Höhenrausch in der Toskana und Gruppen-Kuscheln auf dem Tyrrhenischen Meer
Der Morgen in Serravalle startete exakt so, wie jeder italienische Tag gesetzlich vorgeschrieben beginnen sollte: mit klebrig-süßen Croissants – diesmal wahlweise mit Pistaziencreme oder Schokolade veredelt – und einem Cappuccino, der stark genug war, um Tote aufzuwecken. Ein kurzes Frühstücks-Remake von gestern im „Portello Caffe“, dann hieß es: Leinen los Richtung Süden. Die zwei Stunden, die wir gestern vor lauter Shopping-Eskapaden geschwänzt hatten, mussten jetzt eben nachgeholt werden.

Kurz nach 9 Uhr bogen wir auf die A12 ein. Wer auf der Strecke Richtung Genua einen entspannten Tempomat-Vormittag erwartet, hat das Konzept „italienische Autobahn“ noch nicht verstanden. Das ist kein profaner Asphaltstreifen, das ist eine Achterbahnfahrt für Fortgeschrittene. Tunnel, Brücke, Kurve, Tunnel – und das Ganze in einer Endlosschleife, während links und rechts die ligurischen Berge in den Himmel ragen. Ein Paradies für Tunnel-Fans, eine Belastungsprobe für das Gleichgewichtsorgan.
Als wir an der Abfahrt zur Cinque Terre vorbeirauschten, gab es einen kollektiven Moment der Nostalgie. Wir haben kurz symbolisch hinuntergewunken, denn fast auf den Tag genau vor einem Jahr standen wir dort alle zusammen am Meer. Ein kurzer Flashback, ein Lächeln im Rückspiegel, und weiter ging die wilde Fahrt durch die grauen Betonröhren.

Unser Ziel: Lucca, genauer gesagt der „Parcheggio Camper Luporini“. Es ist genau der Ort, den wir eigentlich schon gestern Abend hätten ansteuern wollen – aber wer denkt schon an strategische Übernachtungsplätze, wenn Sneaker im Angebot sind? Für schmale 10 Euro bekommt man hier das volle Rundum-sorglos-Programm inklusive Ver- und Entsorgung. Die Innenstadt ist zudem nur einen entspannten Zehn-Minuten-Marsch entfernt.
Wir rollten mit unserem ersten Sechs-Meter-Schlachtschiff um 11:30 Uhr tiefentspannt auf das Areal, während der Rest der Truppe in Nummer 2 noch eine gute halbe Stunde länger im italienischen Verkehrs-Dschungel feststeckte. Wahrscheinlich haben sie unterwegs noch eine besonders schöne Autobahnbrücke bewundert – oder Nadine hat versucht, eine Abkürzung zu finden, die nur auf Karten aus dem 18. Jahrhundert existiert. Wir jedenfalls standen schon bereit.

Um 12 Uhr startete die Expedition Lucca. Noah und Emilia schwangen sich auf ihre Tretroller und fegten davon, während wir Erwachsenen versuchten, zu Fuß halbwegs die Würde und das Tempo zu halten. Dass wir uns dabei wie eine Herde gemütlicher Schildkröten fühlten, die zwei Geparden hinterherjagt, versteht sich von selbst.
Einmal war Noah kurz unachtsam und ließ seinen fahrbaren Untersatz achtlos stehen – ein fataler Fehler in unserer Familie. Nadine witterte ihre Chance, die Beine zu entlasten, und entführte den Roller schamlos. Doch sie hatte die Rechnung ohne unseren Nachwuchssportler gemacht: Noah rannte schneller, als Nadine rollte, und eroberte sein Gefährt in einer filmreifen Rückholaktion zurück. Die Rangordnung wäre damit geklärt.

Wir flanierten derweil auf dem eigentlichen Prunkstück der Stadt: der Stadtmauer. Aber „Mauer“ ist hier eine maßlose Untertreibung. Das ist eher eine vier Kilometer lange, grüne Flanier-Autobahn, die Lucca wie ein schützender, dicker Gürtel umschließt. Oben drauf ist es so breit, dass ganze Heerscharen von Fußgängern, Radfahrern und eben flitzenden Enkelkindern Platz haben, flankiert von alten Bäumen, die Schatten spenden. Von hier oben hat man diesen herrlich voyeuristischen Blick in die verwinkelten Hinterhöfe der Luccheser, auf die roten Ziegeldächer und die unzähligen Kirchtürme, die wie steinerne Zeigefinger in den toskanischen Himmel ragen.

Ein besonderer Hingucker auf unserer Tour gegen den Uhrzeigersinn war der Blick auf den Palazzo Pfanner. Von der Mauer aus kann man wunderbar in dessen Barockgarten spähen – eine Komposition aus Statuen, Springbrunnen und akkurat gestutzten Hecken, die so perfekt aussieht, dass man fast Angst hat, beim bloßen Hinsehen eine Symmetrie-Störung zu verursachen.
Nadine und Stefan gönnten sich zwischendurch den obligatorischen „Wir-genießen-die-Aussicht“-Moment auf einer Parkbank, während die Kids weiter die Belastbarkeit der Stadtbefestigung testeten. Lucca von oben ist einfach tiefentspannt – solange man nicht versucht, mit einem neunjährigen Rollerfahrer ein Wettrennen zu gewinnen.
Nachdem wir die Höhenluft der Stadtmauer ausgiebig genossen hatten, ließen wir uns in das steinerne Herz von Lucca fallen. Wer hier moderne Glasfronten oder sterile Einkaufsmeilen erwartet, ist definitiv in der falschen Stadt gelandet. Die Gassen von Lucca sind wie ein begehbares Geschichtsbuch – nur mit deutlich mehr Charme und weniger Staub.
Wir bummelten durch ein Labyrinth aus hohen, gelb und ocker getünchten Häuserfassaden, die so dicht beieinanderstehen, dass man sich fast wie in einer riesigen, gemütlichen Wohngemeinschaft fühlt. Überall hängen grüne Fensterläden, an einer Ecke parkt fotogen eine rote Vespa, und über den Köpfen der Passanten flattert hier und da die frisch gewaschene Wäsche im toskanischen Wind. Es ist diese typisch italienische Mischung aus leichter Baufälligkeit und unendlicher Eleganz, die einen dazu zwingt, alle drei Meter stehenzubleiben und das Handy für ein Foto zu zücken. Die Kinder ließen ihre Roller über das Kopfsteinpflaster rattern, während wir uns einfach treiben ließen – vorbei an kleinen Werkstätten und Läden, die noch so aussehen, als hätten sie schon die letzte Belagerung der Stadt miterlebt.
Gegen Mittag meldete sich dann lautstark der Magen. Zeit für echte, unverfälschte Toskana-Küche. Wir kehrten in die Trattoria Da Leo ein. Ein Laden genau nach unserem Geschmack: Bodenständig, herrlich laut, wuselig und absolut echt. Hier wird nicht geflüstert, hier wird gelebt.
Stefan und ich gönnten uns Tagliatelle mit einer Gorgonzola-Soße, die so cremig und intensiv war, dass sie fast als kulinarische Wellness-Anwendung durchgegangen wäre. Ein Traum für jeden Käse-Liebhaber! Die Kinder teilten sich derweil brav ihre Pasta Pomodoro, Nadine blieb klassisch bei einer herzhaften Bolognese und Oli wagte das kulinarische Experiment: Schnitzel mit Tomatensoße und Kapern. Klingt für deutsche Ohren erst einmal wild, sah aber verdammt gut aus und hat den Test offensichtlich bestanden.
Als krönenden Abschluss gab es das obligatorische „Tiramisu alla Casa“. Ein Löffel davon und man weiß wieder, warum man die Fahrt durch die ganzen Tunnel auf sich genommen hat. Sooo lecker! Gut gestärkt und mit einem leichten Food-Koma waren wir nun bereit für die weiteren Geheimnisse, die Lucca noch für uns bereit hielt.
Nach dem Mittagessen stand der sportliche Endgegner des Tages auf dem Plan: der Torre Guinigi. 230 Stufen pure Buße für die Gorgonzola-Pasta und das Tiramisu. Während die Kinder wahrscheinlich auch 1000 Stufen hochgehüpft wären, manövrierten wir Erwachsenen unsere italienischen Kohlenhydrate mühsam durch die engen, geschichtsträchtigen Treppenhäuser.
Der Aufstieg ist ein Erlebnis für sich – und nichts für Menschen mit Platzangst oder einer akuten Abneigung gegen steile Metallstiegen. Man schraubt sich Etage für Etage durch den Backsteinschlund nach oben, vorbei an massiven Mauern und durch Konstruktionen, die mal nach solider Historie und mal nach abenteuerlichem Gerüstbau aussehen. Doch die Schweißperlen auf der Stirn werden mit jedem Höhenmeter kleiner, sobald man den ersten Blick durch die Fensterluken auf das Häusermeer von Lucca erhascht.

Und dann der Moment, in dem man oben aus dem Treppenhaus tritt: Sensationell. Es ist, als würde man ein schwebendes Waldstück betreten. Auf der Turmspitze wachsen tatsächlich sieben jahrhundertealte Steineichen. Warum? Weil die Familie Guinigi im 14. Jahrhundert wohl fand, dass ein profaner Turm ohne hängenden Garten einfach nicht standesgemäß ist. Die Bäume stehen dort oben in gemauerten Kästen voller Erde und trotzen seit Generationen dem Wind und der Sonne. Sie symbolisieren Wiedergeburt und Macht – für uns waren sie in diesem Moment vor allem eins: der schönste Schattenspender der Toskana.

Man steht unter dem dichten Blätterdach und blickt über ein endloses Meer aus roten Ziegeldächern, versteckten Gärten und die fernen Berge am Horizont. Natürlich konnten wir diese Kulisse nicht ungenutzt lassen. Es folgte eine Serie von Selfies, die das gesamte Spektrum unserer Gefühlswelt abdeckten: von „Leicht sauerstoffunterversorgt“ bis „Völlig geflasht“.
Die Frisuren vom Wind zerzaust, die Gesichter noch leicht rot von der Anstrengung (wie die Bilder gnadenlos dokumentieren!), aber das Grinsen war breit und echt. Es gibt Momente auf so einem Roadtrip, die man sich hart erarbeiten muss – der Blick vom Torre Guinigi gehört definitiv dazu.
Wieder festen Boden unter den Füßen – auch wenn die Waden leise, aber bestimmt gegen die 230 Stufen protestierten – trieb es uns direkt zur Piazza dell’Anfiteatro.
Dieser Ort ist pure Magie: Ein geschlossenes Oval aus Häusern, die sich wie eine schützende Umarmung an die Fundamente eines antiken römischen Amphitheaters klammern. Dort, wo früher Gladiatoren im Staub standen, herrscht heute das süße Leben. Und genau hier war der große Moment der Kids gekommen. In einem Tonfall, als hätten sie die letzten sechs Monate in einer Gelateria in Rom im Schichtdienst gearbeitet, bestellten sie bei der „Gelateria Anfiteatro“ in perfektem Italienisch ihr Cioccolato Gelato. Man sah ihnen den Stolz förmlich an, als sie ihre Beute fachgerecht verspeisten. Wir sicherten uns eine Bank im Schatten, ließen uns die toskanische Sonne ins Gesicht scheinen und taten das, was man in Italien am besten kann: Dolce far niente – einfach nur da sein und das bunte Treiben beobachten, während das Eis langsam schmolz.

Als wir nach einer Stunde die Piazza Richtung Westen verließen, stolperten wir mitten hinein in ein Labyrinth aus belebten, schmalen Einkaufsgässchen. Das Kopfsteinpflaster glühte förmlich vor Energie. Überall kleine Boutiquen, der Duft von feinem Leder und dieser unverwechselbare italienische Chic, der einem an jeder Ecke entgegenweht.
In diesem Moment übernahm der Shopping-Instinkt gnadenlos das Kommando. Nadine und ich tauschten nur einen kurzen, vielsagenden Blick, der so viel bedeutete wie: „Männer, sucht euch einen schattigen Platz und bestellt euch schon mal ein Bier, das wird jetzt dauern.“ Wir haben die Boutiquen dort nicht nur besucht, wir haben sie förmlich geplündert. Ihr kennt das, oder? Man hält plötzlich Dinge in der Hand, von denen man vor fünf Minuten noch nicht wusste, dass sie die neue Existenzgrundlage des eigenen Kleiderschranks sind. Ein paar neue Schätze mussten einfach mit – man lebt schließlich nur einmal (oder zumindest nur einmal pro Roadtrip in Lucca).

Natürlich konnten wir auch den Souvenirläden nicht entkommen. Die obligatorischen Kitsch-Magnete wurden mit Ernsthaftigkeit ausgewählt. Wo die zu Hause hinkommen? Keine Ahnung. Wahrscheinlich landen sie irgendwann an der Rückseite der Dunstabzugshaube oder in einer dunklen Ecke des Kühlschranks. Aber in diesem speziellen Moment, zwischen den mittelalterlichen Mauern und dem Duft von Freiheit, waren sie ein absolutes Must-have. Ein kleiner, bunter Beweis aus Plastik dafür, dass wir wirklich hier waren und Lucca uns für einen Nachmittag komplett verzaubert hat.
Gegen 18 Uhr war die Kreditkarte dann glücklich erschöpft, und wir machten uns auf den Weg Richtung Livorno. Die Zufahrt zum Hafen war denkbar einfach: Man biegt einmal richtig ab und wird dann durch Abgrenzungen und Poller wie durch ein Labyrinth direkt zur Fähre gelotst. Jetzt stehen wir hier, starren auf den riesigen blauen Wal an der Bordwand der Moby Fantasy und warten auf das Boarding. Das Abenteuer Sardinien klopft offiziell an die Campertür.

Was für ein Schiff! Bisher kannte ich solche Stahlkolosse nur aus der Ferne als dekoratives Motiv für ein Hafen-Foto, aber drin waren wir noch nie. Die Moby Fantasy ist kein einfaches Schiff, das ist eine schwimmende Kleinstadt. Es gibt dort gefühlt alles: Restaurants, in denen man tatsächlich vernünftig essen kann, Spielplätze, auf denen die Kids ihre letzte Energie verpulvern könnten, und Lounges, die gemütlicher sind als so manches Wohnzimmer. Für uns alle war es das erste Mal, dass wir eine mehrstündige Seereise antraten – eine echte Premiere im Drehbuch unseres Lebens.
Ein bisschen Skepsis schwang natürlich mit, besonders bei Nadine. Wer im Flugzeug schon bei der kleinsten Turbulenz ins Schwitzen kommt, sieht einer Nacht auf dem offenen Meer nicht unbedingt mit purer Vorfreude entgegen. Die große Frage war: Wie wird es auf See sein? Würden wir die Nacht über der Schüssel verbringen oder wie die Könige residieren? Was soll ich sagen: Wir haben alle geschlafen wie die Murmeltiere. Das sanfte Wiegen des Riesen-Wals hat uns schneller ins Land der Träume befördert, als man „Ahoi“ sagen kann. Keine Übelkeit, keine Dramen – nur tiefer, fester Schlaf.

Wir haben uns für die Nachtfähre von 22 Uhr bis 7 Uhr entschieden, was absolut genial ist. Man spart sich einen Campingplatz und verliert überhaupt keine Urlaubszeit. Eigentlich war der Plan, dass Stefan, die Kinder und ich auf den mehr oder weniger bequemen Stühlen im „Flugzeug-Modus“ übernachten, während Oli und Nadine sich für eine Kabine entschieden hatten. Als sie jedoch eincheckten und feststellten, dass es eine 4-Bett-Kabine war, fragten wir kurz an, ob wir mit rein dürften. „Ja, macht doch“, war die prompte Antwort.
Und so schliefen wir mit echtem Jugendherbergs-Feeling zu sechst in den schmalen Etagenbetten. Eines der unteren Betten war etwas breiter, das belegten Nadine und Emilia; Stefan sicherte sich den anderen unteren Platz, während Oli und ich oben in den Kojen verschwanden – Noah schlief bei mir mit oben. Nun ja, es war zugegebenermaßen etwas eng, aber eben ein echtes Abenteuer.
Die schwimmende Kleinstadt:
Willkommen auf der Moby Fantasy
Vergessen wir alles, was wir bisher über Fähren dachten. Wer glaubt, eine Überfahrt von Livorno nach Olbia sei einfach nur „ein bisschen Schiff fahren“, der hat die Moby Fantasy noch nicht gesehen.
Dieses Schiff ist nicht einfach nur groß; es ist ein architektonisches Statement gegen die Schwerkraft. Wir haben ja schon viel gesehen, aber ein Schiff mit derartigen Dimensionen? Das Teil hat mehrere Parkdecks, die so weitläufig sind, dass man fast ein Navigationssystem braucht, um den eigenen Camper wiederzufinden. Man fährt in den Bauch des Wales, parkt zwischen hunderten anderen Fahrzeugen auf spiegelglattem Boden und fragt sich unwillkürlich, wie dieses schwimmende Parkhaus eigentlich über Wasser bleibt.
Drinnen geht das Staunen direkt weiter. Das ist keine Fähre, das ist ein schwimmendes Design-Hotel mit angeschlossenem Food-Court. Man wandelt durch Gänge, die eher an eine Luxus-Mall erinnern, vorbei an verglasten Vitrinen und Lounges, die so schick sind, dass man sich kurz fragt, ob man mit dem Camper-Outfit nicht underdressed für dieses Deck ist. Wer Hunger hat, landet im Paradies: Da hängen Fleischstücke in der Reifekammer, als wäre man beim Edel-Metzger in Manhattan, und das Buffet sieht aus, als hätte eine italienische Nonna die gesamte Küchenbrigade übernommen. Frische Antipasti, Mozzarella und Schinken – wir reden hier nicht von Pappbechern und labbrigen Sandwiches, sondern von echtem Genuss.
Während die Kinder im Spielparadies oder an den Arcade-Automaten ihre Reflexe testen, kann man selbst in der Kabine tatsächlich schlafen. Ja, richtig gehört: Die Kabinen sind modern, funktional und bieten mehr Komfort, als mancher Landgasthof. Man legt sich hin, spürt das sanfte Vibrieren der gigantischen Motoren und wacht auf, wenn die sardische Küste am Horizont auftaucht. Die Moby Fantasy ist kein notwendiges Übel, um von A nach B zu kommen – sie ist der erste richtige Urlaubstag. Ein riesiger, stählerner Gigant, der einen mit italienischer Eleganz über das Mittelmeer trägt.
Zahlen, Daten, Fakten: Der Gigant im Überblick
Damit das Staunen auch eine statistische Grundlage hat, hier ein bisschen „Angeber-Wissen“:
Indienststellung der Moby Fantasy: 2023 (Es ist das Flaggschiff der Moby-Flotte).
Länge: Stolze 237 Meter (das sind mehr als zwei Fußballfelder hintereinander).
Breite: 32 Meter.
Kapazität: Platz für bis zu 3.000 Passagiere.
Fahrzeugdeck: Über 3.800 Lademeter – das reicht für rund 1.300 PKW oder eben eine beeindruckende Flotte an Campern auf insgesamt 4 Decks.
Geschwindigkeit: Bis zu 23,5 Knoten (dank effizientem Hybrid-Antrieb, der im Hafen sogar emissionsfrei laufen kann).
Ausstattung: 441 Kabinen, ein À-la-carte-Restaurant, ein Self-Service-Restaurant, diverse Bars und ein riesiger Bereich für Kinder und Gaming.
Besonderheit: Die Moby Fantasy gilt als eine der größten und umweltfreundlichsten Passagierfähren der Welt.
























































