
Weihnachtstag im Turbo-Modus: Mit dem ICE nach Frankfurt und Vorfreude auf New York!
Oh Tannenbaum, ihr glaubt es kaum! Dieses Jahr gab es bei uns kein klassisches Weihnachtsfest mit Gänsebraten und Kerzenschein – stattdessen haben wir Heiligabend kurzerhand zum heiligen Mittag erklärt. Und das war erst der Anfang eines unvergesslichen Abenteuers!
Unser Tag begann mit einem Covid-Test-Marathon für die ganze Familie. Denn klar war: Ohne Test kein Flug in die USA. Also hieß es: „Nase hoch, Kopf runter, Augen zu!“ Mit einem Wattebausch in der Nase und der Hoffnung auf ein negatives Ergebnis meisterten wir die erste Herausforderung des Tages. Danach? Ging es richtig los.
Da unser Flug erst am nächsten Morgen ging und wir den Heiligabend in Frankfurt ausklingen lassen wollten, verlegten wir die große Bescherung auf die Mittagszeit. Weg mit Braten und Rotkohl, her mit Spaghetti Bolognese! Uroma und Uropa ließen sich nicht lange bitten und waren begeistert von unserem italienischen Weihnachtsmenü. Und wir? Genossen die entspannte Atmosphäre – ohne Weihnachtsstress und mit vollem Magen.
Unsere Kinder ahnten nichts von den großen Plänen, die wir längst heimlich geschmiedet hatten. Die Koffer waren klammheimlich gepackt, und statt üppiger Geschenkberge bekamen die Kids kleine Schachteln. Was darin war? Ein Moment voller Überraschung und Freude!
Noah öffnete seine Box und sein Kinn fiel beinahe auf den Tisch, als er die Bilder sah: ein ICE, ein Flugzeug und – als krönender Abschluss – ein Foto von New York! „WIR FLIEGEN NACH NEW YORK?!“ rief er ungläubig und strahlte über das ganze Gesicht. Emilia, zarte 1,5 Jahre alt, war dagegen weniger begeistert. „Wo ist das Spielzeug?“ schien ihre einzige Frage zu sein. Aber auch sie spürte, dass etwas ganz Besonderes in der Luft lag.
Nach einem herzlichen Abschied von Uroma und Uropa – natürlich mit Lächeln und Winken – ging es um 13:30 Uhr los. Unser Bahnsteig lag so praktisch direkt gegenüber von unserem Haus, dass der Start besonders entspannt war. Gepäck geschnappt, Kinder geschnappt, und ab zum Zug!
Drei Aufzugsfahrten später standen wir am Bahnsteig. Die Vorfreude war beinahe greifbar – die Kids sprangen aufgeregt hin und her, während wir uns fragten, ob wir irgendetwas Wichtiges vergessen hatten (Spoiler: Wir hatten nichts vergessen, außer vielleicht die Nerven, die beim Packen draufgingen).
Mit einem breiten Grinsen und einem Hauch von Spaghetti-Sättigung verabschiedeten wir uns endgültig von der Heimat und machten uns bereit für den nächsten Akt unseres Weihnachtsabenteuers. Frankfurt, USA, New York – hier kommen wir!

Da sitzen wir also, in der S-Bahn, bereit für ein Weihnachtsabenteuer der besonderen Art. Aber Moment mal – warum fährt unser Zug zuerst in die entgegengesetzte Richtung nach Esslingen? Hat der Weihnachtsmann seine Route geändert? Nein, ganz pragmatisch gedacht: Von Esslingen aus geht’s direkt mit dem Regionalzug zum Stuttgarter Hauptbahnhof. Ein kleiner Umweg, der uns den beschwerlichen Gang durch den Bahnhof mit all unserem Gepäck erspart. Effizienz ist der Schlüssel – auch an Weihnachten.
Pünktlich treffen wir am Stuttgarter Hauptbahnhof ein. Kurz nach 16 Uhr rollt unser ICE, unser moderner Rentierschlitten, ein.Vollgepackt mit Koffern, Kindern und Vorfreude machen wir uns auf die Suche nach unserem reservierten Kinderabteil. Wer hätte gedacht, dass wir Heiligabend in einem ICE verbringen würden – noch dazu in einem Abteil voller bunter Tische und Kinderspielecken.Es ist, als ob der Zug speziell für uns geschmückt wurde.
Um 16:34 Uhr setzt sich der ICE in Bewegung, und damit beginnt der nächste Abschnitt unseres Weihnachtsabenteuers. Die Fahrt nach Frankfurt dauert nicht viel länger als eine Stunde, und während wir die Lichter der Städte und die abendliche Landschaft vorbeiziehen sehen, spüren wir die Spannung der kommenden zwei Wochen. Was wird uns in New York erwarten? Welche Abenteuer werden wir erleben?
Die Kinder sind ganz in ihrem Element. Noah malt begeistert an den kleinen Tischen und erzählt uns, wie er sich die glitzernde Skyline von New York vorstellt. Emilia ist weniger begeistert vom Malen, aber sie hat ihren Spaß damit, ihren Sitz zu erklimmen und mit einem zufriedenen Lächeln die Aussicht zu genießen. Selbst die Zugfahrt wird für die Kinder zum Abenteuer.
Kurz vor 18 Uhr erreichen wir Frankfurt, die funkelnde Metropole am Main. Der Bahnhof ist trotz des Feiertags belebt, und wir fühlen uns, als wären wir schon mitten in einer Geschichte. Unser Weihnachtsabenteuer nimmt Fahrt auf, und wir sind gespannt, welches Kapitel uns als nächstes erwartet. Raus aus dem Zug, rein ins nächste Abenteuer – Weihnachten, wir kommen!

Schon lange vor Beginn der Reise stand die Frage im Raum: Wie kommen wir am besten nach Frankfurt? Nach reiflicher Überlegung und dem Aussortieren sämtlicher Alternativen fiel unsere Wahl schließlich auf das unschlagbare Duo: Rail & Fly, kombiniert mit einer Übernachtung im Hilton Garden Inn direkt am Flughafen.
Unser Flug mit Singapore Airlines startet morgen früh um 8:30 Uhr, was für uns Frühaufsteher in spe bedeutet: Check-in um 4:30 Uhr morgens. Eine Zeit, die für viele fast unmenschlich klingt, aber für uns klare Vorteile hat – die Komfort-Variante macht’s möglich. Keine überstürzte Abfahrt mitten in der Nacht, kein Zittern, ob der Zug Verspätung hat oder der Verkehr uns einen Strich durch die Rechnung macht. Stattdessen: ein stressfreier Start in unser Abenteuer.
Das Hilton Garden Inn, direkt am Flughafen gelegen, wurde für eine Nacht unser Heim. Vom Fernbahnhof aus hieß es: zweimal Rolltreppe fahren, und schon standen wir am Eingang des Hotels. Ein zehnminütiger Spaziergang trennt uns vom Terminal, je nachdem, welche Airline man wählt. Praktisch? Absolut.
Wir sind mehr als glücklich mit dieser Entscheidung. Die Vorstellung, am Morgen ausgeruht, mit Koffern im Schlepptau, ohne Hektik zum Terminal spazieren zu können, fühlt sich jetzt schon an wie die erste Etappe eines gelungenen Urlaubs.
Eine kurze Nacht im Hilton Garden Inn, ein Hauch von Luxus am Vorabend und dann – endlich – beginnt unser großes Abenteuer mit Singapore Airlines. Die Reise ruft, und wir sind bereit!


Essen bei Burger King – so simpel, so naheliegend, so verlockend. Direkt in der Bahnhofshalle wollten wir uns einen schnellen Snack gönnen, um den Hunger zu besänftigen. Doch was erwartet uns? Geschlossen! Da stehen wir nun, hungrig, mit leeren Händen und einem Hauch von Enttäuschung. Der „schnelle Burger-Plan“? Klassisch gescheitert.
Ein kurzer Moment des betretenen Schweigens, gefolgt von einem synchronen Augenverdrehen. Na toll. Genau das hatten wir uns nicht vorgestellt. Der erste Mini-Fail unserer Reise, und wir hatten noch nicht einmal den Flughafen erreicht.
Doch wir wären nicht wir, wenn uns das aus der Bahn werfen könnte. Mit einem optimistischen Schulterzucken blicken wir nach vorne. Der Frankfurter Flughafen ist ein wahres Paradies für hungrige Reisende – zumindest hoffen wir das in diesem Moment inständig. Eine geschlossene Burger-Bude wird uns nicht davon abhalten, etwas Leckeres zu finden.
Und so setzen wir unseren Weg mit knurrenden Mägen, aber ungebrochenem Willen, fort. Der nächste Snack wartet garantiert irgendwo zwischen Terminal 1 und Terminal 2. Wir finden ihn – das ist sicher!



Zuerst bringen wir unser Gepäck ins Hotelzimmer – schließlich wollen wir den Flughafen nicht wie eine reisende Wanderzirkustruppe erkunden. Alles ist schnell verstaut, und mit einem kühnen Plan begeben wir uns auf Erkundungstour. Wo müssen wir morgen einchecken? Wie lange dauert der Weg? Überraschenderweise stellen wir fest, dass wir in weniger als 15 Minuten alles erledigt haben. Perfekt! Jetzt wissen wir genau, wann wir den Wecker stellen müssen, um unseren Flug ganz entspannt anzutreten. Organisation auf höchstem Niveau!
Mit der praktischen Planung abgeschlossen, widmen wir uns dem spaßigen Teil des Abends: Abendessen. Ach ja, der Traum von Burger King ist ja leider geplatzt, doch unsere Entschlossenheit bleibt unerschütterlich. Während wir darüber diskutieren, wie unser Plan B aussehen könnte, tauchen zwei Polizisten auf – wie von Santa Claus persönlich geschickt. Mit freundlichem Lächeln zeigen sie uns den Weg zum nächsten McDonald’s. Noah wird sogar mit einem Schoko-Weihnachtsmann belohnt. Na, wenn das mal nicht der Start in ein Abenteuer ist!
Also auf zu McDonald’s. Dort angekommen, fühlen wir uns fast ein bisschen wie VIPs – es ist angenehm leer, aber dennoch spüren wir die festliche Stimmung des Heiligen Abends. Während wir unsere Burger genießen, lassen wir den bisherigen Tag Revue passieren. Die Vorfreude auf die kommenden zwei Wochen in den USA kribbelt förmlich in der Luft. Es fühlt sich surreal an, endlich hier zu sitzen, nach all den Verschiebungen und Unsicherheiten. Und jetzt? Jetzt geht’s wirklich los. Santa Claus, schnall die Rentiere an, wir kommen!
Gestärkt und zufrieden schlendern wir schließlich zurück ins Hotel. Die Lichter des Flughafens funkeln durch die Dunkelheit, als wollten sie uns an das bevorstehende Abenteuer erinnern. Aber so sehr die Vorfreude auch kribbelt – ein gnadenlos früh gestellter Wecker wartet auf uns. Abenteuerlust hin oder her, ein bisschen Schlaf muss sein. Morgen geht’s los!


Zurück im Zimmer machen wir uns bereit für die kurze Nacht – eine Nacht, die eher nach einem Powernap klingt als nach erholsamem Schlaf. Es ist schon spät, und wir wissen genau: Der Wecker wird unerbittlich um 3 Uhr morgens loslegen. Der Plan für den Morgen ist bis ins Detail durchdacht: Ich starte zuerst, dann ist Stefan dran, und schließlich unser fünfjähriger Noah, der bei uns im Zimmer schläft. Im Nachbarzimmer sieht der Ablauf ähnlich aus. Oli, Nadine und die kleine Emilia koordinieren ihr eigenes frühes Weckspiel.
Das Ganze fühlt sich ein bisschen an wie ein militärisches Manöver: Strategische Weckzeiten, präzise Abläufe und kein unnötiger Aufruhr. Kleidung und Reisepapiere liegen ordentlich bereit – alles, was wir brauchen, um im Halbschlaf funktionstüchtig zu bleiben. Es ist nicht das erste Mal, dass wir solch einen Start hinlegen, und unsere Erfahrung gibt uns die Gewissheit: Das schaffen wir.
Erschöpft lassen wir uns ins Bett fallen, wissend, dass die Nacht kurz, aber entscheidend wird. Schlaf ist jetzt keine Option, sondern Pflicht. Morgen früh beginnt unser Abenteuer, und obwohl wir es kaum erwarten können, hoffen wir inständig, dass der Schlaf uns zumindest einen kleinen Energieschub gibt. Der Countdown bis zum Abflug läuft – und wir sind bereit.