Jamestown & Fort Monroe

Wir werkeln gerade fleißig daran, die letzten Kapitel unserer Abenteuer niederzuschreiben. Zwischen all den tollen Erlebnissen und skurrilen Momenten haben wir so viel zu erzählen, dass wir uns fast schon die Finger wund tippen. Es fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten – also habt noch ein bisschen Geduld, denn wie man so schön sagt: Gut Ding will Weile haben!

Hier fehlt noch etwas ganz Wichtiges: mehr spannende Texte!

Bleibt also gespannt und lasst euch überraschen – es wird sich lohnen, versprochen!

Doris House

Bevor wir heute nach Jamestown, dem dritten Ort des Historic Trinagle fahren, machen wir einen Zwischenstopp am Fort Monroe National Monument.

Um 1608 erkannte Kapitän John Smith die strategisch gute Lage des Point Comfort am Eingang zur Hampton Roads. Wenn man hier die erste Kolonie Mamestown per Schiff passieren wollte, kam man unweigerlich an der Enge vorbei. So wurde dann im Jahre 1609 hier das Fort Algernourne gebaut, um diese Kolonie besser zu schützen.

Fort Monroe
Fort Monroe Lighthouse

Neben seiner geostrategisch hohen Bedeutung war die Festung auch jener Ort, an dem Jefferson Davis, der einzige Präsident der Konföderierten Staaten von Amerika, in Untersuchungshaft gehalten wurde.

2005 schlossen die Streitkräfte das Fort Monroe. Präsident Obama stellte die rund 1,3 km² große Gedenkstätte am 1. November 2011 unter den Schutz eines National Monuments.

Jetzt kann man die 170 Gebäude und eine der größten Steinfestungen besichtigen. Besonders schön fand ich das Old Point Comfort Lighthouse, das schon seit 1802 in Betrieb ist. Es macht spaß auf der Mauer herumzuklettern und von hier aus die ankommenden Militärschiffe zu beobachten. Für einen Stopp-over wenn man in der Nähe ist, ist das Fort absolut empfehlenswert!

Wir fahren nach Jamestown.

Jamestown

Jamestown war die erste dauerhaft besiedelte englische Kolonie in Nordamerika. Die Siedlung wurde 1607 gegründet und nach König James I. von England benannt.

John Smith Statue

Hier lebte einst Pocahontas, die berühmte Tochter des mächtigen Häuptlings Powhatan. Die gab es nämlich wirklich!!! Nur – es war nicht ganz so wie im Disney Film. Die Liebesbeziehung zu John Smith, der die Kolonie anführte, ist frei erfunden. Zwar kam Pocahontas oft in das Fort, um ihn zu besuchen und seine Sprache zu lernen, doch heiratete sie am 5. April 1614 den Tabakpflanzer John Rolfe.

Pocahontas & Friends

In Historic Jamestowne kann man die Statuen von Pocahontas und John Smith sehen, sowie eine Kirche samt Friedhof und weitere Relikte aus der damaligen Zeit.

Aber dass Pocahontas und John kein Paar waren, das macht mich jetzt doch ein bisschen traurig. War doch echt schön, der Disney Film. Ich hoffe, dass nicht noch mehr meiner romantischen Illusionen zerstört werden. Aber Simba, Schneewittchen und Rapunzel gab es wirklich! … Oder?

Virginia State Capitol
Americana Hotel

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