Fünf Dörfer, hundert Treppen und mehr Gelato als medizinisch empfohlen
Heute Morgen hat Stefan den Frühstücksmeister gegeben. Während ich mich noch im Halbschlaf fragte, ob es gesellschaftlich akzeptabel ist, erst nach dem ersten Kaffee vollständig zu funktionieren – Antwort: definitiv ja, wer etwas anderes behauptet lügt – stand er schon in unserer kleinen Camper-Küche und zauberte frischen Kaffee und knusprige Brötchen. Ein Morgen, der so beginnt, kann eigentlich nur gut werden.

Der Campingplatz Valdeiva lag in der Frühsonne, die Vögel sangen ihr Pflichtprogramm, die Luft roch nach Pinienharz und der leisen Ahnung von Abenteuer. Irgendwo in der Ferne warteten fünf Dörfer auf uns, aufgereiht an der ligurischen Küste wie Perlen an einer sehr steil angebrachten Kette. Heute war der Tag, an dem wir alle fünf besuchen wollten. Alle. Fünf. Mit Füßen.
Unser Campingplatz-Shuttlebus brachte uns wieder bequem zum Bahnhof – und von dort ging es mit dem Zug zurück nach Monterosso al Mare. Startpunkt unseres heutigen Cinque-Terre-Abenteuers. Fünf Dörfer, eine spektakuläre Küste, jede Menge italienischer Charme. Und, das wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, mehr Treppen als vernünftig ist.
Heute ist es soweit: Wir wagen uns auf den berühmten Sentiero Azzurro – die Blaue Route, die Monterosso mit Vernazza verbindet. Etwa 3,5 Kilometer pure Küstenzauberei, gespickt mit atemberaubenden Ausblicken, unzähligen Treppen und der stillen Hoffnung, dass die Oberschenkelmuskulatur nicht auf halber Strecke streikt und die Kündigung einreicht.
Unser Startpunkt: der Bahnhof in Monterosso al Mare. Noch fühlen wir uns entspannt, voller Vorfreude, vollständig ahnungslos. Entlang der Promenade schlendern wir an den pastellfarbenen Häusern vorbei, die sich direkt an den Lungomare schmiegen wie alte Bekannte, die nicht mehr auseinanderrücken wollen. Wer es eilig hat, könnte durch den Tunnel ins alte Monterosso huschen – aber wir sind nicht hier, um abzukürzen. Wir sind hier für das volle Programm. Inklusive aller Stufen, die Ligurien zu bieten hat. Und Ligurien hat viele Meinungen zu diesem Thema.
Dann beginnt er. Der Aufstieg. Ab hier gibt es keine falschen Hoffnungen mehr, keine gemütliche Ebene, keine freundliche Rampe. Die ersten Stufen wirken noch harmlos, fast einladend – als wäre das ein Spaziergang, den auch eure Oma in Hausschuhen absolvieren könnte. Das täuscht. Schon bald verwandelt sich der Weg in ein Terrassen-Workout mit Aussicht, bei dem der Körper zunehmend interessante Fragen stellt und man als Antwort nur „noch ein bisschen“ anbieten kann.

Kurz vor dem Hotel Porto Roca entdecken wir eine einladend aussehende Treppe, die steil hinabführt. Na klar steigen wir sie hinunter. Abenteuer und so. Was runtergeht, muss auch wieder hoch – eine Erkenntnis, die man in den Cinque Terre ungefähr dreißig Mal täglich neu macht. Treppen gibt es hier in mehr Varianten als Gelato-Sorten. Breit, schmal, steil, steiler, „bitte nochmal kurz aufhören zu atmen damit man passt“ – alles dabei.
Am Mauthäuschen, wo normalerweise die Cinque Terre Card kontrolliert wird, ist heute niemand. Freie Fahrt – oder besser: freier Aufstieg. Ab jetzt wird’s spannend: Der Pfad schlängelt sich durch terrassierte Weinfelder, die so steil an den Hang gebaut sind, dass man sich ernsthaft fragt, wie hier überhaupt Trauben wachsen können, ohne direkt ins Meer zu kullern. Offensichtlich haben die Trauben in Ligurien das Gleichgewicht über Jahrhunderte perfektioniert. Wir sind seit zwanzig Minuten dabei und haben immer noch zwei linke Füße.
Der Weg ist schmal, manchmal gerade breit genug für eine Person – was zu interessanten Begegnungen führt, wenn Wanderer aus der Gegenrichtung kommen. Ein freundliches „Prego!“ hier, ein vorsichtiges Balancieren am Wegrand dort, ein stummes gegenseitiges Abschätzen wer von beiden die mutigere Ausweichlinie fährt. Es gehört dazu.
Auf den Fotos sieht man Stefan in verschiedenen Phasen des Sentiero: konzentriert beim Steigen, balancierend auf nassen Steinen, einmal klar knöcheltief in einer Pfütze stehend mit dem gelassensten Blick aller Zeiten. Was man auf den Fotos nicht sieht: was er dabei gesagt hat. Was er gesagt hat, bleibt unter Wanderern.
Oben angekommen, sind alle Anstrengungen vergessen. Vor uns: das tiefblaue Meer, die dramatischen Klippen, die raue Schönheit der ligurischen Küste in ihrer vollständigsten, unverschämtesten Ausprägung. Man muss stehen bleiben, durchatmen und einfach schauen. Das Schild am Wegrand zeigt: Vernazza – Monterosso, 592 Meter Höhe, 3500 Meter Länge, 188 Höhenmeter – und 112 etwas, das wir nicht ganz lesen konnten, aber vermutlich „verlorene Lebensminuten“ bedeutet. Oder Flüche. Beides wäre fair.
Dann: der Abstieg nach Vernazza. Klingt langweilig. Ist es nicht. Die Steinstufen sind unregelmäßig, manche fast kniehoch – als hätten sie keine konkreten Absprachen getroffen. Wer nicht aufpasst, könnte schneller als geplant in Vernazza landen. Aber mit jedem Schritt eröffnet sich ein neuer Blick auf das charmante Dorf, das sich unten am Meer in die Felsen schmiegt wie jemand, der es sich sehr bequem gemacht hat und nicht vorhat, sich nochmal zu bewegen.
Nach knapp zwei Stunden und einer Oberschenkelmuskulatur, die begonnen hat, uns in einer Sprache anzusprechen die wir lieber nicht verstehen würden, erreichen wir den höchsten Punkt der Strecke – und damit den besten Blick auf Vernazza. Die kleinen, pastellfarbenen Häuser, eng aneinandergedrängt, scheinen fast ins Meer zu stürzen. Sie tun es nicht. Sie haben das schon ein paar Jahrhunderte lang nicht getan. Man kann sich eigentlich drauf verlassen.

Vernazza empfängt uns wie ein Dorf aus einem Film, der von einem Regisseur gedreht wurde, der wirklich liebt was er tut. Enge, verwinkelte Gassen, bunte Fassaden, Balkone voller blühender Geranien, kleine Läden die handgefertigte Keramik neben klassischen Souvenirs anbieten und sich dabei nicht einmal schämen. Der Duft von frischem Basilikum zieht durch die Gassen, irgendwo riecht es nach ofenfrischem Brot, und unser Magen – bisher tapfer – gibt jetzt ebenfalls seinen Kommentar ab.

Am Hafen stockt uns kurz der Atem. Eine kleine Bucht, Fischerboote die sanft auf den Wellen schaukeln, das Blau des Himmels das sich im Wasser spiegelt – Postkartenidylle in Echtzeit und mit echtem Wind dazu. Die Cafés entlang der Promenade sind gut gefüllt. Hier trinkt man Wein, dort genießt jemand den ersten Cappuccino mit dem entspannten Gesicht von jemandem, der diesen Platz schon seit Jahren kennt und keinerlei Eile hat, das zu ändern. Das Leben scheint hier einfach ein bisschen langsamer zu laufen als anderswo. Wir schließen uns an.
Aber Neugier schlägt Muskelkater. Also machten wir uns auf den Weg durch die steilen Gassen nach oben – eine Idee, die nach der Wanderung eigentlich als Schnapsidee abzuqualifizieren gewesen wäre, aber Vernazza hat diesen Sog, gegen den man wenig ausrichten kann. Und dann fanden wir es: Il Pirata delle 5 Terre. Ein kleines, gemütliches Restaurant, das sich fast versteckt in den Hang schmiegt – wäre es nicht hier, man würde es nicht suchen und trotzdem vermissen. Die Tische drinnen, der Blick durch die Fenster auf das Dorf und das Meer dahinter, die Atmosphäre von irgendwo zwischen Geheimtipp und Stammlokal.
Wir starteten mit einer Bruschetta, die so gut war, dass ich kurz überlegte, ob hier eine Nonna mit jahrhundertealtem Rezeptgeheimnis in der Küche stand. Saftige Tomaten, knuspriges Brot, frisches Basilikum – reduziert auf das Wesentliche, und genau deshalb perfekt. Dann die Spaghetti mit Lachs. Perfekt al dente, eine cremige Sauce, die nicht zu schwer und nicht zu leicht war – genau richtig, so als hätte jemand das Gleichgewicht des Universums mit Nudeln erklärt. Wir saßen da, den Blick über Vernazza schweifend, redeten über den Wanderweg und ließen uns von der entspannten Atmosphäre tragen. In diesem Moment gab es nur uns, unser Essen und dieses kleine Stück ligurisches Paradies.
Nach dem Essen: Gelato. Natürlich. Man kann in Vernazza nicht einfach durch die Gassen schlendern ohne vom Duft einer kleinen Eisdiele eingefangen zu werden – die arbeiten offensichtlich mit Absicht. Der Geruch von frischen Waffeln und hausgemachtem Gelato trifft einen wie eine sehr freundliche, sehr überzeugende Hand auf der Schulter. Wir entschieden uns für Stracciatella und Schokolade. Cremig, kühl, perfekt durchzogen von knackigen Schokoladensplittern – ein Meisterwerk in der Waffel. Mit den Eisbechern in der Hand setzten wir uns auf eine Bank direkt am Hafen, vor dem alten Wachturm. Vor uns schaukelten bunt bemalte Boote sanft auf den Wellen, die Sonne spiegelte sich im türkisblauen Wasser, und das wunderschöne Chaos des italienischen Lebens zog an uns vorbei. Wenn das Leben ein Film wäre, dann wäre das hier der Moment, in dem die sanfte Musik einsetzt und der Abspann beginnt.
Weiter. Der Zug brachte uns nach Riomaggiore – und schon aus der Ferne sah man es: leuchtend bunte Häuser, die sich dicht an die schroffen Klippen drängten, als würden sie sich gegenseitig festhalten, um nicht ins Meer zu stürzen. Gelb, Rot, Orange – in einem Kontrast zum satten Grün der Hügel und dem Blau des Meeres, der so intensiv ist, dass man kurz überlegt ob man vielleicht aus Versehen einen Filter auf die Augen gelegt hat.
Als wir aus dem Zug stiegen, hatte das Dorf sofort diese Wirkung. Lebendig, charmant, ein bisschen chaotisch – genau so, wie ein italienisches Küstendorf sein muss. Wir tauchten ein in das Labyrinth aus schmalen Gassen, die sich wie kleine Flüsse durch das Dorf schlängelten – immer wieder unterbrochen von winzigen Restaurants in denen frischer Fisch und hausgemachte Pasta dufteten, und Läden die alles von Kunsthandwerk bis zu den besten Pesto-Varianten der Region anboten. Der Duft von gutem Pesto in einer ligurischen Gasse – das ist so eine Art olfaktorisches Argument, dem man nicht widersteht.
Je tiefer wir ins Dorf vordrangen, desto näher kamen wir dem Meer. Und dann: die legendären Treppen von Riomaggiore. Wer dachte, der Sentiero hätte uns auf alle erdenklichen Stufenvarianten vorbereitet, hatte die Treppen von Riomaggiore nicht mitgerechnet. Aber das Prinzip kennen wir mittlerweile auswendig: Wo es Treppen gibt, gibt es Belohnungen.
Unten angekommen: ein atemberaubendes Bild. Die raue Küste, die schäumenden Wellen die gegen die Felsen peitschten, die bunten Häuser hoch über uns wie stille Zuschauer über ein Drama, das täglich spielt. Das Meer war wild, aufbrausend, kraftvoll – als hätte es heute Nachmittag beschlossen, sich von seiner dramatischsten Seite zu zeigen. Jede Welle eine kleine Inszenierung, jede Gischtfontäne ein Applaus für sich selbst. Wir standen da und schauten, und für einen Moment redet man gar nicht mehr.
Dann die Ernüchterung: Der berühmte Via dell’Amore – der Liebespfad zwischen Riomaggiore und Manarola – war gesperrt. Dieser legendäre Küstenweg, bekannt für seine spektakulären Aussichten und die romantische Atmosphäre, war für uns nicht zugänglich. Ein bisschen enttäuschend? Ja. Aber gleichzeitig ein perfekter Grund zurückzukommen. Die Cinque Terre hatten uns längst in ihren Bann gezogen, und das war mit Sicherheit nicht unser letzter Besuch.

Weiter nach Manarola – und direkt in eine Postkarte hinein. Anders kann man es nicht beschreiben. Die bunten Häuser, die sich wie ein wildes Mosaik an die steilen Felsen klammern, leuchteten in der Nachmittagssonne in einem Gelb-Orange-Rosa, das man sonst nur in der Bildbearbeitung hinbekommt. Hier bekommt man es umsonst, einfach indem man hinschaut. Die schmalen Gassen führten uns sanft hinab zum kleinen Hafen, wo die Fischerboote ruhig in der geschützten Bucht dümpelten – vermutlich die entspanntesten Boote Italiens.
Dann der Aussichtspunkt. Und dann standen wir dort, mit einem Panoramablick der jeden Kalender neidisch macht: die Farben des Dorfes schienen mit der sinkenden Sonne noch intensiver zu leuchten, als hätte jemand einen Regler aufgedreht. Manarola hat diese magische Fähigkeit, einen in seinen Bann zu ziehen ohne dass man es merkt. Einmal geblinzelt – zack, verzaubert. Wir standen da und schauten lange. Länger als geplant. Pünktlich waren wir heute sowieso nicht mehr.

Letzter Halt: Corniglia – das Bergdorf der Cinque Terre, das als einziges nicht direkt am Wasser liegt, sondern hoch oben auf den Klippen thront, wie jemand der eine sehr gute Aussicht dem Meereszugang vorzieht. Schon der erste Anblick: Wie hat es dieses Dorf geschafft, sich 100 Meter über dem Wasser an den Felsen zu etablieren, ohne irgendwann ins Meer zu kippen?
Der Bahnhof liegt natürlich unten. Und der Weg nach oben? Fast 400 Stufen der legendären Scalinata Lardarina. Wir schauten unsere Beine an. Unsere Beine schauten uns zurück. Dieser Blick war eindeutig. Shuttlebus.
Ein paar Minuten später standen wir mit minimalem Aufwand und ohne einen einzigen Schweißtropfen mitten in diesem wunderschönen, entschleunigten Dorf. Corniglia fühlt sich anders an. Ruhiger, gemütlicher, weniger Trubel, mehr Gelassenheit. Kein Hafen, kein lautes Wellenrauschen – nur kleine Gassen, Steinhäuser und die sanften Hügel der ligurischen Weinberge. Überall blühten bunte Blumen, die Luft war erfüllt von Kräutern, Lavendel und einer Brise absoluter Entspannung. Als hätte Corniglia eine eigene Zeitzone erschaffen, in der sich alle ein bisschen mehr Zeit nehmen dürfen.
Wir spazierten durch die engen Gassen, entdeckten kleine versteckte Plätze mit Traumblicken über die Küste, ließen uns treiben. Nach dem Tempo des Sentiero und der Zugfahrerei durch alle Dörfer war diese Entschleunigung fast ein Kulturschock im besten Sinne.
Dann kam der Abstieg zurück zum Bahnhof. Wir hatten gelernt. Wir sagten nichts. Wir taten es einfach. Drei Minuten später vibrierten die Oberschenkel wieder auf bekannte Art, aber das Lächeln blieb unerschütterlich. Manche Erfahrungen verbessern sich beim Wiederholen nicht – sie werden nur vertrauter.

Unser letzter Halt führte uns zurück nach Monterosso. Ein letztes Mal durch die verwinkelten Gassen, ein letztes Mal die bunten Fassaden in dem warmen Abendlicht bestaunen. Die Abendstimmung hatte Monterosso in eine gemütliche Version seiner selbst verwandelt – entspannt, ein bisschen verschlafen, als hätte es den ganzen Tag auf uns gewartet. Wir spazierten am Strand entlang, die Wellen rollten sanft ans Ufer, die letzten Badegäste nutzten die allerletzten Sonnenstrahlen.
Und dann natürlich: Gelato. Drittes Mal heute. Wir schämen uns kein bisschen. Dieses Mal: Limoncello-Eis. Erfrischend, zitronig, mit genau dem richtigen Hauch von „Oh wow, das schmeckt nach Urlaub!“ Mit unserer Beute in der Hand suchten wir uns eine Bank mit Meerblick. Die Gespräche um uns herum vermischten sich mit dem sanften Rauschen der Wellen, eine leichte Brise wehte über die Bucht. Für einen Moment stand die Zeit still. Oder wir standen still. Beides fühlte sich gut an.
Dann fiel uns ein, dass wir noch Zeit bis zum Zug hatten. Also schlenderten wir in einen kleinen Laden – nur mal kurz schauen, versteht sich. Das kennen wir alle. Fünf Minuten später standen wir mit gut gefüllter Einkaufstüte an der Kasse. Frisches Brot, Mortadella, Schinken, lokale Spezialitäten – das kulinarische Notfallkit für den nächsten Morgen. Die Art von Vorratshaltung, die sicherstellt, dass der nächste Tag mindestens genauso gut beginnt wie der heutige endet.

Mit einem Lächeln im Gesicht und Einkaufstüten in den Händen machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Der Zug zurück nach Deiva Marina, der Shuttle zurück zum Campingplatz. Erschöpft, überglücklich, die Muskeln schwer und das Herz leicht. Wir sanken in die Sitze des Shuttles wie zwei Menschen, die ihren Teil geleistet haben – und mehr.
Was für ein Tag. Die unzähligen Stufen, die spektakulären Ausblicke, die bunten Häuser, Stefans Pfütze, der Pirat, das dreifache Gelato, Vernazza und Riomaggiore und Manarola und Corniglia und nochmal Monterosso. Fünf Dörfer an einem Tag. Mit Füßen.
Zurück im Camper sanken wir ins Bett – die Beine müde, der Kopf voller Bilder von türkisblauem Meer, pastellfarbenen Fassaden und wild tosenden Wellen. Wir waren uns einig: Die Cinque Terre hatten uns erwischt. Diese Mischung aus rauer Natur, malerischen Dörfern und dieser ganz speziellen Qualität der Luft da unten am Meer – das war Italien in seiner konzentriertesten Form. Und während wir uns in die Kissen kuschelten, fiel dieser eine Satz, der eigentlich immer das Ende eines richtig guten Reiseabenteuers markiert:
„Hier müssen wir irgendwann noch mal hin. Mit den Kindern und Enkeln.“
Cinque Terre – wir kommen wieder. Versprochen.

































































