
Vom Pool zur Achterbahn: Ein Abend voller Höhepunkte in Las Vegas
Unser Tag begann wie immer mit einem Abschied – dieses Mal aus dem beeindruckenden Luxor. Doch der Gedanke an unser nächstes Ziel, das New York New York, ließ die Wehmut schnell verfliegen. Dieses Hotel hatten wir uns bewusst für die letzte Nacht in Vegas aufgehoben. Schon der erste Anblick der Nachbildungen von New Yorker Wahrzeichen – von der Freiheitsstatue über die Brooklyn Bridge bis hin zu den berühmten Wolkenkratzern – ließ unser Herz höherschlagen. Es versprach, ein würdiger Abschluss für unsere Zeit in Las Vegas zu werden. Doch bevor wir einchecken konnten, lag ein ganzer Tag voller Erkundungen vor uns.
Unser erstes Ziel des Tages war das legendäre Hard Rock Hotel, ein Ort, der den Rock ‘n’ Roll wie kein anderer zelebriert. Schon beim Betreten wurden wir von einer unglaublichen Sammlung von Memorabilien empfangen: Gitarren, die von den größten Rocklegenden signiert wurden, Lederjacken, die einst auf Bühnen dieser Welt getragen wurden, und Fotos, die die Geschichte des Rocks erzählen. Die Atmosphäre war cool und rebellisch, als würde man ein Museum und ein Konzertsaal in einem betreten. Überall gab es kleine Details zu entdecken, sei es ein handgeschriebenes Setlist-Poster von U2 oder die berühmte Lederjacke von Elvis Presley. Selbst die Bar trug den Geist der Musik in sich – mit Cocktails, die nach Songs benannt waren, und einer Playlist, die uns zurück in die 80er und 90er katapultierte.
Das Hotel selbst versprüht eine Mischung aus Luxus und Lässigkeit. Die Neonlichter, rockigen Dekorationen und die Hintergrundmusik, die scheinbar jeden Besucher in gute Laune versetzte, machten diesen Stopp zu einem Highlight. Wir schlenderten durch die Lobby, bewunderten die ausgestellten Stücke und fühlten uns ein bisschen wie VIPs, die backstage auf ihre nächste Show warteten.

Von der Rock ‘n’ Roll-Welt tauchten wir direkt in die bayerische Gemütlichkeit ein – im Hofbräuhaus Las Vegas. Mitten in der Wüste Nevadas ein traditionell bayerisches Erlebnis zu finden, ist eine der kuriosen Überraschungen, die nur Vegas bieten kann. Schon der erste Blick auf die blau-weißen Fahnen und die typischen langen Holzbänke versetzte uns nach München.
Es war fast surreal, nach all den extravaganten Neonlichtern und gigantischen Themenhotels plötzlich in einer Art Oktoberfest-Atmosphäre zu sein, aber genau das ist der Zauber von Las Vegas. Hier kann man in wenigen Stunden die ganze Welt erleben – von der ägyptischen Wüste über die New Yorker Skyline bis hin zu bayerischer Tradition.
BILDERGALERIE: Casino-Hopping
Wieder zurück am Strip, setzen wir unseren Streifzug durch die berühmten Hotels fort. Unser nächster Halt ist das Flamingo, eines der ältesten und legendärsten Hotels in Las Vegas. Bereits 1946 eröffnet, war es das erste Luxushotel am Strip und hat sich seitdem seinen Platz in der Geschichte von Vegas gesichert. Das Flamingo strahlt einen nostalgischen Charme aus, der die glamourösen goldenen Zeiten der Stadt wiederaufleben lässt. Hier spürt man noch den Geist von Größen wie Frank Sinatra oder Elvis Presley, die in den 50er und 60er Jahren die Showbühnen von Vegas beherrschten.
Doch nicht nur Nostalgie wird hier großgeschrieben. Das Flamingo bietet auch eine moderne Attraktion: das berühmte Wildlife Habitat, eine tropische Gartenanlage mitten in der Wüste. Wir betreten den Garten und sind sofort fasziniert von der exotischen Vegetation. Palmen, üppige Sträucher und plätschernde Wasserfälle schaffen eine Atmosphäre, die an eine ferne, tropische Insel erinnert. Es ist unglaublich, dass so ein friedlicher Ort direkt neben den glitzernden Casinos und dem Trubel des Strips existiert.
Natürlich sind die Stars des Habitats die Flamingos, die in ihrer ganzen Pracht durch das seichte Wasser waten. Ihre leuchtend rosa Federn wirken fast surreal vor der Kulisse des grünen Gartens. Doch sie sind nicht allein: Exotische Vögel, Schildkröten und sogar Koi-Fische teilen sich diese kleine Oase. Wir schlendern gemütlich durch die Anlage, genießen die Ruhe und machen ein paar Fotos von den eleganten Vögeln – eine kleine Auszeit, die uns inmitten der hektischen Energie von Las Vegas überraschend gut tut.
Nach diesem idyllischen Zwischenstopp zieht es uns ans südliche Ende des Strips, zum Mandalay Bay. Dieses Hotel ist bekannt für seine Luxus-Poollandschaft und den künstlichen Sandstrand, der einem sofort das Gefühl gibt, man sei in einem tropischen Paradies gelandet. Schon beim Betreten des Resorts umfängt uns die entspannte, fast karibische Atmosphäre. Die warmen Farben, das Plätschern von Wasser und der Duft von Kokosnoten, der aus den Shops dringt, lassen die Wüste Nevadas völlig vergessen.
Besonders beeindruckend ist das riesige Aquarium des Mandalay Bay, das „Shark Reef“. Auch wenn wir diesmal keine Zeit haben, es zu besuchen, bewundern wir die Tatsache, dass man hier Haie und andere Meeresbewohner mitten in der Wüste erleben kann – Las Vegas bleibt eben immer eine Stadt der Extreme.
Nachdem wir den Tag mit all diesen Erkundungen verbracht haben, ist es endlich Zeit, im New York New Yorkeinzuchecken. Schon beim Betreten des Hotels fühlen wir uns, als wären wir tatsächlich in der Stadt, die niemals schläft. Die Gestaltung des Resorts ist so authentisch, dass es schwerfällt, sich daran zu erinnern, dass man immer noch in Vegas ist. Nachbildungen von New Yorker Wahrzeichen und Stadtteilen wie dem Central Park, der Brooklyn Bridge und den Wolkenkratzern Manhattans begleiten uns, während wir uns zur Rezeption begeben.
Das Hotel selbst ist eine Welt für sich: Straßencafés, kleine Boutiquen und typische New Yorker Bäckereien säumen die künstlichen Straßen. Über uns spannt sich ein Himmel, der den Eindruck erweckt, man sei unter freiem Himmel – ein typisches Las-Vegas-Detail.
Natürlich dürfen wir das absolute Highlight des New York New York nicht vergessen: die berühmte Achterbahn „Big Apple Coaster“, die sich in schwindelerregenden Bahnen um das Hotel windet. Schon allein beim Anblick der Loopings und der steilen Abfahrten steigt die Spannung.
Nachdem wir unser Zimmer bezogen haben – mit Blick auf die beeindruckende Skyline des Resorts – beschließen wir, den Abend ruhig ausklingen zu lassen. Wir spazieren durch die „Straßen“ des New York New York, gönnen uns eine Pizza in einem der kleinen, charmanten Restaurants und lauschen den jazzigen Klängen, die aus den Lautsprechern dringen. Es ist ein perfekter Abschluss für einen ereignisreichen Tag in Las Vegas.
BILDERGALERIE: New York New York Hotel & Casino
Das New York New York Hotel & Casino wirbt stolz damit, die großartigste Stadt der Welt nach Las Vegas zu bringen – und ich kann dem nur zustimmen! Mit einer spektakulären Nachbildung der berühmten Skyline von Manhattan schafft dieses Hotel es, den urbanen Charme und die Energie von New York mitten in der Wüste Nevadas zu transportieren. Die Nachbildungen der Wolkenkratzer, darunter das Empire State Building (hier zwar nur 47 Meter hoch, aber dennoch beeindruckend) und elf weitere ikonische Gebäude, lassen einen sofort an die Hektik und das Leben in der echten Metropole denken. Auch die berühmte Freiheitsstatue, die majestätisch auf ihrer eigenen Insel vor dem Hotel thront, darf in dieser Miniaturausgabe von New York natürlich nicht fehlen.
Eines der beeindruckendsten Merkmale des New York New York ist die Brooklyn Bridge – allerdings wird die Nachbildung in Las Vegas tatsächlich von mehr Menschen überquert als das Original in New York, heißt es. Die Brücke, ist nicht nur ein architektonisches Highlight, sondern auch eine beliebte Flaniermeile für die Besucher, die sich auf den Weg ins Casino oder zu den Restaurants machen.
Das Casino selbst ist eine Hommage an den Central Park und versetzt einen in das Herz von Manhattan. Überall spürt man den Einfluss der Stadt – von den Straßencafés bis hin zu den kleinen Gassen, die an das Greenwich Village erinnern. Auch das quirlige Leben des Times Square wird in bestimmten Bereichen des Hotels nachgestellt, während das berühmte Rockefeller Center in der Lobby seine Spuren hinterlässt.
Ein weiteres Highlight des New York New York ist die Achterbahn, die passend zum Thema den Namen „Manhattan Express“ trägt. Diese spektakuläre Attraktion windet sich nicht nur um das Hotel herum, sondern rattert auch durch den Inneren des Gebäudes. Besonders beeindruckend ist, dass die Achterbahn beim Einfahren in das Hotel wie eine echte New Yorker U-Bahn klingt – ein Detail, das die Atmosphäre perfekt abrundet. An den Eingängen zur „Metro“ und an Telefonzellen sind natürlich die Graffitis nicht zu übersehen, die ebenfalls zum typischen Stadtbild gehören.
Jedes Detail in diesem Hotel wurde sorgfältig ausgewählt, um den Charakter New Yorks einzufangen. Selbst das Geräusch der Achterbahn wurde so gestaltet, dass es an das Kreischen einer U-Bahn beim Einfahren in den Bahnhof erinnert – nichts wurde dem Zufall überlassen. Das New York New York bietet nicht nur eine beeindruckende Architektur und Attraktionen, sondern auch das Gefühl, mitten in der lebendigsten Stadt der Welt zu sein – und das mitten in Las Vegas.
Auch im New York New York hatten wir schon vor der Reise ein Internet-Special namens “Manhattan Nights” gebucht. Dieses Angebot war einfach unschlagbar – neben einigen Vergünstigungen erhielten wir auch Freikarten für den Rollercoaster. Aber dazu später mehr…
Von allen bisher besichtigten Hotels in Las Vegas ist das New York New York eindeutig unser Lieblingshotel geworden. Die gesamte Atmosphäre war einfach unbeschreiblich. Überall gab es kleine, charmante New Yorker Kneipen und Bars, die typisch für das Stadtbild von Manhattan sind. Die schmalen, verwinkelten Gassen im Hotel erinnerten stark an das echte New York, und auch die Live-Musik, die in den verschiedenen Pubs gespielt wurde, war erstklassig. Überall war etwas los, und es fühlte sich an, als wäre man mitten in den belebten Straßen von Manhattan – nur ohne den Verkehrslärm.
Besonders beeindruckt hat uns auch das “Central-Park-Casino”, das seinem Namen alle Ehre macht. Es ist wirklich hübsch gestaltet, mit vielen grünen Akzenten und einer entspannten, aber dennoch aufregenden Atmosphäre. Eigentlich hatten wir nicht vor, großartig zu spielen, aber das Casino sah so einladend aus, dass wir beschlossen, einmal unser Glück am einarmigen Banditen zu versuchen – allerdings nur mit einem Einsatz von $10, denn mehr wollten wir nicht riskieren.
Und dann passierte das Unfassbare: Aus den $10 wurden innerhalb weniger Minuten plötzlich $100! Wir konnten unser Glück kaum fassen und fühlten uns wie die größten Glückspilze in ganz Vegas. Die Vernunft siegte jedoch schnell, und wir beschlossen, den Gewinn nicht wieder zu verspielen. Schließlich wollten wir Las Vegas morgen als “Gewinner” verlassen!
Es war ein unglaubliches Gefühl, mit einem kleinen Gewinn das Casino zu verlassen, und wir konnten nicht anders, als uns den Rest des Abends über unseren kleinen Erfolg zu freuen.
Der Nachmittag brachte die erwartete Hitze mit sich, und so entschieden wir uns, dem New Yorker Pool im Hotel einen Besuch abzustatten. Bei den hohen Außentemperaturen hatten wir zwar schon die Befürchtung, dass wir wieder in einer “Badewanne” wie in Indio landen würden – aber hey, wir sind in Las Vegas, und nicht irgendwo in der Provinz! Selbstverständlich war der Pool hier gekühlt, und zwar auf gefühlt -10°C! Das kalte Wasser raubte uns zwar kurzzeitig den Atem, aber es war die perfekte Abkühlung, die wir an diesem heißen Tag brauchten. Meckern wollten wir daher definitiv nicht – endlich war es mal wirklich erfrischend.

Doch kaum hatten wir uns entspannt und keine halbe Stunde am Pool verbracht, kam plötzlich ein sehr starker Wind auf. Unsere Handtücher, Sonnenbrillen und alles, was nicht fest verankert war, flog davon – und das nicht nur bei uns, sondern auch bei den anderen Gästen. Es war eine ziemlich lustige Szene, als alle versuchten, ihre herumfliegenden Habseligkeiten einzufangen. Wir mussten lachen, denn irgendwie hatten wir dieses Jahr wirklich kein Glück mit dem Baden – zuerst die “heiße Badewanne” in Indio und jetzt das Handtuch-Chaos. Aber wir nehmen es gelassen, schließlich steht das Baden bei so einem actionreichen Urlaub auch nicht unbedingt an erster Stelle.
Also entschieden wir uns, den Poolbesuch frühzeitig zu beenden und zogen uns wieder an. Der nächste Programmpunkt stand nämlich schon fest: Ich will zum Rollercoaster! Stefan verzichtete freiwillig auf die Fahrt, was mir natürlich die perfekte Gelegenheit gab, gleich zwei Mal zu fahren. Ich war total aufgeregt – die Achterbahn im New York New York war schließlich eines der Highlights, auf das ich mich schon lange gefreut hatte. Während Stefan sich entspannt zurücklehnte, ging ich voller Vorfreude auf den Manhattan Express zu – bereit für den ultimativen Adrenalinschub!
Leider machte uns der starke Wind einen Strich durch die Rechnung: Die Achterbahn war aufgrund des Wetters geschlossen. So ein Mist! Ich hatte mich so darauf gefreut, aber Las Vegas wäre nicht Las Vegas, wenn man nicht sofort einen Plan B parat hätte.
Also hieß es: Programm-Änderung! Beim Bummeln durch das New York New York hatten wir bereits ein hübsches Steakhouse entdeckt, das uns sehr ansprach – also beschlossen wir, unsere Achterbahnpläne gegen ein leckeres Abendessen einzutauschen. Das Restaurant, das den vielsagenden Namen “America” trägt, war genauso beeindruckend eingerichtet, wie wir es uns vorgestellt hatten. An der Decke hing eine riesige, dreidimensionale Karte der Vereinigten Staaten, die jedes Detail des Landes zeigt – es war fast wie ein Kunstwerk, und man hätte ewig hinaufschauen können.
Das Essen war einfach fantastisch! Wir bestellten beide saftige Steaks, die perfekt zubereitet waren. Der Service war ebenso erstklassig, die Kellner freundlich und aufmerksam. In dieser wunderbaren Atmosphäre und mit dem großartigen Essen genossen wir den Abend in vollen Zügen.


Nach dem Essen, vollge(fr)gessen und mehr als zufrieden, verließen wir das Steakhouse. Kaum draußen, hörte ich plötzlich die erlösenden Worte: Die Achterbahn fährt wieder! Der Wind hatte sich gelegt, und der Manhattan Express war wieder in Betrieb. Also nichts wie hin! Ich ließ alles stehen und liegen, sprintete zur Achterbahn, und das Beste: Keine Wartezeit! Ich konnte direkt einsteigen, und mein Traum, endlich mit dieser verrückten Achterbahn zu fahren, ging doch noch in Erfüllung.
Die Fahrt auf dem Manhattan Express erschien mir – und meinem Steak im Bauch – wie eine endlose Tortur. Wie kann man nur auf die verrückte Idee kommen, mit einer halben Kuh im Magen direkt in die Achterbahn zu steigen?! Jede Kurve, jede Abfahrt fühlte sich wie eine Ewigkeit an, und mein Magen hatte definitiv andere Pläne als ich. Nach einer gefühlten Ewigkeit war die Fahrt schließlich überstanden. Als ich aus dem Wagen stieg, torkelte ich leicht benommen heraus und entschied spontan, mein zweites Ticket einfach zu verschenken. Noch einmal würde ich das so schnell nicht durchstehen – zumindest nicht mit einem vollen Bauch!
Es dauerte ganze zwei Stunden, bis ich mich wieder einigermaßen normal fühlte und das Adrenalin sowie das Steak sich allmählich legten. Aber hey, so ist das eben in Vegas – spontane Entscheidungen und wilde Fahrten gehören dazu. Trotz allem ließen wir uns den Abend nicht verderben und bummelten noch eine Weile entspannt über den südlichen Strip, genossen die Lichter und die einzigartige Atmosphäre dieser Stadt, die niemals schläft.


Bevor wir endgültig ins Bett gingen, beschlossen wir, unser Abenteuer in Las Vegas noch ein wenig zu verlängern. Also holten wir nochmal das Auto und machten eine Fahrt entlang des nächtlichen Strips – eine Entscheidung, die sich als absolut lohnenswert herausstellte. Es gibt kaum etwas Schöneres, als die glitzernden Lichter dieser Stadt in der Nacht zu erleben, wenn der Strip in all seiner Pracht erstrahlt.
Vom New York New York fuhren wir los, vorbei an den leuchtenden Wolkenkratzern des Hotels und den schimmernden Neonlichtern der umliegenden Casinos. Der Luxor-Pyramidenstrahl schoss wie ein mächtiger Leuchtturm in den Himmel, und die Lichter der Freiheitsstatue blitzten im Rückspiegel auf, als wir uns in Richtung Stratosphere aufmachten. Während wir langsam den Strip entlangrollten, machten wir immer wieder Fotos von den berühmten Hotels, die in der Dunkelheit noch beeindruckender wirkten. Jedes Hotel hatte seinen eigenen Stil – das glitzernde Paris mit seinem Eiffelturm, das Bellagio mit seinen prächtigen Fontänen und natürlich das kitschige, aber charmante Excalibur.

Die Fahrt selbst war ruhig, der Verkehr erstaunlich leicht für diese Stadt, was uns erlaubte, die nächtliche Szenerie in vollen Zügen zu genießen. Als wir schließlich den Stratosphere Tower erreichten, hielt ich einen Moment inne, um ein letztes Mal auf die beeindruckende Höhe dieses Bauwerks zu blicken, das wie ein ständiger Wächter über dem Strip thront.
Auf dem Rückweg tauchte der Strip wieder in das vertraute Lichtermeer ein. Wir hielten immer wieder an, um Fotos zu machen – die bunten Neonlichter, das Menschengewimmel auf den Gehwegen und die unzähligen blinkenden Schilder sorgten für das perfekte Fotomotiv.
Schließlich kehrten wir zum New York New York zurück, wo unsere Fahrt begann. Mit dem letzten Blick auf die funkelnden Lichter verabschiedeten wir uns vom nächtlichen Strip – zumindest für dieses Mal.

Schließlich kehrten wir in unser Zimmer in der 16. Etage zurück, mit einem letzten Blick auf die glitzernden Lichter unter uns. Es hieß “Gute Nacht, Las Vegas” – zum letzten Mal auf dieser Reise. Ein letztes Mal fielen wir erschöpft, aber glücklich ins Bett, mit dem festen Vorsatz: Wir kommen wieder!