Chicken, Christmas & ein Umweg mit gutem Grund – von Tok über North Pole nach Fairbanks
Der Morgen in Tok begann deutlich versöhnlicher als der gestrige Tag. Als ich kurz nach sieben aus dem Fenster sah, hing der Vollmond noch am Himmel, während auf der anderen Seite bereits die ersten Farben des Sonnenaufgangs auftauchten – Alaska hatte offensichtlich beschlossen, sich für den gestrigen Grauschleier ein bisschen zu entschuldigen. Das Angebot nahmen wir natürlich an.
Eine halbe Stunde später saßen wir schon wieder bei Fast Eddy’s, das sich innerhalb kürzester Zeit zu unserer persönlichen Tok-Kantine entwickelt hatte. Gestern Abend Burger und Ribs, heute Frühstück – wenn wir noch zwei Tage geblieben wären, hätten wir vermutlich Stammgaststatus, einen eigenen Tisch und irgendwann einen Schlüssel für die Hintertür bekommen. Das Frühstück war jedenfalls ordentlich, Kaffee floss in ausreichenden Mengen, und kurz nach acht saßen wir wieder im Auto. Unser eigentliches Tagesziel hieß Fairbanks und lag nördlich beziehungsweise westlich von uns. Was wir taten? Natürlich erst einmal in die andere Richtung fahren. Ein völlig normaler Roadtrip bei uns.
Der Grund für diesen geografisch eher fragwürdigen Start hatte einen Namen, gegen den wir praktisch chancenlos waren: Chicken. Es gibt Orte, an denen man wegen eines Nationalparks, einer spektakulären Landschaft oder eines berühmten Bauwerks einen Umweg fährt. Und dann gibt es Chicken, Alaska. Da fährt man hin, weil der Ort Chicken heißt. Mehr Begründung braucht es eigentlich nicht. Von Tok folgten wir zunächst dem Alaska Highway bis zur Tetlin Junction und bogen dort auf den Taylor Highway ab, der sich weit hinein in den Osten Alaskas und schließlich Richtung kanadische Grenze schlängelt. Die Saison war allerdings praktisch vorbei, der Grenzübergang bereits geschlossen und damit war Chicken für uns Endstation. Was durchaus passend erschien. Wenn man schon freiwillig über hundert Kilometer in eine Sackgasse fährt, sollte am Ende wenigstens ein riesiges Huhn stehen.
Die Landschaft wurde mit jedem Kilometer einsamer. Erst verlief der Taylor Highway noch asphaltiert durch endlose Wälder und über sanfte Hügel, später ging der Belag in Schotter über, und spätestens da entwickelte die Gegend jenes typische Alaska-Gefühl, bei dem man sich irgendwann fragt, wann man eigentlich zuletzt einen Menschen gesehen hat. Häuser gab es kaum, Verkehr praktisch gar nicht.
Hin und wieder stand irgendwo eine alte Holzhütte am Straßenrand, von der man nicht so recht wusste, ob sie bewohnt, verlassen oder seit 1963 lediglich kurz unbeaufsichtigt war. Über allem lag dieser gewaltige Himmel, darunter Wälder bis zum Horizont und irgendwo mittendrin wir in unserem Auto, weil wir unbedingt einen Ort besuchen wollten, der wie ein Bestandteil eines Happy Meals klingt. Je näher wir Chicken kamen, desto gespannter wurde ich. Irgendetwas musste dort doch sein. Ein Ort mit diesem Namen konnte unmöglich einfach nur normal sein. War er auch nicht.
Chicken empfing uns zunächst einmal mit einer beeindruckenden Menge – nichts. Keine Menschen, keine Autos, kein geöffneter Laden und kein Hahn, der wenigstens aus Höflichkeit gekräht hätte. Wir rollten langsam hinein und sahen rechts und links eine Ansammlung aus Blockhütten, Holzbauten, Goldgräberdekoration und diversen Gebäuden, die im Sommer offenbar Cafés, Saloons, Souvenirläden, Tankstellen und kleine Unterkünfte beherbergen. Jetzt standen sie sämtlich geschlossen da. Chicken hatte die Saison beendet, das Licht ausgemacht und war offenbar ohne uns Bescheid zu sagen in den Winterschlaf gegangen. An manchen Stellen hätte nur noch ein trockenes Buschknäuel über die Straße rollen müssen, und Sergio Leone hätte sofort mit den Dreharbeiten beginnen können.
Dabei muss Chicken im Sommer durchaus Betrieb haben. Wohnmobile kommen über den Taylor Highway, Reisende fahren weiter Richtung kanadische Grenze, Goldsucher versuchen noch immer ihr Glück, und vermutlich werden an einem guten Julitag mehr Chicken-T-Shirts verkauft als Hühner im gesamten Ort leben. Jetzt hingegen gehörte uns Chicken praktisch allein. Wir hielten vor geschlossenen Cafés, fotografierten den Saloon, das Post Office, diverse bizarre Hühnchenfiguren und natürlich ein gewaltiges Metallhuhn, das über diese eigenartige kleine Ansiedlung zu wachen schien wie der Schutzpatron aller Menschen, die Schwierigkeiten mit komplizierten Ortsnamen haben. Besonders schön fand ich auch die Toilette mit Hühnerdekor. Wenn sich ein Ort schon Chicken nennt, dann wird das Thema hier offenbar konsequent bis in den Sanitärbereich durchgezogen.

Das eigentlich Witzige war, dass wir ursprünglich sogar eine Übernachtung hier gebucht hatten. Durch unsere spätere Routenänderung hatten wir sie wieder storniert, und während wir jetzt durch das vollständig verlassene Chicken liefen, kam mir unweigerlich der Gedanke, ob irgendein armer Mensch nur wegen unserer Reservierung noch eine Woche länger ausgeharrt hätte. Vielleicht hatten wir mit unserer Absage die offizielle Wintersaison ausgelöst. „Die Deutschen kommen nicht. Macht dicht.“ Türen verriegeln, Wasser abstellen, letztes Huhn einfangen und ab nach Fairbanks.
Zumindest hätte der Anblick hervorragend dazu gepasst. Im Nachhinein war die Stornierung jedenfalls nicht unsere schlechteste Entscheidung gewesen. So charmant ich diesen eigenartigen Ort fand: Den Abend hätten wir wahrscheinlich damit verbracht, einander gegenüberzusitzen und zu überlegen, ob das große Metallhuhn draußen inzwischen seine Position verändert hatte.
Warum heißt ein Ort ausgerechnet Chicken ?
Die Geschichte ist fast noch besser als der Name selbst. Während des Goldrauschs lebten in dieser Gegend viele Ptarmigans, Schneehühner, die den Goldsuchern als wichtige Nahrungsquelle dienten. Als die Siedlung um 1902 einen offiziellen Namen bekommen sollte, wollte man sie deshalb „Ptarmigan“ nennen.
Dann tauchte allerdings ein Problem auf, das jeder nachvollziehen kann, der dieses Wort gerade zum ersten Mal gelesen hat: Offenbar war man sich nicht ganz sicher, wie zum Teufel man Ptarmigan eigentlich schreibt. Und bevor man sich mit der Orthografie eines Schneehuhns dauerhaft das Leben schwer machte, entschied man sich für die pragmatische Lösung: Chicken.
Ein Huhn war schließlich auch ein Vogel und ließ sich wesentlich einfacher buchstabieren. So zumindest lautet die wunderbare Überlieferung – und ganz unabhängig von den letzten Details muss man den Gründervätern eines lassen: Marketing konnten sie. Einen Ort namens Ptarmigan hätten wir vielleicht nicht freiwillig besucht. Für Chicken sind wir über 200 Kilometer Umweg gefahren.
Im Sommer leben hier nur wenige Dutzend Menschen, im Winter schrumpft die Bevölkerung auf eine Handvoll Hartgesottener zusammen. An diesem Morgen hätten es unseren Beobachtungen zufolge allerdings auch minus fünf sein können. Nachdem wir wirklich alles fotografiert hatten, was in Chicken nicht rechtzeitig weglaufen konnte, machten wir uns wieder auf den Rückweg. Es gab schließlich keine alternative Route, also fuhren wir dieselben Kilometer über den Taylor Highway zurück. Landschaftlich war das keineswegs schlimm, und in Gegenrichtung sah ohnehin wieder alles anders aus. Gegen halb zwölf erreichten wir Tok, tankten noch einmal voll und starteten nun endlich in die Richtung, in der unser eigentliches Tagesziel seit Stunden geduldig auf uns wartete. Fairbanks, wir kommen. Diesmal wirklich.

Die nächsten Kilometer auf dem Alaska Highway beziehungsweise später dem Richardson Highway gehörten zu den ruhigeren Abschnitten unserer Reise. Nicht schlecht, nicht langweilig – aber nach Gletschern, Schneesturm, Hundeschlitten, Denali Highway und Chicken hatte Alaska die Messlatte inzwischen selbst so hoch gelegt, dass ein paar hundert Kilometer wunderschöner Wald schon fast als Normalprogramm durchgingen.
Immer wieder öffnete sich zwischen den Bäumen der Blick auf weit entfernte Bergketten, der Himmel spielte mit dramatischen Wolkenformationen, und die Straße zog schnurgerade durch die Landschaft. Man entwickelt auf solchen Strecken einen ganz eigenen Rhythmus: fahren, schauen, fotografieren, weiterfahren und gelegentlich feststellen, dass man seit einer halben Stunde über Dinge redet, die zu Hause niemals ein Gesprächsthema wären. Irgendwann waren wir jedenfalls überzeugt, dass als Nächstes wieder Berge kommen würden. Eine Prognose, mit der man in Alaska statistisch ziemlich selten danebenliegt.
Delta Junction sollte unseren nächsten größeren Zwischenstopp liefern, wobei „größer“ in Alaska immer relativ betrachtet werden muss. Unser unmittelbares Problem war ohnehin weniger kultureller Natur als körperlicher: Hunger. Wir fuhren herum und suchten nach einem Restaurant, aber Delta Junction schien beschlossen zu haben, uns die Nahrungsaufnahme nicht unnötig leicht zu machen. Geschlossene Türen, wenig Auswahl und zunächst nichts, das uns spontan vom Sitz riss.
Schließlich landeten wir in einem Souvenirshop und fragten dort nach. Die Verkäuferin empfahl das wenige Meter entfernte Alaskan Steakhouse, das angeblich die besten Steaks Alaskas servierte. Ein durchaus selbstbewusster Anspruch für ein Restaurant mitten in Delta Junction. Für ein großes Steak war es uns allerdings noch etwas zu früh, also wählten wir Sandwich, Suppe und Chicken Tenders. Womit sich der kulinarische Kreis des Tages auf bemerkenswerte Weise schloss: morgens Chicken besucht, mittags Chicken gegessen. Wir hoffen bis heute, dass zwischen beiden Ereignissen keinerlei organisatorischer Zusammenhang bestand.
Nach dem Essen ging es weiter, doch schon kurz hinter Delta Junction stand der nächste Fotostopp an. Über den Tanana River spannte sich die Trans-Alaska-Pipeline in einer gewaltigen Konstruktion über das Wasser. Diese Pipeline hatten wir auf unserer Reise schon mehrfach gesehen, mal neben der Straße, mal irgendwo durch die Landschaft laufend, aber hier zeigte sie besonders eindrucksvoll, welche Dimensionen dieses Bauwerk hat. Also raus aus dem Auto, Kamera in die Hand und Fotos machen. Ein Roadtrip mit uns funktioniert ohnehin nach einem einfachen Prinzip: Was interessant aussieht, wird fotografiert. Was sehr interessant aussieht, wird aus fünf Winkeln fotografiert. Und was danach noch interessant aussieht, bekommt sicherheitshalber noch einmal ein Foto.
Etwa 80 Meilen später erreichten wir dann einen Ort, bei dessen Namen man zunächst denkt, das Navigationsgerät habe endgültig Humor entwickelt: North Pole. Und weil Alaska offenbar der Ansicht war, dass Chicken allein für einen Tag noch nicht genügend skurrile Ortsnamen seien, fanden wir uns plötzlich zwischen Santa Claus Lane, St. Nicholas Drive, Kris Kringle Drive und Snowman Lane wieder. Das Wetter hatte inzwischen wieder auf Grau umgeschaltet, was der Sache aber fast etwas Passendes verlieh. Schließlich braucht der Weihnachtsmann keinen blauen Himmel, sondern höchstens Schnee – und davon dürfte es hier wenige Wochen später genügend geben.

Das Zentrum dieses ganzjährigen Weihnachtsuniversums ist das Santa Claus House, ein großes rot-weißes Gebäude, vor dem natürlich ein überdimensionierter Weihnachtsmann steht und in dessen Umgebung echte Rentiere herumliegen. Wir waren noch nicht einmal richtig ausgestiegen und wussten schon: Hier würde meine persönliche Widerstandskraft gegen Weihnachtskitsch auf eine harte Probe gestellt. Drinnen war Weihnachten in konzentrierter Form ausgebrochen. Weihnachtsbäume, Christbaumkugeln, Figuren, Häuser, Lichterketten, Santa in sämtlichen Größen und Varianten, Dekorationen, bei denen selbst ein durchschnittlicher deutscher Weihnachtsmarkt irgendwann sagen würde: Vielleicht ist es jetzt genug. Natürlich fanden wir es großartig.

North Pole selbst entstand nicht etwa, weil hier irgendwann zufällig der Weihnachtsmann entdeckt wurde. Der Name wurde in den 1940er-Jahren bewusst gewählt, unter anderem in der Hoffnung, mit einem so werbewirksamen Ortsnamen vielleicht Spielzeughersteller anzulocken. Das funktionierte zwar nicht wirklich, aber der Name blieb – und ein Mann namens Con Miller erkannte später das deutlich größere Potenzial darin. Er hatte zuvor in abgelegenen Dörfern Alaskas den Weihnachtsmann gespielt und eröffnete in North Pole einen kleinen Laden, aus dem schließlich das heutige Santa Claus House entstand. Inzwischen kommen Wunschzettel aus aller Welt hierher, und vermutlich hat kaum ein anderer Ort es derart konsequent geschafft, aus seinem eigenen Namen ein Geschäftsmodell zu bauen. Chicken hätte sich davon vielleicht ein Scheibchen abschneiden können. Wobei dort bereits ein riesiges Metallhuhn steht – die Richtung stimmt also.
Wir ließen uns natürlich nicht lumpen und kauften reichlich Weihnachtskram. Wirklich überraschend kam das nicht. Wer uns in ein Geschäft setzt, in dem es mehrere Quadratmeter ausschließlich Christbaumschmuck gibt, trägt eine gewisse Mitverantwortung für die finanziellen Folgen. Besonders nett fanden wir die Möglichkeit, später Post direkt vom Weihnachtsmann verschicken zu lassen. Also wurden Grüße an Freunde und natürlich auch an uns selbst vorbereitet, die erst zur Weihnachtszeit auf die Reise gehen sollten. Unser eigener Brief enthielt sogar eine Urkunde über den Besitz eines winzigen Stückchens Land in North Pole. Damit waren wir quasi alaskanische Großgrundbesitzer, solange man die Größe des Grundstücks nicht unnötig thematisierte. Ein Quadratzoll ist schließlich auch Land. Man muss nur sehr genau wissen, wo man darauf stehen möchte.

Die passenden T-Shirts fanden wir ebenfalls. „Dear Santa, I want it all“ für Stefan und „Dear Santa, it wasn’t me!“ für mich – wobei man über die Rollenverteilung durchaus diskutieren könnte. Das gemeinsame Foto jedenfalls gehört für mich bis heute zu den Bildern, die den Unsinn dieses Tages perfekt zusammenfassen. Morgens standen wir mutterseelenallein in Chicken vor einem gigantischen Huhn, nachmittags posierten wir in North Pole in Weihnachtsmann-Shirts. Dazwischen Pipeline, Steakhouse und hunderte Kilometer Alaska. Manchmal muss eine Reiseroute einfach keinen tieferen Sinn haben.
Nach unserem Ausflug in die Weihnachtswelt lagen bis Fairbanks nur noch ungefähr 20 Meilen vor uns. Unterwegs entdeckten wir allerdings noch einen Harley-Davidson-Händler, und damit war die Chance, ohne weiteren Halt am Hotel anzukommen, ungefähr so groß wie die Chance, in Chicken um diese Jahreszeit spontan einen Cappuccino serviert zu bekommen. Also hinein. Zu unserer Überraschung gab es dort sogar recht günstige T-Shirts, und weil Souvenirs bekanntlich kaum Gewicht haben, solange man den Koffer nicht auf eine Waage stellt, wanderten noch ein paar Stück in unsere Sammlung.

Schließlich erreichten wir das Best Western Plus Chena River Lodge, das für die nächsten vier Nächte unser Zuhause werden sollte. Nach den vergangenen Tagen mit Roadhouse, Etagenbett, Hütte ohne Strom und Motelrezeption im Liquor Store wirkte ein modernes Hotelzimmer fast schon verdächtig luxuriös. Vier Nächte an einem Ort waren außerdem beinahe so etwas wie Sesshaftigkeit. Wir hatten dafür allerdings einen guten Grund: Fairbanks sollte unsere Basis für den Ausflug zum Polarkreis werden, und vor allem hofften wir hier endlich auf Polarlichter. Die Chancen standen zu dieser Jahreszeit gut, und genau deshalb hatten wir mehrere Nächte eingeplant. Aurora Borealis lässt sich schließlich nicht bestellen wie Chicken Tenders – auch wenn wir nach den bisherigen Erfahrungen mit Alaska inzwischen fast alles für möglich hielten.

Für den Abend fehlte uns nach diesem langen Tag allerdings jede Ambition auf ein großes kulinarisches Finale. Also landeten wir ganz pragmatisch bei McDonald’s. Nach Frühstück bei Fast Eddy’s, Chicken in Chicken, Christmas Overkill in North Pole und einem Harley-Stopp durfte der Tag ruhig mit Pommes enden. Danach ging es zurück ins Hotel, während draußen langsam die Dunkelheit über Fairbanks hereinbrach. Und damit begann für uns eine neue Art des Wartens: von jetzt an würde wahrscheinlich jeder nächtliche Blick aus dem Fenster mit derselben Frage verbunden sein – Ist da oben schon irgendwas grün?

Für einen einzigen Tag war das jedenfalls eine bemerkenswerte Mischung gewesen. Wir waren morgens wegen eines bescheuerten Ortsnamens über hundert Kilometer in die falsche Richtung gefahren, hatten ein verlassenes Goldgräbernest samt Riesenhuhn besichtigt, waren anschließend quer durch Interior Alaska gefahren, hatten die Pipeline über dem Tanana River gesehen und standen wenige Stunden später mitten im September im Santa Claus House zwischen Rentieren und Weihnachtskugeln. Genau deshalb liebe ich Roadtrips. Auf keiner vernünftig geplanten Städtereise würde jemand morgens sagen: „Heute fahren wir erst nach Chicken und danach zum Weihnachtsmann.“ In Alaska ergibt das plötzlich völlig Sinn.































