweisen – ein hilfreiches Detail, denn so können wir die öffentlichen Toiletten im Hotel nutzen, auch wenn unser Check-in erst um 15 Uhr ist. Mit all diesen organisatorischen Punkten erledigt, stürzen wir uns nun voller Vorfreude ins French Quarter.

Auf den ersten Blick wirkt das French Quarter überschaubar – nur 6 x 13 Blocks, doch jeder einzelne davon steckt voller Leben, Geschichte und Abenteuer. Die spanisch geprägte Architektur, mit ihren kunstvoll verzierten Balkonen, bunten Fassaden und schattigen Innenhöfen, verleiht dem Viertel seinen unverwechselbaren Charme.

Dazu kommen die unzähligen Cafés, Bars, Restaurants und Shops, die jeden Winkel dieses Viertels beleben. Und dann ist da noch die Uferpromenade des Mississippi, der sogenannte “Moon Walk”. Keine Sorge, das hat nichts mit Michael Jacksons Tanzschritten zu tun, sondern ist nach einem ehemaligen Bürgermeister von New Orleans, Moon Landrieu, benannt. Hier trifft historische Eleganz auf die entspannte Atmosphäre des Südens.

Café du Monde – Beignets, Kaffee und eine Prise Geschichte

Kein Besuch in New Orleans ist komplett, ohne eine Pause im legendären Café du Monde einzulegen. Seit 1862 ist dieses kleine, aber weltberühmte Café ein Muss für jeden Besucher, der die wahre Essenz der Stadt erleben will – in Form von fluffigen Beignets und starkem Chicorée-Kaffee.

Der Star des Menüs: Beignets

Wer ins Café du Monde kommt, kommt aus einem einzigen Grund: Beignets. Diese frisch frittierten, goldbraunen Teigkissen werden mit einer dicken Schicht Puderzucker serviert – und zwar so großzügig, dass nach dem ersten Bissen kein schwarzes Shirt der Welt sauber bleibt. Ein fluffiges Inneres, eine leicht knusprige Hülle – und eine Süße, die perfekt zum bitteren Chicorée-Kaffee passt.

Kleiner Tipp: Den ersten Bissen vorsichtig nehmen, sonst sieht man aus wie ein wandelnder Puderzuckerstreuer.

Coffee & Chicory – Die perfekte Ergänzung

Was wäre ein Beignet ohne den berühmten Milchkaffee mit Chicoréewurzel? Diese einzigartige Mischung aus gerösteten Kaffeebohnen und Chicorée verleiht dem Kaffee eine leichte Bitternote, die perfekt mit der Süße des Gebäcks harmoniert.

Die Tradition, Chicorée in Kaffee zu mischen, stammt aus Kriegszeiten, als Kaffeebohnen knapp waren – heute ist es eine New-Orleans-Spezialität, die man probiert haben muss.

Ein Café, das sich nicht verändert – und genau deshalb geliebt wird

Das Café du Monde ist ein Ort, der sich nicht modernisieren musste, um relevant zu bleiben. Über ein Jahrhundert lang gab es hier nur zwei Dinge auf der Speisekarte: Beignets und Chicorée-Kaffee. Erst 1988 kamen ein paar Softdrinks dazu – und das war’s.

Die kleinen grünen Markisen, die über der Terrasse thronen, sind fast so berühmt wie das Gebäck selbst. Hier sitzen Touristen und Einheimische, während im Hintergrund Straßenmusiker spielen und das pulsierende Leben von New Orleans am Café vorbeizieht.

24/7 geöffnet – und immer eine Schlange vor der Tür

Egal zu welcher Uhrzeit – das Café ist 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche geöffnet, und doch gibt es immer eine Schlange. Kein Problem, denn die Wartezeit gehört irgendwie zum Erlebnis dazu. Man reiht sich ein, spürt die Vorfreude auf die erste Ladung Puderzucker, und wenn man endlich den ersten Bissen nimmt, ist alles klar:

Es gibt Orte, die man einfach gesehen haben muss – und es gibt Orte, die man geschmeckt haben muss.

Das Café du Monde gehört definitiv zur zweiten Kategorie.

Nach etwa 20 Minuten Wartezeit werden wir zu unserem Tisch geführt. Unsere Kellnerin, die offensichtlich schon einiges an Puderzucker-Training hinter sich hat, wischt in Windeseile die Spuren der vorherigen Gäste weg. Dann setzen wir uns und bestellen natürlich Milchkaffee und Beignets – was auch sonst?

Kurz darauf kommen sie auch schon: drei noch warme, fluffige Beignets, so großzügig mit Puderzucker bestäubt, dass es fast wie ein kleiner Schneesturm auf dem Teller aussieht. Ein halbes Pfund Zucker? Mindestens! Schon nach dem ersten Bissen ist klar, warum das Café du Monde eine Legende ist. Außen knusprig, innen weich wie eine Wolke, und der Zucker? Nun ja, der landet wirklich überall: auf dem Tisch, dem Boden, unseren Klamotten und, wie es scheint, sogar in unseren Haaren. Aber wer beschwert sich, wenn es so unfassbar lecker ist? Hier zählt der Geschmack, nicht die Kleiderordnung.

Nach dieser süßen Stärkung schlendern wir die Decatur Street weiter entlang. Unser Ziel: der French Market, einer der ältesten Märkte in den USA. Dieser historische Markt ist ein Fest für die Sinne.

Die Stände bieten alles, was das Herz begehrt: Gewürze, die die Luft mit exotischen Düften erfüllen, handgemachter Schmuckbunte Maskeneinzigartige Kunstwerke und eine Vielzahl von Souvenirs, die förmlich nach uns rufen. Und dann gibt es da noch den angrenzenden Flohmarkt, wo sich Besucher mit Voodoo-PüppchenKetten und anderen Kuriositäten eindecken können. Ein ideales Revier, um Mitbringsel für die Daheimgebliebenen zu ergattern – oder einfach ein paar schräge Schätze für sich selbst.

Natürlich können wir nicht widerstehen und ergattern ein paar Souvenirs, bevor wir uns langsam auf den Rückweg machen. Unsere Einkaufstaschen sind jetzt so gut gefüllt wie unsere Bäuche.

Mittlerweile ist es 15 Uhr, und unser Zimmer sollte fertig sein. Der Rückweg zum Wyndham French Quarter führt uns wieder durch die pulsierenden Straßen von New Orleans, wo sich Musiker, Künstler und Touristen vermischen. Die Atmosphäre ist einmalig – und wir können es kaum erwarten, uns kurz auszuruhen, bevor wir uns wieder ins Getümmel stürzen.

French Market

Für unseren Rückweg entscheiden wir uns für die Bourbon Street, die wohl berühmteste Straße von New Orleans – und was soll ich sagen? Hier herrscht das pure Chaos. Wenn du dachtest, der Las Vegas Boulevard sei ein Hort der Exzesse, dann lass mich dir sagen: Im Vergleich dazu wirkt er wie ein katholisches Sommercamp. Willkommen im Herzen des French Quarters, wo die Atmosphäre vor Sünde, Exzess und grenzenloser Ausgelassenheit nur so vibriert.

Hier auf der Bourbon Street wird wirklich nichts dem Zufall überlassen. Nackte Brüste, reichlich Alkohol und ohrenbetäubende Live-Musik – das ist das Grundrauschen dieses hedonistischen Mikrokosmos. Die Straßen sind gesäumt von Bars, Clubs und Cabarets, aus denen Cover-Bands – von mehr oder weniger talentierten Musikern – ihr Bestes geben, während die Menge ausgelassen feiert.

Von den Balkonen regnet es die berühmten Beads, bunte Ketten, die sich die Feiernden unten auf der Straße als Trophäen ergattern können. Der Clou? Besonders prächtige Ketten gibt es, wenn die Damen bereit sind, ihre Oberweite zu entblößen. Ja, du hast richtig gelesen – hier gelten die Regeln des Mardi Gras: Zeig etwas Haut und ergattere die besten Preise. Doch es bleibt nicht nur bei Ketten. Von den Balkonen fliegen auch BHs, Unterhosen und so ziemlich alles, was man sich (oder besser gesagt, nicht vorstellen) kann.

French Quarter

Die Bourbon Street ist nicht nur ein Fest der Sinne, sondern auch ein kleiner Risiko-Parcours. Die fliegenden Ketten? Einige von ihnen sind so schwer, dass sie einem durchaus eine Beule verpassen können, wenn man nicht aufpasst. Dazu kommt der Boden, der einer Beads-Rutschbahn gleicht. Überall liegen die Ketten verstreut, und du musst deine Schritte mit Bedacht wählen, wenn du nicht wie ein unbeholfener Pinguin auf Eis aussehen willst.

Auch die alkoholgeschwängerte Luft trägt ihren Teil zum Abenteuer bei. Die Drinks sind stark, die Stimmung ist ausgelassen, und die Menschen sind … sagen wir mal: furchtlos. Zwischen schrillen Kostümen, lauten Lachern und ungehemmter Lebensfreude sollte man am besten die Augen offen halten und die eigene Aufmerksamkeit nicht verlieren. Aber genau das macht die Bourbon Street aus: Sie ist wild, unberechenbar, und genau deswegen so legendär.

Trotz der Menschenmassen, der fliegenden Beads und der schier endlosen Versorgung mit Hurricanes und Daiquiris, haben wir auf der Bourbon Street niemanden gesehen, der komplett aus der Reihe fiel. Kein Streit, keine Aggression, nur pure Feierlaune. Und das ist genau das Besondere an New Orleans: Die Stadt feiert ausgelassen, aber immer mit Charme und einer Portion Gelassenheit.

Ein weiteres interessantes Detail: Die Bourbon Street hat ihren Namen nicht etwa vom weltbekannten Whiskey, sondern vom französischen Adelsgeschlecht der Bourbonen. Tja, das sollte man vielleicht erwähnen, bevor man die Straße zum Pilgerort aller Whiskey-Liebhaber erklärt. Aber ehrlich gesagt – beides passt irgendwie. 

Nach diesem wilden Ritt durch das pulsierende Herz von New Orleans sehnen wir uns nach ein wenig Entschleunigung. Perfekt dafür: die Royal Street.

Nur ein paar Straßen von der Bourbon Street entfernt, aber in einer ganz anderen Welt, präsentiert sich die Royal Streetmit einer Mischung aus eleganter Architektur, hochklassigen Galerien und charmanten Boutiquen. Hier gibt es keine laut schallenden Rockbands oder ekstatischen Partygänger, sondern romantische Balkone mit kunstvollen Gusseisengeländern, sanfte Jazzklänge aus den offenen Türen der Lokale und Straßenkünstler, die sich auf echte Kunst statt Trinkgeldakrobatik konzentrieren.

Während wir durch diese wunderschönen Straßen schlendern, wird uns wieder klar, warum wir diese Stadt so sehr lieben. New Orleans hat nicht nur eine Seele – es hat unzählige Facetten, und jede davon ist auf ihre Weise faszinierend.

Gegen 15 Uhr erreichen wir unser Hotel und freuen uns riesig auf unser Zimmer. Die Formalitäten sind schnell erledigt, und dann geht es mit dem Fahrstuhl in den 18. StockWow! Die Aussicht ist einfach atemberaubend. Von hier oben liegt uns die Stadt zu Füßen, und wir wissen: Die nächsten vier Tage werden absolut fantastisch.

Aber kaum haben wir unsere Koffer ausgepackt, zieht es uns schon wieder hinaus. Diese Stadt hat einfach zu viel Energie, um lange im Zimmer zu bleiben. Also zurück auf die Straßen, zurück ins Getümmel!

Wieder mitten im Bourbon-Street-Wahnsinn angekommen, lassen wir uns noch einmal von der Energie der feiernden Menschen mitreißen. Diese Straße ist wie ein Magnet – einmal hier, willst du nicht mehr weg. Die Mischung aus Live-Musik, Straßenkünstlern und überbordender Lebensfreude macht süchtig.

Während wir durch die Menge schlendern, entdecken wir das Hard Rock Café – und natürlich muss ein T-Shirt für unsere Sammlung mit. Ein kurzes Stöbern im Merch-Shop, ein schnelles Selfie mit der legendären Hard Rock-Gitarre, und schon sind wir um ein Andenken reicher.

Langsam macht sich der Hunger bemerkbar, und glücklicherweise sind wir in der Nähe unseres Hotels. Weil es so praktisch ist – und weil wir einfach Lust auf gutes, authentisches Essen haben – entscheiden wir uns für das Ole Saint, das zum Hotel gehört.

Natürlich konnte ich nicht widerstehen – ein Po’Boy musste her! Damit war die zweite köstliche Spezialität auf meiner “Must-Eat-in-Louisiana”-Liste abgehakt.

Po’Boy – Das legendäre Sandwich aus New Orleans

In New Orleans gibt es Dinge, die zum Lebensgefühl gehören – Jazz, Mardi Gras, kreolische Küche und natürlich der Po’Boy. Aber dieses Sandwich ist nicht einfach nur ein belegtes Brot – es ist eine Institution, ein Stück Geschichte, ein echtes Soul-Food.

Vom „armen Jungen“ zur Delikatesse

Der Name Po’Boy leitet sich von „poor boy“ ab, also „armer Junge“ – ein Hinweis auf die ursprüngliche Idee hinter dem Sandwich. Es entstand in den 1920er Jahren, als während eines Straßenbahnstreiks in New Orleans Gastronomen eine günstige, aber sättigende Mahlzeit für die streikenden Arbeiter anboten. Das Resultat? Ein kräftiges Sandwich, das gut schmeckte, lange satt machte und sich schnell in der Stadt etablierte.

Heute ist der Po’Boy kein Essen für arme Jungs mehr, sondern eine Spezialität, die jeder in New Orleans mindestens einmal probieren muss.

Das Geheimnis? Das perfekte Brot!

Was den Po’Boy besonders macht, ist sein knuspriges, aber gleichzeitig fluffiges Baguette – typisch für Louisiana und speziell für dieses Sandwich gemacht. Es ist stabil genug, um saftige Füllungen zu halten, ohne sofort auseinanderzufallen (was bei amerikanischen Sandwiches ja keine Selbstverständlichkeit ist).

Die beliebtesten Varianten – für jeden Geschmack das Richtige

Beim Belag gibt es zwei Hauptkategorien:

✅ Mit frittierten Meeresfrüchten – Garnelen, Austern oder Wels, knusprig goldbraun frittiert und mit würziger Remoulade serviert. Einfach göttlich!

✅ Mit saftigem Roastbeef in Bratensoße – für alle, die es deftig mögen. Die Soße durchtränkt das Brot ein wenig und sorgt für eine wahre Geschmacksexplosion.

„Dressed“ oder nicht? Die klassische Frage in New Orleans

Wer in New Orleans einen Po’Boy bestellt, bekommt meist die Frage: „Dressed or undressed?“

🔹 „Dressed“ bedeutet: Salat, Tomaten, Gurken und eine ordentliche Ladung Mayonnaise für die perfekte Mischung aus Frische und Würze.

🔹 „Undressed“ bedeutet: Pur genießen – nur Brot und die Hauptzutat, ohne Extras.

Der Po’Boy – Ein Sandwich mit Charakter

Egal, für welche Variante man sich entscheidet: Ein echter Po’Boy ist mehr als nur ein Snack – er ist ein kulinarisches Erlebnis. Er steht für New Orleans, für Südstaaten-Flair, für bodenständige, ehrliche Küche.

Und wer einmal in das knusprige, saftige, würzige Meisterwerk gebissen hat, versteht sofort, warum der Po’Boy so viel mehr als nur ein Sandwich ist. Er ist ein Stück Geschichte – verpackt in fluffiges Brot.

Mein Po’Boy kam – und er sah einfach himmlisch aus. Das Brot war perfekt getoastet, die Garnelen goldbraun frittiert, und der erste Bissen? Ein absolutes Gedicht! Knusprig, würzig, cremig – genau so hatte ich mir das vorgestellt.

Während ich genüsslich kaute, wurde mir klar, warum dieser Sandwich-Klassiker seit Jahrzehnten fester Bestandteil der New-Orleans-Küche ist. Er ist einfach genial einfach – und doch so unglaublich gut.

Stefan, der eigentlich etwas anderes bestellt hatte, wollte natürlich „nur mal probieren“ – und schwupps, hatte er sich auch gleich in dieses Sandwich verliebt. Gut, dass Po’Boys in New Orleans an jeder Ecke zu finden sind – ich werde garantiert noch einen essen!

Gut gestärkt machten wir uns auf den kurzen Weg zur Canal Street, die nur ein paar Schritte entfernt lag. Unser Ziel?Die große Sonntagabend-Parade der Krewe of Bacchus – eine der spektakulärsten Paraden des gesamten Mardi Gras! 🎭🎷🎊

Die Krewe of Bacchus – Wenn Hollywood die Straßen von New Orleans erobert

Diese legendäre Parade wurde 1968 gegründet und hat sich seitdem als eine der größten und berühmtesten des Karnevals etabliert. Was Bacchus von anderen Krewes unterscheidet? Jedes Jahr wird ein berühmter Prominenter als Parade-König gekrönt! Die Liste der bisherigen Könige liest sich wie ein Who’s Who Hollywoods: Kirk Douglas (1984), Nicolas Cage (2002) oder Hulk Hogan (2008).

In diesem Jahr? Jensen Ackles – bekannt aus der TV-Serie “Supernatural” – hatte die Ehre, die Parade als Bacchus-König anzuführen. Und wir waren live dabei!

Wir fanden einen freien Platz direkt am Straßenrand. Doch im Gegensatz zur Parade in Baton Rouge, wo man sich einfach an den Rand stellen konnte, gab es hier Absperrungen, die sicherstellen sollten, dass niemand in die Parade hineinspringt.

Neben mir stand ein amerikanisches Paar mittleren Alters, das auf den ersten Blick ziemlich aufgeregt wirkte – na ja, zumindest die Frau. Sie lehnte sich gespannt über die Absperrung und konnte es kaum erwarten, dass die Parade endlich begann. Ihr Mann? Er war da … aber irgendwie auch nicht.

Während sie sich ununterbrochen mit einer Frau neben ihr unterhielt – die, nebenbei bemerkt, eher so tat, als hätte sie gerade beschlossen, nonverbal zu leben – scrollte sie hektisch durch ihr Handy und zeigte ihrer unfreiwilligen Gesprächspartnerin unzählige Parade-Fotos aus vergangenen JahrenIhr Mann hingegen? Trug eine Narrenkappeauf dem Kopf, sagte kein Wort – außer das eine: „Sie ist noch 4 Blocks entfernt.“

Womit er natürlich die Parade meinte. Er hatte nämlich einen Parade-Tracker auf seinem Handy. Und diesen checkte er gefühlt alle zehn Sekunden, um dann mit bedeutungsschwangerer Miene in die Runde zu rufen, wie viele Blocks die Parade noch entfernt war.

Als jedoch niemand – wirklich niemand – auf seine exklusiven Insider-Infos reagierte, widmete er sich einer neuen Aufgabe: Essen. Mal verschwand er kurz und kam mit Tacos zurück. Dann ging er wieder und tauchte mit Hotdogs auf. Dann mit Bier, Cola und noch mehr Tacos. Dazwischen? „Sie ist noch 3 Blocks entfernt.“ „Noch 2 Blocks.“ „Noch 1 Block.“

Nach 20 Minuten voller Parade-Tracker-Updates und Fast-Food-Orgien war es endlich soweit. Die ersten Festwagen bogen um die Ecke. Die Frau war außer sich vor Freude! Sie zappelte, rief, winkte – das war ihr Moment!

Doch dann, plötzlich und ohne jede Vorwarnung, drehten sich die beiden um und sagten nur:

„Tschüss, wir gehen.“

HÄ?!

Sie hatten die ganze Zeit so ein riesiges Drama darum gemacht, wie sehr sie sich auf diese Parade freuten. Sie hatten 20 Minuten lang gequasselt, analysiert, geortet, Taco-geschmuggelt – und jetzt, nach drei Festwagen, packten sie ihre Sachen und zogen einfach ab?

Wir blickten uns nur verwirrt an. Haben die etwa aus Versehen die falsche Veranstaltung besucht? Nun gut, nicht unser Problem.

Und tatsächlich – es war ein Spektakel der Extraklasse! Die riesigen, kunstvoll gestalteten Floats waren mit unzähligen Lichtern, Skulpturen und aufwendigen Dekorationen geschmückt. Das diesjährige Motto?

🎬 “Starring Louisiana” – Eine Hommage an die Filmindustrie des Staates.

Auf jedem Wagen wurde ein berühmter Film oder eine Serie gefeiert, die in New Orleans oder Louisiana gedreht wurde. Und ja, es waren einige Kracher dabei!

✅ James Bond – “Live and Let Die” 
✅ Terminator Genisys 
✅ Disney’s “Küss den Frosch” 
✅ JFK 
✅ Der seltsame Fall des Benjamin Button 
✅ Easy Rider 
✅ Bonnie & Clyde 

Jeder Wagen war eine homogene Mischung aus Filmmagie, Karneval und purem Wahnsinn. Doch was wäre Mardi Gras ohne die legendären Beads? Von den Wagen regneten Tausende von Ketten, und das Publikum war im Jagdmodus. Einige echte Profis waren vor Ort – und das erkennt man sofort an ihrer Ausrüstung:

🔹 Leitern mit Haken, um die besten Beads abzufangen
🔹 Fischernetze, um sich nicht mal bücken zu müssen
🔹 Riesige Beutel, in denen die Beute verstaut wurde

Für manche war es offenbar kein Fest, sondern ein knallharter Wettkampf.

Die meisten Beads kamen in den traditionellen Mardi Gras-Farben:

💜 Lila für Gerechtigkeit
💚 Grün für Glauben
💛 Gold für Macht

Diese Farben wurden bereits 1872 vom Karnevalskönig Rex festgelegt und sind bis heute ein fester Bestandteil von Mardi Gras. Gegen 22:30 Uhr endete das Spektakel, und wir machten uns auf den Weg zurück zum Hotel. Aber einfach schlafen gehen? Nicht in New Orleans!

Zum krönenden Abschluss des Abends genehmigten wir uns noch ein paar Drinks in der Hotelbar des Ole Saint.

🔹 Für Stefan? Ein klassisches Lager.
🔹 Für mich? Ein “Purple Haze”, gebraut von der berühmten Abita Brewery aus Louisiana.

Terminator Genisis

Es war eine regelrechte Beads-Schlacht! Unzählige Ketten, die Beads, flogen von den Paradewagen und wurden von den Zuschauern eifrig gesammelt. Einige Leute waren richtige Profis darin. Wir sahen Leitern, Fischernetze und riesige Beutel, in denen sie ihre Beute verstauten. Es schien nach dem Motto zu gehen: Wer die meisten Beads sammelt, gewinnt.

Die meisten dieser Ketten strahlten in den offiziellen Farben des Mardi Gras: Lila, Grün und Gold. Diese Farben wurden 1872 vom Karnevalskönig Rex festgelegt. Lila steht für Gerechtigkeit, Grün für den Glauben und Gold für Macht. Eine bunte und bedeutungsvolle Mischung! 💜💚💛

Um 22:30 Uhr war das beeindruckende Spektakel schließlich vorbei. Wir machten uns auf den Rückweg zum Hotel und beschlossen, diesen aufregenden Tag mit einem Bier in der Bar des Ole Saints abzurunden.

Für Stefan bestellte ich ein Lager, während ich mich für ein Bier namens „Purple Haze“ von der Abita-Brewery entschied, die ihren Sitz hier in Louisiana hat.

The Ole Saint Restaurant

Wow, das war wirklich köstlich! Mein Purple Haze war ein wahres Geschmackserlebnis – ein Weizenbier mit einem Hauch von Himbeere, das genau die richtige Balance zwischen fruchtiger Frische und sanfter Süße traf. Kein künstlicher Schnickschnack, sondern echtes Himbeerpüree nach der Filtration, das dem Bier seinen unverwechselbaren Charakter verlieh. Ich bin absolut begeistert!

Während Stefan zufrieden an seinem klassischen Lager nippte, wanderte mein Kopf bereits zu neuen Reiseplänen. Und zwar nicht irgendwohin – direkt ins Epizentrum dieser Brauerei! Warum eigentlich nicht? Ein Hotel genau neben der Abita Brewery, wo ich jeden Tag Purple Haze zum Frühstück, Mittag- und Abendessen trinken könnte? Klingt für mich nach einem grandiosen Plan.

Zurück im Hotelzimmer warf ich noch einen letzten Blick aus dem FensterNew Orleans glitzerte in der Nacht, und selbst aus dem 18. Stock konnten wir sehen, dass die Bourbon Street noch lange nicht ans Aufhören dachte.

Musik dröhnte, Lichter blinkten, Ketten flogen – die Party ging weiter, als hätte sie gerade erst angefangen.

Aber für uns war es Zeit für eine Pause. Nach diesem unglaublich erlebnisreichen Tag war unser Akku leer, und das kuschelige Bett rief nach uns. Also hieß es:

„Gute Nacht, New Orleans. Bis morgen – du wilde, verrückte, großartige Stadt!“

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