Zwischen Shopping-Wahn, venezianischen Gondeln und Elvis auf der Gästeliste
Unser erster richtiger Morgen in Las Vegas beginnt mit einer ausgesprochen ungewöhnlichen Aussicht. Während andere Urlauber aus ihrem Hotelfenster auf Palmen, Swimmingpools oder das Meer schauen, haben wir im Hard Rock Hotel praktisch einen Logenplatz für den Flughafen. Der McCarran International Airport liegt nur einen Katzensprung entfernt, und so können wir gemütlich vom Zimmer aus beobachten, wie ein Flugzeug nach dem anderen zur Landung ansetzt. Die Maschinen schweben über die flache Wüstenlandschaft herein, im Hintergrund die Berge, davor die endlosen Rollbahnen und irgendwo dazwischen Las Vegas, diese völlig verrückte Stadt, die mitten in der Wüste beschlossen hat, niemals schlafen zu gehen. Ich finde das großartig. Andere buchen Zimmer mit Meerblick, wir haben Flugzeuge. Und davon reichlich. Dass der Flughafen so nah ist, hat übrigens auch etwas Beruhigendes. Sollte uns irgendwann das Geld ausgehen, können wir wenigstens schon mal beobachten, wo die Fluchtmöglichkeiten starten.
Wir lassen den Morgen gemütlich angehen und stehen erst um 9:15 Uhr auf. Nach den vergangenen Tagen mit endlosen Highways, staubigen Wüstenstraßen und unserem kleinen Abenteuer auf der Route 66 ist das beinahe schon Ausschlafen auf höchstem Niveau. Außerdem sind wir jetzt endlich zu fünft unterwegs. Bianca und Patrick sind gestern in Las Vegas zu uns gestoßen, Nadine haben wir bereits in Phoenix eingesammelt, und damit ist unsere kleine Reisegesellschaft komplett. Was ursprünglich als Urlaub zu zweit geplant war, hat sich inzwischen zu einer Familienveranstaltung entwickelt, deren Organisation stellenweise verdächtig an die Leitung eines mittelständischen Reiseunternehmens erinnert. Nur dass die Geschäftsführerin weder ein Gehalt noch geregelte Arbeitszeiten bekommt. Dafür darf sie demnächst auch noch eine Hochzeit organisieren. Aber dazu später mehr.
Zunächst kümmern wir uns um die wichtigste Mahlzeit des Tages. Bei Denny’s wartet ein ordentliches amerikanisches Frühstück auf uns, und nach einer Woche Roadtrip wissen wir längst, dass die Amerikaner unter einem Frühstück etwas anderes verstehen als wir zu Hause. Während bei uns ein Brötchen mit Marmelade und eine Tasse Kaffee durchaus als vollständige Mahlzeit durchgehen, wird hier bereits am frühen Morgen aufgefahren, als müsse man anschließend drei Tage ohne Lebensmittelversorgung durch die Wüste marschieren. Genau die richtige Grundlage für unser heutiges Programm, denn wir haben uns vorgenommen, Las Vegas zunächst von seiner wirtschaftlich besonders gefährlichen Seite kennenzulernen: Wir gehen shoppen.

Unser erstes Ziel sind die Las Vegas Premium Outlets North, und kaum haben wir den Parkplatz erreicht, ist klar, dass wir hier nicht in fünf Minuten wieder verschwinden werden. Ein Geschäft reiht sich ans nächste, überall locken Sonderangebote, und hinter jeder Ladentür wartet die Möglichkeit, etwas zu kaufen, von dem man bis vor wenigen Sekunden noch gar nicht wusste, dass man es unbedingt braucht. Genau genommen ist das die größte Gefahr amerikanischer Outlet-Center. Man betritt einen Laden mit dem festen Vorsatz, lediglich ein bisschen zu schauen, entdeckt ein T-Shirt zum halben Preis und verlässt das Geschäft mit drei Tüten und dem wunderbaren Gefühl, gerade unglaublich viel Geld gespart zu haben. Dass man ohne den Besuch überhaupt nichts ausgegeben hätte, ist eine rein theoretische Überlegung, mit der wir uns heute nicht beschäftigen möchten.
Wir ziehen also von Geschäft zu Geschäft, vergleichen Preise, probieren an und stellen fest, dass amerikanische Größen gelegentlich nach einem System vergeben werden, das sich europäischen Kunden nicht auf Anhieb erschließt. Was in einem Laden wunderbar passt, könnte im nächsten problemlos als Zelt für eine vierköpfige Familie durchgehen. Aber wir lassen uns davon nicht irritieren. Schließlich sind wir Profis, und wer schon einmal mit mehreren Familienmitgliedern durch ein amerikanisches Outlet gezogen ist, weiß, dass dabei ganz unterschiedliche Interessen unter einen Hut gebracht werden müssen. Während der eine noch nach Schuhen schaut, steht der nächste bereits mit einer Tüte vor dem nächsten Geschäft, und irgendwo dazwischen versucht man herauszufinden, ob eigentlich noch alle da sind.
Um 13:25 Uhr verlassen wir schließlich das nördliche Outlet. Nicht etwa, weil wir sämtliche Geschäfte abgearbeitet hätten, sondern weil Las Vegas noch eine zweite große Einkaufslandschaft zu bieten hat. Und wenn man schon einmal hier ist, kann man schließlich nicht riskieren, ausgerechnet dort das Schnäppchen des Jahrhunderts zu verpassen. Also geht es weiter zu den Premium Outlets South. Andere Menschen verbringen ihren ersten Urlaubstag in Las Vegas am Pool. Wir betreiben systematische Wirtschaftsförderung.
Allerdings gibt es zwischen all den Einkaufstüten noch ein anderes Thema, das mich beschäftigt. Ein Thema, das wesentlich größer ist als die Frage, ob ein Paar Schuhe nun wirklich ein Schnäppchen war. In genau einer Woche sollen Bianca und Patrick hier in Las Vegas heiraten. Und während die beiden ihren Urlaub genießen, läuft hinter den Kulissen bereits seit Wochen eine ziemlich umfangreiche Geheimoperation.
Man muss sich das einmal vorstellen: Andere Bräute beschäftigen sich monatelang mit Tischdekorationen, Blumenarrangements und der Frage, ob die Servietten farblich zum Brautstrauß passen. Meine Tochter überträgt ihrer Mutter die komplette Organisation und möchte am liebsten erst erfahren, was passiert, wenn es passiert. Das nenne ich Vertrauen. Oder eine ausgesprochen geschickte Methode, sämtliche Arbeit loszuwerden.
Damit begann bereits zu Hause meine Suche nach der perfekten Wedding Chapel. Drei Kandidaten kommen in die engere Auswahl: die berühmte Graceland Wedding Chapel, die Little White Wedding Chapel und die kleine Wee Kirk O’the Heather. Alle drei haben ihren ganz eigenen Charme, und natürlich schaue ich mir die Angebote genau an. Schließlich heiratet hier nicht irgendwer, sondern meine Tochter. Und wenn ich schon die Verantwortung übernehme, soll das Ganze auch etwas Besonderes werden.
Die Graceland Wedding Chapel hat natürlich einen gewissen Prominentenbonus. Hier haben schon bekannte Persönlichkeiten geheiratet oder ihr Eheversprechen erneuert, und der Name allein klingt nach Elvis. Die Little White Wedding Chapel ist ebenfalls eine Institution. Besonders kurios finde ich den Drive-through-Schalter, an dem man sich tatsächlich trauen lassen kann, ohne das Auto verlassen zu müssen. Andere bestellen am Drive-through einen Cheeseburger mit Pommes, in Las Vegas bekommt man auf Wunsch gleich einen Ehemann dazu. Ob es dafür auch ein Sparmenü gibt, weiß ich allerdings nicht.

Heute kommen wir auf unseren Fahrten durch Las Vegas an mehreren dieser berühmten Hochzeitskapellen vorbei. Natürlich muss ich sie fotografieren. Die Little White Chapel mit ihrem verrückten Drive-through, die Graceland Chapel, die Little Church of the West und schließlich auch die Wee Kirk O’the Heather landen auf meiner Speicherkarte. Daraus wird langsam eine regelrechte Sammlung. Während andere Touristen die Casinos fotografieren, dokumentiere ich Hochzeitskapellen. Beruflich bin ich zwar nicht in der Hochzeitsbranche tätig, aber meine neue Nebenbeschäftigung nimmt inzwischen durchaus professionelle Ausmaße an.
Und eine dieser kleinen Kapellen spielt für unsere Familie schon bald eine ganz besondere Rolle. Denn bei meiner Suche zu Hause habe ich alle drei Kapellen angeschrieben und mich nach den verschiedenen Hochzeitspaketen erkundigt. Die Antworten von Graceland und der Little White Chapel fallen ziemlich nüchtern aus. Ja, der gewünschte Termin ist verfügbar, die verschiedenen Pakete stehen auf der Internetseite, bitte dort auswählen und buchen. Das ist natürlich völlig in Ordnung, aber irgendwie habe ich mir die Organisation der Hochzeit meiner Tochter ein bisschen persönlicher vorgestellt. Schließlich möchte ich nicht einfach einen Termin für einen Ölwechsel vereinbaren.
Ganz anders läuft es bei der Wee Kirk O’the Heather. Von dort meldet sich eine Frau namens Lynn, und schon ihre erste Antwort ist eine angenehme Überraschung. Sie nimmt sich Zeit, beantwortet meine Fragen ausführlich und erklärt mir, wie die Zeremonie ablaufen könnte. Keine knappe Standardantwort, kein Verweis auf irgendein Buchungsformular, sondern eine richtige Unterhaltung per E-Mail. Ich habe sofort das Gefühl, dass hier jemand sitzt, dem es tatsächlich wichtig ist, dass dieser Tag für Bianca und Patrick etwas Besonderes wird.

Und so entwickelt sich zwischen Lynn in Las Vegas und mir zu Hause ein reger E-Mail-Verkehr. Ich frage, Lynn antwortet. Mir fällt noch etwas ein, Lynn erklärt es. Ich habe eine neue Idee, Lynn überlegt mit. Irgendwann kommt es mir beinahe so vor, als würden wir uns schon ewig kennen. Dabei haben wir uns noch nie persönlich gesehen. Sie ist für mich jedenfalls schnell mehr als nur eine Ansprechpartnerin in einer Hochzeitskapelle. Sie wird meine wichtigste Verbündete bei einem Vorhaben, von dem die beiden Hauptpersonen möglichst wenig mitbekommen sollen.
Welche Kapelle schließlich das Rennen macht, ist damit eigentlich schon entschieden. Die berühmtesten Namen müssen eben nicht immer die beste Wahl sein. Manchmal reicht eine freundliche Frau, die sich Zeit nimmt und nicht bei jeder zusätzlichen Frage innerlich die Augen verdreht. Gerade bei einer Hochzeit ist mir das wesentlich wichtiger als eine lange Liste prominenter ehemaliger Gäste.
Aber zurück zu unserem heutigen Shopping-Marathon. Im südlichen Outlet vergeht die Zeit mindestens genauso schnell wie am Vormittag. Wir stöbern, kaufen und schleppen unsere Beute von einem Geschäft zum nächsten. Irgendwann stellt sich unweigerlich die Frage, wie wir das alles später eigentlich in unseren Koffern unterbringen wollen. Aber das ist ein Problem für unser zukünftiges Ich. Und das hat schließlich noch ein paar Tage Zeit, sich darüber Gedanken zu machen.
Erst gegen 18:30 Uhr verlassen wir die Einkaufswelt wieder. Ein kompletter Tag zwischen Sonderangeboten, Umkleidekabinen und Kassenschlangen liegt hinter uns. Die Taschen sind voller, die Füße müder und die Kreditkarten vermutlich froh, dass endlich Feierabend ist. Wobei Feierabend in Las Vegas natürlich ein ausgesprochen dehnbarer Begriff ist. Denn jetzt beginnt der Teil des Tages, für den diese Stadt eigentlich berühmt ist. Wir fahren zum Strip.
Auf dem Weg zum Venetian lassen wir es uns natürlich nicht nehmen, noch ein bisschen über den Strip zu cruisen. Schließlich ist Las Vegas eine Stadt, in der man praktisch an jeder roten Ampel die Kamera zücken könnte. Vorbei geht es an riesigen Leuchtreklamen, dem berühmten Harley-Davidson Café mit seiner gigantischen Motorradfassade und natürlich dem Hard Rock Café, dessen überdimensionale Gitarre schon von Weitem unmissverständlich klarmacht, dass hier nicht gerade klassische Kammermusik auf dem Programm steht. Auch der bunte Heißluftballon vor dem Paris Hotel muss aufs Foto, ebenso wie die gewaltigen, bronzefarben schimmernden Türme des Wynn und Encore, die in der Abendsonne glänzen, als hätte jemand sie frisch poliert. Dazwischen entdecken wir immer wieder Gebäude, bei denen man sich fragt, was die Architekten wohl geraucht haben, bevor sie ihre Entwürfe eingereicht haben. Besonders das Planet Hollywood mit seiner geschwungenen, auffällig gemusterten Fassade sieht aus, als hätte sich eine riesige Discokugel mit einem Hochhaus gepaart. So kommen wir auf dem Weg zum Venetian nur langsam voran, aber genau das ist ja das Schöne an Las Vegas: Hier ist selbst die Fahrt von A nach B schon ein halbes Unterhaltungsprogramm.
Las Vegas macht eben genau das, was Las Vegas am besten kann: Es übertreibt maßlos. Riesige Hotels, leuchtende Reklamen, künstliche Landschaften und Gebäude, bei denen offenbar niemand während der Planung auf die Idee gekommen ist, dass man vielleicht auch ein bisschen kleiner bauen könnte. Hier steht ein Eiffelturm, dort eine Pyramide, ein paar Meter weiter ein italienischer Glockenturm. Wenn irgendwo auf der Welt ein Architekt vorgeschlagen hätte, Venedig mitten in der Wüste nachzubauen, hätte man ihn vermutlich freundlich gebeten, seinen Schreibtisch zu räumen. In Las Vegas bekommt er dafür ein Milliardenbudget.
Unser Ziel ist heute unter anderem das Venetian mit dem angrenzenden Palazzo. Und kaum betreten wir das Venetian, stehen wir mitten in einer Welt, die mit der staubigen Wüstenlandschaft draußen ungefähr so viel gemeinsam hat wie ein italienischer Espresso mit amerikanischem Filterkaffee. Über uns erstrecken sich kunstvoll bemalte Decken, überall glänzen Marmor, Säulen und goldene Verzierungen. Rolltreppen führen durch prächtige Hallen, und hinter der nächsten Ecke stehen wir plötzlich an einem venezianischen Kanal.
Ja, einem Kanal. Mit Wasser. Mit Brücken. Mit Gondeln. Mitten in Las Vegas. Die Gondolieri schippern ihre Fahrgäste durch die künstlichen Wasserstraßen, vorbei an Häuserfassaden, die aussehen, als wären sie direkt aus Venedig importiert worden. Darüber spannt sich ein Himmel, der verdächtig perfekt aussieht und sich auch von der tatsächlichen Tageszeit draußen nicht beeindrucken lässt. Während in der echten Lagunenstadt gelegentlich das Hochwasser durch die Gassen schwappt und die Tauben versuchen, einem das Frühstück zu klauen, hat man hier sämtliche Unannehmlichkeiten einfach weggelassen. Venedig ohne schlechtes Wetter, ohne müde Füße und vermutlich auch ohne den Geruch der Kanäle im Hochsommer. Dafür mit Casino und Klimaanlage. Die Amerikaner haben offenbar beschlossen, Italien zu verbessern.
Wir schlendern durch die prachtvollen Einkaufspassagen, bleiben an den Brücken stehen und beobachten die Gondeln. Stefan und Nadine lassen sich natürlich ebenfalls vor dieser Kulisse fotografieren. Es ist schon faszinierend, wie überzeugend diese künstliche Welt wirkt, obwohl man genau weiß, dass man sich in einem riesigen Hotelkomplex mitten in Nevada befindet. Draußen liegt die Wüste, drinnen ist Italien. Ein paar Schritte weiter wartet das nächste Casino, und vermutlich könnte man innerhalb einer Stunde eine halbe Weltreise unternehmen, ohne jemals frische Luft einzuatmen.
Auch das Palazzo beeindruckt mit seinen großzügigen Hallen und dieser typisch amerikanischen Vorstellung von Luxus, bei der grundsätzlich alles mindestens drei Nummern größer ausfallen muss als notwendig. Wir schauen uns um, lassen die Atmosphäre auf uns wirken und genießen es, endlich wieder gemeinsam unterwegs zu sein. Nach unserer ersten Reisewoche, in der Stefan und ich zu zweit durch Arizona, New Mexico und Colorado gefahren sind, fühlt es sich richtig schön an, jetzt die ganze Familie um uns zu haben.
Und während wir durch diese verrückte Glitzerwelt spazieren, muss ich immer wieder an das denken, was uns in den nächsten Tagen noch bevorsteht. Irgendwo hier in Las Vegas wartet bereits eine kleine Hochzeitskapelle auf uns. Ein Elvis steht gewissermaßen schon in den Startlöchern, auch wenn er davon vermutlich noch nichts ahnt. Und Bianca und Patrick genießen ihren Urlaub, ohne zu wissen, wie viele kleine und große Überraschungen ich für sie vorbereitet habe. Dass ich dabei selbst noch einige Überraschungen erleben werde, steht allerdings ebenfalls fest. Nur ahne ich davon heute noch nichts.
Später fahren wir zurück ins Hard Rock Hotel. Nach diesem ausgiebigen Tag haben wir uns ein bisschen Ruhe redlich verdient. Unser Zimmer ist angenehm modern eingerichtet, und draußen ziehen weiterhin die Flugzeuge über Las Vegas hinweg. Das Hotel selbst ist natürlich auch alles andere als gewöhnlich. Schon die langen Flure wirken, als könnte man sich darin problemlos verlaufen, und überall begegnet einem die Rockmusikgeschichte. Gitarren, Erinnerungsstücke und jede Menge Rock ’n’ Roll gehören hier schließlich genauso zur Einrichtung wie anderswo die obligatorische Zimmerpflanze.
Wir lassen den Tag gemütlich ausklingen. Ein kompletter Shopping-Marathon, ein Spaziergang durch das künstliche Venedig und jede Menge Las-Vegas-Eindrücke liegen hinter uns. Die Stadt hat uns heute wieder einmal gezeigt, dass hier praktisch alles möglich ist, solange es groß genug, bunt genug und möglichst spektakulär ist.
Und irgendwo zwischen all den Casinos, Einkaufstüten und Gondeln nimmt auch unsere kleine Familienhochzeit immer konkretere Formen an. Die Kapelle ist ausgesucht, die Verbindung zu Lynn steht, und ich habe noch einige Ideen, von denen Bianca und Patrick nichts wissen.
Las Vegas hat heute ordentlich Geld mit uns verdient. Aber das teuerste Abenteuer muss nicht unbedingt das mit dem höchsten Preis sein. Manchmal reicht schon eine Tochter, die sagt: „Mama, organisier du das mal.“
Und ich habe zugesagt.
Was soll da schon schiefgehen?
































